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Erscheint voraussichtlich im April. Vorgemerkt.
Der vorliegende auf zwei Bände angelegte Kommentar zu Lukas von Rainer Riesner schließt sich der neueren Sicht an, dass dieses Evangelium ein zutreffendes Bild vom Judentum der Ze it Jesu zeichnet. Im Anschluss an Adolf Schlatter wird die T hese vertreten, dass Lukas über eine Sonderüberlieferung ver fügte, die von der Vorgeschichte bis zur Auferstehung reicht e. Diese ursprünglich hebräisch-aramäische Quelle entstand i n torahtreuen judenchristlichen Kreisen, die sich in Jerusal Als Autor des Evangeliums kann man den Arzt und zeitweiligen Paulus-Begleiter Lukas identifizieren und das Werk vor 70 n . Chr. datieren. Diese Urteile werden in einer ausführlich en Einleitung begründet. Die Auslegung berücksichtigt nicht nur die theologischen Aussagen des Lukas, sondern geht auch immer wieder den Weg zu Geschichte und Verkündigung Jesu zur ück. Der erste Band umfasst die Kapitel 1 bis 10.
Prof. Dr. Rainer Riesner (Jg. 1950), Gomaringen, wurde 1980 im Neuen Testament promoviert und 1990 habilitiert. Von 1990-1997 war er Pfarrer im Hochschuldienst (württembergische Kirche) und Dozent an der Universität Tübingen, von 1998-2013 Professor für Neues Testament
an der Universität Dortmund. Er hat exegetisch-archäologische Studienreisen nach Israel geleitet.