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Schattenjahre

Die Selbsttötung meiner Eltern und warum ich trotzdem das Leben lieben kann
144 Seiten, Taschenbuch
12 x 18,6 cm
Erscheinungsdatum: 02.08.2016
Bestell-Nr.: 114294
ISBN: 978-3-7655-4294-7
EAN: 9783765542947
1. Auflage

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Ilona lebt glücklich mit ihrem Mann und zwei kleinen Töchtern in Zeitz/Sachsen-Anhalt. Auch ihren Eltern fühlt sie sich eng verbunden. Als die Mutter in einer Depression Suizid begeht, bricht die Welt der Familie zusammen. Ilona nimmt ihren Vater sofort zu sich. Sie möchte nicht auch noch ihn verlieren. Doch sie kann ihn nicht daran hindern, seiner Frau zu folgen. Kann der Glaube an Jesus Christus sie jetzt tragen? Ilona entschließt sich, von Anfang an ganz offen mit der Situation umzugehen. Sie erklärt allen, was die Todesursache war. Nicht alle Freunde können mit dieser Nachricht umgehen. Aber ihr Mann steht ihr zur Seite. Zusammen bewältigen sie den Weg durchs tiefe Tal und finden wieder ins Licht. Hier schildert sie spannend und bewegend ihre Geschichte und die innere Heilung, die sie erfahren hat. Dabei schildert sie auch, was ihr in der schweren Zeit geholfen hat. Und auf welche Weise andere Menschen sie gestärkt und ermutigt haben. Authentisch - Berührend - Lebensbejahend.

Eines der seltenen Manuskripte, in das man schaut, sich festliest, Atem holt. Emotional berührend.
Leserstimme
Schattenjahre

