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Schwester Melisse

Die Klosterfrau von Köln Biografischer Roman
240 Seiten, gebunden
14 x 21 cm
Erscheinungsdatum: 27.01.2014
Bestell-Nr.: 191804
ISBN: 978-3-7655-1804-1
EAN: 9783765518041
1. Auflage

Verfügbarkeit:
Nicht mehr lieferbar

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* Unverbindliche Preisempfehlung des Verlags. Alle Preise inkl. der gesetzlichen MwSt.

Jeder kennt den Klosterfrau Melissengeist. Doch wer weiß, dass hinter diesem Produkt in der blauen Schachtel eine höchst ungewöhnliche Firmengründerin steckt?
Tanja Schurkus hat nachgeforscht und erzählt die packende Geschichte der Ordensfrau Maria Clementine Martin. Als unter Napoleon alle Klöster säkularisiert werden, verlässt sie den Orden. In der Schlacht von Waterloo pflegt sie unter größtem Einsatz Verwundete.
Ab 1825 lebt sie in Köln und nutzt ihre guten Kenntnisse aus der Klosterapotheke und Pflanzenheilkunde, um ihr "Melissenwasser" als Arznei herzustellen. Je erfolgreicher ihre Firma ist, umso lauter stellt sich ihr die Frage: Darf sie als Frau, die einmal das Gelübde der Armut abgelegt hat, ein profitables Geschäft betreiben? Wie sieht Gottes Weg für ihr Leben aus?

Die Autorin steht für Lesungen zur Verfügung. Bitte richten Sie Anfragen per E-Mail an folgende Adresse: tausendseiten@yahoo.de.

Hier erhalten Sie ein Leseprobe zum Buch

Die Autorin Tanja Schurkus im Interview auf www.Domradio.de


Lesungen mit der Autorin
11.10.2014 - 19 Uhr
in Ingolstadt, Dt. Medizinhistorisches Museum, Anatomiestr. 18-20

06.11.2014 - 19 Uhr
in Köln-Frechen
Schwester Melisse

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Kundenmeinungen

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Man darf seine Talente nicht vergraben! Kundenmeinung von LEXI Veröffentlicht am 09.06.14
Die Autorin Tanja Schurkus widmet sich in ihrem biografischen Roman einer Frau, deren Erfindung bis zum heutigen Tag der Menschheit Linderung von Unpässlichkeiten und Beschwerden bringt. „Klosterfrau Melissengeist“, ein Produkt der Nonne Maria Clementine Martin, die in Zeiten großen europäischen Umbruchs lebte und nicht nur eine gewiefte Unternehmerin und tief gläubige Ordensschwester, sondern auch eine kluge und geschickt taktierende Frau war. Ihr Wirkungsbereich war Köln, wo sie sich bereits fünfzigjährig beherzt der Erzeugung und Vermarktung ihres Produktes widmete, weil – wie sie sagt – „Gott, der Herr, nun einmal will, dass wir mehr aus dem machen, was er uns anvertraut hat. Man darf seine Talente nicht vergraben“. „Schwester Melisse“ bezeichnete ihr Tun auch als „Gebet, wenn sie aus der Natur, die Gott ihr zur Hilfe gegeben hat, etwas hervorbringen kann, das zu heilen vermag.“ Maria Martin hatte nicht nur Talent, sondern durch ihre jahrelange Arbeit in einer Klosterapotheke auch fundierte Kenntnisse über das Arzneimittelwesen. Sie begann, selber zu destillieren, um einen besonders hochwertigen Melissengeist herzustellen, den sie zunächst „Ächtes Carmeliterinnenwasser“ nannte. Der endgültige Name dürfte hierzulande jedem Kind bekannt sein. Klosterfrau Melissengeist wurde in kürzester Zeit zum gefragten Hausmittel, das in keinem Haushalt fehlen durfte.

