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Tintenspur

Der dritte Fall für Hugh de Singleton
von Mel Starr
288 Seiten, Paperback
13,8 x 20,8 cm
Erscheinungsdatum: 02.02.2016
Bestell-Nr.: 192053
ISBN: 978-3-7655-2053-2
EAN: 9783765520532
1. Auflage

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Versandfertig

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Noch nie hatte ich Magister John Wyclif so aufgewühlt gesehen. Einem Gelehrten die Bücher zu rauben, so erklärte er mir später, sei ebenso verwerflich, wie einem Mann die Frau zu stehlen. Zu diesem Zeitpunkt vermochte ich nicht einzuschätzen, ob seine Meinung zutreffend war - denn ich hatte keine Frau und nur wenige Bücher.

Oxford, im Jahr 1365. Was für Magister Wyclif eine Katastrophe ist, erweist sich als günstige Gelegenheit für Hugh de Singleton, Burgvogt im Städtchen Bampton, der sich mittlerweile einen Ruf als kriminalistische Spürnase erworben hat. Denn Wyclifs Bitte an Hugh, den Diebstahl aufzuklären, führt diesen nach Oxford - und damit in die Nähe der liebenswerten Tochter eines Oxforder Tintenmachers. Allerdings stößt Hugh in Oxford auf erbitterte Gegner - und zwar nicht nur in seiner Suche nach den Bücherdieben. Irgendjemand ist sehr entschlossen, ihn aus dem Weg zu räumen. Schon bald befindet sich Hugh in einer äußerst brenzligen Situation …

In der Krimireihe des Autors Mel Starr wird Hugh de Singleton, Burgvogt und Chirurg, immer wieder "Detektiv wider Willen" und löst Kriminalfälle im ländlichen England des 14. Jahrhunderts.
Der Autor, der viele Jahre Geschichte unterrichtet hat, nimmt den Leser mit in das Leben und Denken des Spätmittelalters. Die Geschichten enthalten viel Zeit- und Lokalkolorit und sind sorgfältig und detailgetreu recherchiert. Der Stil der Geschichten ist mit "Sherlock Holmes" vergleichbar.
Durch die Rolle des Oxforder Theologen John Wyclif als Mentor des Protagonisten werden immer wieder Fragen und Themen der beginnenden Reformation organisch in die Handlung eingeflochten.
In England sind bereits sieben Bände dieser Serie erschienen.
Tintenspur

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Kundenmeinungen

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Auf der Suche nach den Bücherdieben Kundenmeinung von kubine Veröffentlicht am 17.06.16
Oxford, 1365: Hugh de Singleton, Chirurg und Burgvogt von Bampton Castle, ist in der Stadt, um seinem Liebesglück ein wenig auf die Sprünge zu helfen und weiter um Kate Caxton zu werben. Doch bevor er dazu kommt, wird er von Magister Wyclif um Hilfe gebeten. 22 Bücher sind ihm über Nacht gestohlen worden. Der Oxforder Sheriff zeigt kein großes Interesse an dem Fall und Wyclifs letzte Hoffnung ist sein ehemaliger Schützling. Hugh ist im Zwiespalt – einerseits ist er seinem Herrn Lord Gilbert Talbot verpflichtet, andererseits bedeutet mehr Zeit in Oxford auch mehr Zeit mit Kate. Als Hugh die Erlaubnis für die Nachforschungen nach den Büchern von Lord Gilbert erhält, ist er deshalb auch mehr als nur glücklich. Begleitet von Arthur, einem Diener Talbots, macht Hugh sich wieder auf den Weg nach Oxford. Dort sieht er sich auf einmal vor ungeplante Schwierigkeiten gestellt: Ein anderer Mann macht Kate ebenfalls den Hof und die Suche nach den gestohlenen Bücher gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Als ob das noch nicht reichen würde, muss Hugh plötzlich auch um sein Leben fürchten … aber wer ist hinter ihm her und warum?

„Tintenspur“ ist der dritte Band um den ermittelnden Chirurgen Hugh de Singleton vom Mittelalterexperten Mel Starr. Der Autor hat damit eine Reihe geschaffen, die auf spannende und humorvolle Art einen Einblick ins Leben der damaligen Zeit gibt, und in England sehr beliebt ist.