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Kundenmeinungen

5 Artikel

pro Seite
sehr beeindruckendes Buch Kundenmeinung von Bärbel Preibisch Veröffentlicht am 10.12.16
Ich bin sehr beeindruckt von diesem Buch und möchte der Autorin meine Anerkennung zum Ausdruck bringen. Es habt mich sehr bewegt. Die Autorin hat mich schonungslos in ihre Seele schauen und an ihr Leben teilnehmen lassen. Wie so ein Leben mit Inhalt gefüllt wird, was man nicht vorher ahnen kann, wenn es beginnt. Mit wieviel Liebe sie sich bei ihrer Familie für ihre Fehler entschuldigt hat - aber es gibt ja kein Handbuch fürs Leben. Entschuldigen braucht sie sich nicht. Hochachtung und Anerkennung für diese ehrlichen und mitreißenden Zeilen, die nur das Leben schreiben kann. Ich möchte mich bei der Autorin für ihren Mut bedanken , sodass ich an ihrem Leben teilnehmen konnte. Es ist mit viel Wärme, Liebe und Herzblut zu ihrer Familie geschrieben. Das kann man in jeder Zeile spüren. Tiefste Verneigung.
bewegend und spannend und ein Appell, trauernden Menschen respektvoll und offen gegenüberzutreten Kundenmeinung von Heike Ottilige Veröffentlicht am 17.10.16
Wie viel Leid kann ein Mensch verkraften? Wie gelingt es, nach dem Selbstmord eines geliebten Menschen weiterzuleben?
Liest man „Schattenjahre“ von Ilona Krömer, dann muss die Frage anders lauten: Wie gelingt es, einen doppelten Suizid zweier geliebter Menschen zu verkraften? Ilona Krömer geht ganz offen mit dieser Frage um, nimmt den Leser mit auf eine Reise in ihre Vergangenheit. Die politische Wende hat die Eltern verändert. Besonders ihre Mutter leidet unter den vielen Ungerechtigkeiten, kann nicht verkraften, dass der kleine Familienbetrieb, der Vater war Buchbindemeister, nicht mehr wirtschaftlich ist. Dass sich insbesondere die Mutter stark verändert hat und in regelrechte Depressionen verfällt, erkennt die Autorin zu spät. Sie hat mit ihrem Mann Ulli und den beiden Töchtern ihr Glück gefunden. Das Verhältnis zu den Eltern ist gut. Sehr gut sogar. Trotzdem feiert sie den Heiligabend ganz allein mit dem Mann und den Kindern. Genau hier würde Ilona Krömer die Zeit gern zurückdrehen und den Eltern den sehnlichsten Wunsch, die glücklichen Augen der Enkelkinder am Weihnachtsabend zu sehen, erfüllen. Unfassbares hat die Autorin erlebt, hat erst den Suizid der Mutter und nur wenige Tage später den des Vaters verkraften müssen. Die Bilder der Erhängten haben ich fest in ihrem Gedächtnis eingebrannt. Schrittweise findet sie den Weg zurück ins Leben und kann nach und nach all die Verhaltensweisen aufarbeiten, mit denen sie nach der Doppelbeisetzung zu kämpfen hatte. Dass die Menschen, auch der Pfarrer, die Straßenseite wechselten, wenn sie sie erkannten, dass anmaßend nach Gründen für den Suizid gesucht wurde, ihre Eltern als überschuldet oder noch viel schlimmer als alte Stasispitzel dargestellt wurden. Sich zu rechtfertigen, dafür reichte die Kraft der Autorin icht. Aber sie hat für sich und andere ihre Geschichte aufgeschrieben und ihren Weg zurück ins Leben skizziert. Ihre Geschichte ist bewegend und spannend und ein Appell, trauernden Menschen respektvoll und offen gegenüberzutreten.
• Heike Ottilige (aus MÄRKER Nr. 42 vom Oktober/2016)
So viel hab ich bei einem Buch noch nicht geweint Kundenmeinung von Yannah36 Veröffentlicht am 14.09.16
So viel habe ich bei einem Buch noch nicht geweint, es ist einfach zu bewegend, wie die Autorin ihr Schicksal beschreibt. Ihre Eltern haben sich kurz nach einander erhängt und ihr somit den Boden unter der Füßen weg gerissen.
Ich finde es sehr mutig von ihr, mit diesem schwierigen Thema an die Öffentlichkeit zu gehen. Dabei lässt sie nix aus, an manchen Stellen musste ich das Buch aus der Hand legen so starke Emotionen löste das Buch bei mir aus. Ich finde es gut, dass sie das Thema Suizid aus der Tabuzone lockt und offen mit ihrer Geschichte umgeht. Zuerst erhängte sich ihre Mutter, die unter schweren Depressionen litt und kurz danach folgt ihr Vater der Mutter in den Tod. Langezeit quälte sie sich mit Schulgefühlen und war wütend auf ihre Eltern, da sie sie im Stich gelassen hatten. Durch den Tod der Eltern veränderte sich ihr ganzes Leben und hat starke Auswirkungen auf ihr Familienleben.
Das Buch ist in zwei Schriftarten gestaltet, eine steht für die Erlebnissen von früher, die andere ergänzt Erlebnisse von heute und ihre jetzigen Gedanken. Dieses Verfahren finde ich sehr gut, so hat man immer einen Überblick und kann die Geschehnisse besser einordnen. Sprachlich ist das Buch sehr eingängig, man merkt an manchen Stellen wie berührt die Autorin ist beziehungsweise wie schwer ihr es gefallen ist. Sie beschreibt vom Auffinden ihrer erhängten Eltern, über Probleme in der Familie bis hin zur Aufarbeitung alles und lässt wirklich nichts aus, daher ist das Buch nichts für zart besaitet. Besonders gut hat mir gefallen zu Lesen, wie ihr Mann sie in der schweren Zeit unterstützt.
Der Klappentext verspricht: „Kann der Glaube an Jesus Ilona jetzt tragen?“. Die Thematisierung des christlichen Glaubens kommt erst zum Ende stärker zu tragen. Ich hätte mir gewünscht, dass auch in den vorherigen Abschnitten beschrieben würde, ob der Glaube ihr geholfen hat. Da das Buch aber vorrangig zur eigenen Aufarbeitung und für ihre Kinder geschrieben ist, finde ich es so in Ordnung wie es ist.
Besonders gut gelungen finde ich ihre Aufzählungen was ihr in der Trauerzeit geholfen hat beziehungsweise was sie genervt hat, dies kann meiner Meinung nach auch im Umgang mit anderen Trauernden von Bedeutung sein. Auch den Anhang, indem es kurze Informationen zum Krankheitsbild Depression und dem Thema Selbsttötung in der Bibel gibt, fand ich super gelungen. Es war interessant zu lesen und ich konnte einiges Neues erfahren.
Alles im Allen finde ich das Buch sehr gelungen, es ist sehr emotional und bewegt einen daher bin ich froh das ich das Buch lesen durfte.
Suizid - der Tod ist nicht das Ende (für die Hinterbliebenen) Kundenmeinung von JDaizy Veröffentlicht am 14.09.16
"Es waren Sekunden, wir rannten wie verrückt durch alle Räume und hofften, dass es noch nicht zu spät war. Schließlich fanden wir meinen Vater in einem Lagerraum seiner Buchbinderei. Er hatte sich an einer Wasserleitung über einem Fenster erhängt.
Und wieder war es zu spät. Und wieder fing ich einen Elternteil auf, während Uli diesmal das Seil durchschnitt."