Die Ordensfrau war in Köln aufgrund ihres unermüdlichen Einsatzes für Kranke beliebt. Es gab aber auch alte Bekannte, die sie in diese Stadt zogen, Bekanntschaften, die sie auf dem Schlachtfeld machte und deren Leben sie damals gerettet hatte. Mit Gottfried Prangenberg und seiner Familie verband sie eine lebenslange Freundschaft, während dessen Kriegskamerad Theodor Greven der Klosterfrau stets mit Argwohn entgegen kam.

Das Buch ist in 30 Kapitel eingeteilt, der Schreibstil einnehmend und flüssig. Die Verbindung mit Gottfried Prangenbergs Familie liefert ausreichen Stoff, um diese Biografie zu einer lebhaften Unterhaltung zu gestalten, deren Fortgang man interessiert folgen mag.

Ich hätte zu gerne tiefere Einsichten in das Leben dieser ungewöhnlichen Klosterfrau und in ihr Wirken erlebt, doch da die Klosterfrau aus Köln laut Aussage der Autorin wenig Selbstzeugnisse hinterlassen hatte und kaum Dokumente erhalten sind, weist ihre Biografie bis heute große Lücken auf. Tanja Schurkus schreibt im Nachwort, dass sie aus diesem Grund diesen biografischen Roman auf die Kölner Zeit der Nonne aufbaute, während über die Zeit ihres Wirkens vor der Schlacht in Waterloo nichts bekannt sei. Der sehr gut recherchierte Roman hat mir dennoch viel Interessantes über die Lebensumstände der Protagonistin vermittelt, auch den politischen Ereignissen wurde viel Aufmerksamkeit zuteil.

Ich kann den Roman über das Lebenswerk dieser bescheidenen Frau, die stets von sich behauptete, „nur eine arme alte Nonne zu sein“ jedem ans Herz legen, der sich über die Erfindung dieses bekannten Hausmittels informieren möchte.

Biografischer Roman über eine bemerkenswerte Frau Kundenmeinung von Christian Döring Veröffentlicht am 20.02.14
Den Klosterfrau Melissengeist, den kenne ich schon lange, aber wer die Ordensfrau war, die ihn erfunden hat, das war mir bislang unbekannt. Tanja Schurkus brachte Licht ins Dunkel.
Als Leser entführt sie mich schnell in das politisch unruhige Köln des Jahres 1825. Die Franzosen waren gerade abgezogen, die Preußen schon da und die Stimmung im Volke gar nicht gut. Folge ich den Beschreibungen der Autorin, entsteht ein lebendiges Köln der damaligen Zeit vor meinem inneren Auge.
Schwester Melisse, mit bürgerlichem Namen Maria Clementine Martin, war gerade nach Köln gezogen. Ihr Kloster gab es nicht mehr und so entschied sie sich, Unternehmerin zu werden. Sie begann selbst Produzentin ihres “Melissenwassers” zu werden. Maria gerät in diesen unruhigen Zeiten zwischen die Fronten. Wenn ihr der Preußenkönig auch freundlich gesonnen war, so waren es die preußischen Beamten in Köln keineswegs. Die Aufständischen in Köln sahen sie mehr als Feindin, denn als Freundin. Aber diese Frau war sich einig mit ihrem Gott, sie wollte im Dienst der Armen wirksam werden.
Dies ist der Haupttenor des biografischen Romans. Freunde von Köln, insbesondere Karnevalsfreunde werden noch viel mehr Lokales in diesem Buch finden, denn auch das Verbot des Karnevals macht Tanja Schurkus zum Thema.
Spätestens beim nächsten “Melissengeist” werde ich mich an “Schwester Melisse” wieder erinnern. In politisch und wirtschaftlich unsicheren Zeiten, hat sie mit Gott an der Seite Schritte in die Zukunft gemeistert und kann so bis in unsere Gegenwart hinein zum Vorbild werden.

Christian Döring, http://buecheraendernleben.wordpress.com/

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