Dreh-und Angelpunkt des Romans ist die Suche nach den gestohlenen Büchern. In einer Zeit, als Bücher sehr kostbar waren, ist der Verlust von einem Buch schon eine Katastrophe. 22 gestohlene Bücher sind da schon ein kleiner Weltuntergang. Das merkt man Magister Wyclif auch an. Er, der sonst immer ein offenes Ohr hat, interessiert sich nur noch für den Fortschritt der Suche. Für alles andere hat er keinen Sinn. Er kann sich auch nicht vorstellen, dass einer der Studenten dahintersteckt oder jemand anderes.

Hugh hat es auch nicht viel leichter. Obwohl er seinem Freund helfen will, ist er nur halbherzig dabei. Seine Gedanken sind meistens bei Kate. Er lässt sich leicht ablenken, zumal alle Spuren, die er verfolgt, auch keine wirklichen Aufschlüsse bringen. Richtig knifflig wird es für ihn, als eines der gestohlenen Bücher in Oxford zum Kauf angeboten wird. Der Verkäufer scheint kein Dieb zu sein und wird bald ermordet aufgefunden. Dazu kommt noch, dass Hugh immer wieder in (Lebens-)Gefahr gerät, aus der er sich meist nur mit Mühe und mit Hilfe seiner Freunde befreien kann. Vielleicht hat auch eine höhere Instanz dabei ihre Hände im Spiel, so ganz sicher ist sich Hugh dabei aber nie.

Der Autor spielt hier ein meisterliches Katz-und Maus-Spiel – nicht nur mit seinem Protagonisten, sondern auch mit dem Leser. Am Anfang scheint alles klar, doch je mehr die Handlung voranschreitet, desto mehr verwirren sich die Fäden. Als Leser hat man Vermutungen, die man dann ein paar Seiten weiter wieder über Bord werfen kann. Der Diebstahl und die Überfälle scheinen 2 verschiedene Paar Schuhe zu sein. Oder hängt das eine mit dem anderem zusammen? Das wird erst kurz vor Ende klar.

Bis dahin fliegt man förmlich durch die Seiten. Der Spannungsaufbau ist Mel Starr hervorragend gelungen, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Dabei hat der Autor auch sehr gut recherchiert und lässt die weltberühmte Universitätsstadt im 14. Jahrhundert vor den Augen des Lesers auferstehen. Ein kleiner Stadtplan soll dabei helfen, sich zurecht zu finden, alte Straßennamen werden am Schluss den jetzigen Bezeichnungen zugeordnet. So ergibt sich auch für Kenner der Stadt ein neues Bild von Oxford.

Neben der guten Recherche, dem tollen Spannungsaufbau und der bildhaften Charakterisierung der Protagonisten kommt aber auch der Humor nicht zu kurz. Ob slapstickartig eingebaute Szenen oder Hughs Versuchs, Gottes Wille zu interpretieren – oft hat man ein Lächeln auf dem Gesicht.

Es ist zwar der 3. Band der Reihe, man kann das Buch aber auch ohne Kenntnisse der Vorgänger lesen. Zwar werden hier und da vergangene Fälle erwähnt, das tut dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch. Wer gerne (historische) Krimis liest und noch auf der Suche nach einer leichten Sommerlektüre dieses Genre ist, kann hier guten Gewissens zugreifen. Und Fans der Reihe dürfen sich auch schon auf Band 4 freuen, der im August 2016 erscheinen soll.



Der dritte Fall für Hugh de Singleton Kundenmeinung von LEXI Veröffentlicht am 08.05.16
„Noch nie hatte ich Magister John Wyclif so aufgewühlt gesehen. Einem Gelehrten die Bücher zu rauben, so erklärte er mir später, sei ebenso verwerflich, wie einem Mann die Frau zu stehlen. Zu diesem Zeitpunkt vermochte ich nicht einzuschätzen, ob seine Meinung zutreffend war – denn ich hatte keine Frau und nur wenige Bücher.“

