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Und plötzlich hieß ich Martha

Zehn Jahre mit meiner demenzkranken Mutter
160 Seiten, Taschenbuch
12 x 18,6 cm
Erscheinungsdatum: 25.05.2016
Bestell-Nr.: 114206
ISBN: 978-3-7655-4206-0
EAN: 9783765542060
2. Auflage

Verfügbarkeit:
Nicht mehr lieferbar

9,99 €
€ 10,30 (A)

Wie ist das, wenn die eigene Mutter immer vergesslicher wird und schließlich die Diagnose "Demenz" gestellt wird? Als Ulrike Strätlings Mutter nicht mehr allein leben kann, entscheidet sie zusammen mit ihrem Mann spontan: Wir nehmen die Mutter bei uns auf.
Welche Folgen dieser Schritt für ihr Familien- und Berufsleben, für die Wohnungssituation und für die Kontakte nach außen hat, beschreibt sie offen und ehrlich, aber auch augenzwinkernd. Ihre Schilderungen enthalten viele praktische und originelle Tipps für das Zusammenleben im Alltag mit desorientierten Angehörigen. Sie macht Mut, sich auf die Herausforderungen einzulassen, aber auch rechtzeitig professionelle Hilfe anzunehmen.

Und plötzlich hieß ich Martha

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Demenz und ihre Auswirkungen auf die pflegenden Angehörigen Kundenmeinung von Gudrun Ermes Veröffentlicht am 07.03.14
Ulrike Strätling hat in "Und plötzlich hieß ich Martha" ihre eigene Geschichte und die ihrer demenzkranken Mutter aufgeschrieben, um ihre eigenen Gedanken zu ordnen und um das Erlebte zu verarbeiten. Ulrike Strätling hat für 10 Jahre die Betreuung und Pflege ihrer Mutter übernommen. Sie beschreibt die Auswirkungen der Demenz und die schrittweise Verschlimmerung der Krankheit . Sie erklärt wie sie mit schwierigen Situationen umgegangen ist und auch wie sie erfahren hat, dass man professionelle HIlfe von außen zulassen muß, um nicht an die Grenzen der eigenen Kräfte zu gelangen. Sie erfährt HIlfe in ihrem eigenen Glauben und kann es am Ende zulassen, dass ihre Mutter in einem guten Pflegeheim untergebracht wird.

Die Schreibweise dieses Erfahrungsberichtes ist sehr einfach gehalten. So wie sie auch die Ansprache an ihre Mutter immer mehr vereinfachen muß. Häufig ergeben sich inhaltliche Wiederholungen, die sich so wahrscheinlich auch im Alltag der beiden immer wiederfinden lassen.
Leider hält sich die Autorin nicht an eine geordnete chronologische Reihenfolge. Sie springt in der Zeit und verwirrt damit den Leser. Außerdem habe ich den Eindruck, dass Ulrike Strätling sich zwanghaft an schöne und gute Erlebnisse erinnern will. Wahrscheinlich um sich selber und dem Leser Mut zu machen.
Sie schildert häufiger gute Erlebnisse, obwohl die schlechten und belastenden doch eigentlich überwiegen. Auch gibt sie erst ziemlich am Ende des Buches zu am Ende ihrer Kräfte zu sein, obwohl ich den Eindruck habe, dass das viel früher schon der Fall ist.
Ob ihr das nicht bewußt war, kann ich nicht beurteilen. Wahrscheinlich mußte Ulrike Strätling im Alltag einfach funktionieren und hatte einfach keine Zeit sich rechtzeitig über sich selber Gedanken zu machen.
Ihre aufopfernde Pflege ist bewundernswert und die Rücksicht ihres Ehemannes ebenso. Schließlich hatten die beiden in diesen 10 Jahren nicht viel von ihrem eigenen Leben.
Es werden interessante Einblicke in das Leben mit demenzkranken Menschen gegeben. Nur die Schreibweise gefällt mir gar nicht. Auch der Glaube ist mir etwas zu kindhaft und nur kurz erwähnt.

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