"Schattenjahre" ist eine autobiographische Erzählung, in der die Autorin offen und (am Ende) reflektiert über den Verlust ihrer Eltern berichtet. Als sich ihre Mutter das Leben nimmt, bricht für die Familie eine Welt zusammen. Sie nimmt ihren Vater sofort zu sich und sie geben sich gegenseitig Halt. Doch auch das kann nicht verhindern, dass er wenig später seiner Frau in den Freitod folgt.
Bilder die man nie im Leben wieder vergisst. Fragen, die für immer unbeantwortet bleiben. Und eine tiefe Trauer, die einen zu ersticken droht.
Hätte sie den Tod ihrer Eltern irgendwie verhindern können? Kann der Glaube an Gott sie durch die schwere Zeit der Verzweiflung tragen? Und wird die ihren Eltern den Schritt in den Freitod jemals verzeihen können?

Neben der eigenen Aufarbeitung spricht die Autorin dabei auch den Umgang von Außenstehenden mit Hinterbliebenen an. Sie selbst hat sehr unterschiedliche Erfahrungen machen müssen: mit Psychologen, in der Familie, mit Freunden und Bekannten oder Menschen im Wohnort.
"Für einen kurzen Trost gab es viele, was fehlte, waren die Menschen, die mir mehr Zeit schenkten als nur den Augenblick."
Besonders betroffen haben mich ihre Aussagen gemacht, dass es Menschen gab, die sich an ihrem Schicksal geweidet haben, dass sie in den schwersten Stunden ihres Lebens Isolation und Ausgrenzung erfahren musste und das Gerüchte über den möglichen Grund der Selbsttötung ihrer Eltern in Umlauf gebracht wurden.

Dieses Buch ist für die Autorin deshalb nicht nur eine Erinnerung an ihre Eltern, sondern eine Form der Aufarbeitung für sich und ihre Familie. Aber eben auch ein Appell an die Öffentlichkeit, sich mit dem Thema Suizid nicht nur hinter vorgehaltener Hand auseinanderzusetzen. Am eigenen Leib hat sie - manchmal auch mit wenig Sensibilität - erfahren müssen, wie Hinterbliebene nicht nur mit dem schweren Verlust eines geliebten Menschen zurechtkommen müssen, sondern auch zu unrecht unter Vorurteilen und Ausgrenzung leiden. Diese Worte sollten wirklich jeden von uns zu denken geben.

Ich habe nach dem Lesen über viele grundsätzliche (Lebens-)Fragen nachgedacht.
Ist ein Vergeben / Verzeihen in solch schwierigen Ausnahemsituationen möglich und wenn ja wie? Wo findet man Trost, wenn man sich von seinem Umfeld unverstanden und allein gelassen fühlt? Und wann ist ein Leben nicht mehr lebenswert?

Am Schluss konnte ich die Tränen dann nicht mehr zurückhalten, als die Autorin an ihre Familie schreibt. Ich wünsche mir von ganzen Herzen, dass dieser Schritt der Aufarbeitung ein festes Fundament für die Zukunft sein kann, auf dem sie gemeinsam als Familie aufbauen können.
Vielen Dank an die Autorin für so viel Offenheit und persönliche Einblicke, in ein wirklich emotionales und sensibles Thema.