Nach Lektüre der beiden Vorgängerbücher „Verräterische Gebeine“ und „Unheilige Umtriebe“ sind mir die Werke des Autors Mel Starr bereits ans Herz gewachsen. Der Experte für die Geschichte der Chirurgie und für Sprache und Kultur Englands im Mittelalter hat nun diese Buchreihe mit „Tintenspur“ fortgesetzt. Ich durfte den Ich-Erzähler Hugh de Singleton bei dessen drittem Fall begleiten, den gewieften Chirurgen nicht nur bei der Aufklärung eines Verbrechens über die Schultern sehen, sondern ihn auch als Werber um die Gunst der hübschen Tochter eines Pergamenthändlers erleben. Im vorliegenden Buch geht es um einen folgenschweren Diebstahl – dem Gelehrten Magister John Wyclif, seines Zeichens Vorsteher am College Canterbury Hall und Inhaber einer Pfarrstelle von Fillingham, werden all seine Bücher gestohlen. Wyclif wendet sich hilfesuchend an seinen ehemaligen Studenten Hugh de Singleton und bittet ihn, sich von seinen Aufgaben als Vogt von Bampton Castle beurlauben zu lassen und die Ermittlungen aufzunehmen. Der Magister setzt alle Hoffnungen auf Hugh, um seiner kostbaren entwendeten Bücher wieder habhaft zu werden. In Lord Gilbert Talbot, dem einflussreichen Burgherrn von Bampton Castle und Arbeitgeber Hugh de Singletons, findet Wyclif volles Verständnis und die uneingeschränkte Bereitschaft, die Aufklärungsarbeiten zur Festnahme des Diebes und Sicherstellung der Bücher zu unterstützen. Und so macht Hugh de Singleton sich an die Arbeit und beginnt, Fragen zu stellen…

„Tintenspur“ ist eine bezaubernde Mischung aus Krimi und Historischem Roman, besticht mit wunderschöner Sprache und einer köstlichen Portion Humor, der vor allem in der Kommunikation zwischen Lord Gilbert Talbot und Hugh de Singleton immer wieder zu Vorschein kommt. In die eigentliche Krimihandlung fließt die Brautwerbung Hughs um die schöne Kate Caxton als romantisches Element ein, und nicht zuletzt sorgt auch die Tatsache, dass der christliche Glaube für den Protagonisten eine bedeutende Rolle spielt dafür, die Lektüre dieses Buch zu einem Lesevergnügen zu machen.

In Hugh de Singleton, Lord Gilbert Talbot, Magister John Wyclif und Katherine Caxton begegnet man markanten Figuren aus den Vorgängerbüchern, Mel Starr erschuf zudem einige interessante Nebenfiguren, wobei in diesem Fall der Ritter Sir Simon Trillowe das Böse personifiziert. Der eitle Geck und Nebenbuhler um die Gunst der schönen Katherine stört sich nicht nur an Hughs Werbung um die Dame seines Herzens, er hat auch anderweitige Gründe, dem Vogt von Bampton Castle mit Feindschaft zu begegnen.

Aufgrund des niedrigen Spannungsbogens würde ich das Tempo dieses Kriminalromans eher als „gemächlich“ bezeichnen. Es werden einige falsche Fährten gelegt, Hugh de Singleton gerät in große Bedrängnis, es steht dabei jedoch stets die akribische Suche nach dem Dieb und dessen Beute im Zentrum des Geschehens.

Die optische Aufmachung des Buches ist auch diesmal wieder ein bemerkenswerter Blickfang. Titel- und Farbgestaltung sowie das Motiv erinnern an das Mittelalter, die Schreibfeder auf dem alten Buch stellt einen Bezug zu den Klöstern dar, in denen Bücher damals in mühevoller Arbeit von Hand abgeschrieben wurden und aus diesem Grund einen kostbaren Schatz darstellten. Erst wenn man sich tatsächlich in dieses Buch vertieft und die historischen Details dazu in Erfahrung gebracht hat, kann man die Aufregung John Wyclifs und den enormen finanziellen Schaden nachvollziehen, die ein Diebstahl von 22 Büchern im Jahre 1365 in Oxford verursachte.

Erwähnenswert ist meines Erachtens auch das Glossar mit dem Stadtplan von Oxford, das mir die teils veralteten Wörter durch die beigefügten Erklärungen bzw. Übersetzungen verständlich machten.

Fazit: ein in wunderschöner Sprache und mit interessanter Krimihandlung geschriebener historischer Roman, den ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Ich blicke Band vier bereits voller Vorfreude entgegen!
Man erfährt viel von den Gedanken des Ermittlers über Leben, Liebe und Glauben. Kundenmeinung von irismaria Veröffentlicht am 03.05.16
"Tintenspur" ist nach "Verräterische Gebeine" "Unheilige Umtriebe" der dritte Fall für den mittelalterlichen Chirurgen Hugh de Singleton des Autors Mel Starr. Die Geschichte spielt 1365 in Oxford, wo Magister John Wyclif seinem Freund Hugh erschüttert berichtet, dass seine Bücher gestohlen wurden, was das berufliche Aus für den Professor bedeutet. Hugh verspricht, ihm zu helfen und kann in Oxford auch die Beziehung zu Kate, der Tochter eines Tintenmachers vertiefen. Tatsächlich erwidert Kate Hughs Gefühle, doch der junge Chirurg ist nicht der einzige Heiratskandidat, was zu Konflikten führt. Diesmal spielt auch Lord Gilbert wieder eine größere Rolle.
Mir gefällt die Krimireihe von Mel Starr weiterhin gut. Das liegt vor allem an den sympathischen Hauptfiguren und der Darstellung des mittelalterlichen Lebens. Die Krimihandlung ist eher unspektakulär und steht nicht im Vordergrund. dafür erfährt man viel von den Gedanken des Ermittlers über Leben, Liebe und Glauben.
Eine weitere gelungene Fortsetzung! Kundenmeinung von Sandra Veröffentlicht am 10.04.16
In Tintenspur verschlägt es Hugh de Singleton, Burgvogt im mittelalterlichen Städtchen Bampton, zurück nach Oxford, wo er von Magister John Wyclif beauftragt wird, den Diebstahl seiner Bücher aufzuklären. Dass Hugh einige Zeit in Oxford verbringen soll, kommt ihm sehr gelegen. Denn so ist er auch in der Nähe von Kate, der Tochter des Tintenmachers, und kann sie umwerben. Allerdings kommt ihm jemand in die Quere und das nicht nur bei seinem Versuch, den Bücherdiebstahl aufzuklären. Schon bald wird es für Hugh sehr brenzlig…

Mel Starr hat einen angenehmen Schreibstil, so dass sich das Buch zügig lesen lässt. Einmal zu lesen begonnen, möchte man zudem unbedingt wissen wie es weitergeht. Das Buch besticht wieder durch seine sympathischen Hauptpersonen. So habe ich mich besonders über das Wiedersehen mit Lord Gilbert gefreut, der in Unheilige Umtriebe durch Abwesenheit geglänzt hat.

Auch mit diesem dritten Band seiner historischen Krimireihe um Hugh de Singleton enttäuscht Autor Mel Starr in keinster Weise. Tintenspur ist spannend, humorvoll und gespickt mit Details des mittelalterlichen Lebens im England des 14. Jahrhunderts. Mit anderen Worten: Eine weitere gelungene Fortsetzung! (4,5 Sterne)
Tintenspur Kundenmeinung von dorli Veröffentlicht am 09.04.16
Oxford/Bampton, 1365. Magister John Wyclifs Bücher wurden gestohlen! Er bittet Hugh de Singleton, der mittlerweile für sein kriminalistisches Gespür bekannt ist, die Bücher zu suchen. Hugh kommt der Bitte mit Freuden nach, gibt ihm der Auftrag in Oxford doch die Gelegenheit, Kate Caxton, der Tochter eines Tintenmachers, den Hof zu machen. Doch er ist nicht der einzige Verehrer der schönen Kate – Hugh hat mit Sir Simon einen ebenso hartnäckigen wie hinterhältigen Konkurrenten. Und auch in Sachen Bücherdiebstahl hat Hugh mit allerlei Unwegsamkeiten zu kämpfen und ist sich seines Lebens nicht mehr sicher…

In „Tintenspur“ – dem dritten Fall für Chirurg und Burgvogt Hugh de Singleton - wandert man mit Hugh und seinen pfiffigen Begleiter Arthur durch die Straßen Oxfords, um dem Bücherdieb auf die Schliche zu kommen. Gewissenhaft geht Hugh dabei jeder kleinen Spur nach und teilt dem Leser seine Beobachtungen und Gedanken zu allen Vorkommnissen mit.

Die Ermittlungen verlaufen in ruhigen Bahnen - einmal mehr ist es nicht die Krimihandlung, die diesen Mittelalterkrimi so unterhaltsam und lesenwert macht, sondern die humorvolle Sprache, die Mel Starr seinem Protagonisten mit auf den Weg gegeben hat. Besonders hat es mich gefreut, dass in diesem Band Lord Gilbert Talbot wieder mit von der Partie ist. Die Dialoge zwischen dem Burgvogt und seinem Dienstherrn bringen eine Menge Schwung in die Geschichte und gehören für mich ganz eindeutig zu den Highlights in diesem Roman.

Es hat mir wieder großen Spaß gemacht, mit Hugh de Singleton auf Verbrecherjagd zu gehen – „Tintenspur“ bietet eine spannende und vor allen Dingen unterhaltsame Reise in das mittelalterliche England.

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