Das Buch ist 2016 als Taschenbuch im Brunnen-Verlag erschienen. Besonders gelungen finde ich die Covergestaltung.
Es ist Herbst und die Blätter fallen. Der Sommer geht vorbei. Das Ende einer Jahreszeit, vielleicht auch das Ende eines Lebenszyklus. Ich nehme an, dass die zwei großen, verdorrten Blätter rechts unten ihre Eltern symbolisieren. Sie sind gegangen. Gefallen.
Aber da ist Licht, das durch die fallenden Blätter fällt und davor ein kleines Pflänzchen, das dem Licht zustrebt. Da ist also nicht nur Vergänglichkeit, sondern auch Hoffnung. Wo ein Leben geht, beginnt ein neues.
Etwas was mir weniger gut gefallen hat, ist, dass sich das Buch nicht richtig aufschlagen lässt. Selbst wenn man es mit Kraft auseinanderdrückt, schließt es sich beim Lesen immer wieder von allein.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach und lässt sich leicht lesen. Das Buch ist chronologisch aufgebaut und schildert die Gefühle der Autorin aus zwei Perspektiven. Beide Perspektiven sind in unterschiedlichen Textarten abgedruckt, um ihre Erlebnisse von damals klar von ihren heutigen Gedanken zu trennen und für den Leser sichtbar zu machen. Schritt für Schritt kann man so die Entscheidung zum Suizid der Eltern und die Entwicklung der Autorin in ihrer Trauerarbeit nachverfolgen.


Fazit:
Ein sehr persönliches, offenes und emotionales Buch, dass autobiographisch einen Schritt nach vorn geht, um das Tabu "um den Suizid in der Familie" weiter in die Öffentlichkeit zu holen.
Ein Buch, dass zum Nachdenken anregt.
Heilung zulassen Kundenmeinung von Susanne Veröffentlicht am 13.09.16
Ilona Krömer lässt uns in ihrem autobiografischen Buch an einem sehr bewegenden Schicksal teilhaben: Wie reagiert man, wenn die eigenen Eltern sich umbringen? Wie macht man weiter? Sie erzählt uns von der Zeit davor, ersten Anzeichen die sie nicht erkannt hat, den folgenschweren Tagen und der Zeit danach in Rückblenden, zwischendurch lässt sie immer wieder einfließen, wie es ihr heute mit all dem geht. Durch das Buch hindurch zieht sich die Frage, ob sie es ihren Eltern verzeihen kann, dass sie so etwas getan haben.

Ein sehr bewegendes Buch, das meine Erwartungen übertroffen hat. Ich hatte nicht mit so einem erdrückend ehrlichen Geständnis gerechnet, nicht mit so einer intensiven Schilderung, die mir eine Gänsehaut verursacht hat. Beim Lesen habe ich mit Ilona mitgefühlt und mich gleichzeitig gefragt, wie ich reagieren würde, wenn ich auf diese Weise geliebte Menschen verlieren würde. Ich weiß nicht, wie ich reagieren würde, aber ich kann mir ansatzweise vorstellen, dass der Schmerz unerträglich sein muss. Dieses Buch ist ein sehr gutes und gelungenes Beispiel für Trauerarbeit, welche psychologische Unterstützung allein wohl nicht leisten kann. Die Autorin hat damit meines Erachtens einen sehr mutigen Schritt getan, um auf diesem Weg der Verdrängung nicht die Macht über ihr Leben zu geben. Meinen größten Respekt dafür, dass sie so etwas Intimes mit so vielen Menschen teilt. Aus ihren Erzählungen entnehme ich, dass schon in ihrem engen Umfeld viele mit Unverständnis reagiert haben.

Ja, was macht man, wenn geliebte Menschen auf diese Weise ums Leben kommen? Wie macht man weiter? Was zählt überhaupt noch? Schuldgefühle und Vorwürfe verhindern die Vergebung, und so lastet das Geschehen wie ein Schatten lange auf der ganzen Familie. Ilona schildert in klaren und bewegenden Worten, wie sie mit diesen Fragen umgegangen ist und die Schattenjahre durchlebt hat. Ein Buch, das zu lesen sich auf jeden Fall lohnt, nicht nur für Menschen, die gerade mitten in einer Trauerphase stecken!

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