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Sarahs Lied

Roman
336 Seiten, gebunden
14 x 21 cm
Erscheinungsdatum: 03.08.2012
Bestell-Nr.: 191238
ISBN: 978-3-7655-1238-4
EAN: 9783765512384
1. Auflage

Verfügbarkeit:
Nicht mehr lieferbar

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* Unverbindliche Preisempfehlung des Verlags. Alle Preise inkl. der gesetzlichen MwSt.
Selbst aus den Bruchstücken unseres Lebens kann Gott ein Kunstwerk machen.
Um ihre Schwester Sarah zu besuchen, kehrt Ann, erfolgreiche Designerin in New York, in die alte Heimat Charleston zurück. Und damit in ihre Vergangenheit. Kurz nach der Ankunft geschieht das Unfassbare: Sarah hat einen schweren Autounfall. Im Rettungswagen ringt sie mit dem Tod - und summt immer wieder eine ihr bisher unbekannte Melodie. Dieselbe Melodie kennt Kenny, der kleine Nachbarsjunge mit Downsyndrom, der Ann, völlig aufgelöst in Sorge um ihre Schwester, fröhlich erklärt, dass Gott Engel schickt, die ihr helfen wollen. Hilfe kommt auch von Handwerker Eric, dessen Gesellschaft Ann genießt. Doch immer wieder drohen die Verletzungen der Vergangenheit sie einzuholen ... bis Ann selbst die Melodie in sich spürt und weiß: Alles wird gut. Auf himmlische Weise gut. Ein Buch, das die Basics der Hoffnung und des Lebens mit Gott vermittelt.

Stimmen zum Buch:
Ich war absolut gefesselt, von der ersten bis zur letzten Seite. Lange hat mich kein Buch mehr so bewegt wie dieses.
Ursula Weiffenbach

Humorvoll, gut geschrieben, mit lebendigen und liebenswerten Charakteren! Mit Ann konnte ich mich sofort identifizieren und wusste bis zum Schluss nicht, was noch passieren würde ... Klasse-Buch! Eva-Maria Stockburger
Sarahs Lied

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Kundenmeinungen

3 Artikel

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ANNIE. BITTE. HELFEN. Kundenmeinung von LEXI Veröffentlicht am 15.06.14
"Selbst etwas, das zerbrochen ist, kann von einem Künstler in etwas verwandelt werden, das schöner ist als das Original"

Zwei Schwestern, die den Abschluss eines Studiums feiern möchten. Ein Auto, das bei Rot über die Kreuzung fährt und jenes der beiden Schwestern rammt. Die zerstörte Zukunft einer hoffnungsvollen jungen Frau, die nach diesem schweren Unfall im Krankenhaus einem Mehrfachtrauma erliegt. Und ein Lied, das die Sterbende im Krankenwagen summt, und das von nun an für ihre Schwester stets präsent ist.
Im Grunde handelt es sich beim Einstieg in das Buch von Sheila Walsh um eine schreckliche Tragödie, deren Ausmaße der überlebenden Schwester erst nach und nach bewusst werden. Die dreißigjährige Ann Fletcher, von ihrer jüngeren Schwester Sarah stets liebevoll „Annie“ genannt, nimmt sich von ihrem anspruchsvollen Job als Designerin für eine Homestaging-Agentur ein paar Tage Auszeit, um mit der frisch gebackenen Diplom-Sozialpädagogin Sarah in Charleston zu feiern. Und innerhalb von Sekunden zerbricht Annies Welt in tausend Stücke.
Die Autorin erzählt in diesem Roman die berührende Geschichte einer Frau, die nach außen Selbstsicherheit und kühle Professionalität ausstrahlt, sich jedoch selber verloren hat, orientierungslos und innerlich zerbrochen ist. Sie erzählt von Menschen, die dieser jungen Frau unermüdlich und beharrlich zur Seite stehen, die hinter ihre Fassade blicken und sie um ihrer selbst willen mögen. Und sie erzählt vom langen Weg Annies, diese Freundschaften annehmen zu können.
Die handelnden Personen dieses Buches wirken sehr authentisch, wobei ich ganz besonders von Tammy Littons Sohn Kenny, dem Jungen mit einem Herzen voller Liebe, eingenommen war. Ein kleiner Junge mit dem Down-Syndrom, der immer wieder „Sarahs Lied“ summt und beharrlich behauptet, Engel zu sehen. Ich empfand es als wundervolles Leseerlebnis, den Weg der Annie Fletcher ein kleines Stück mit verfolgen zu dürfen, ihre behutsamen Veränderungen zu erleben.

Was mich an diesem Buch ganz besonders beeindruckt hat, war die christliche Botschaft, der Glaube an Gott, dem hier viel Raum gegeben wurde. „Sarahs Lied“ hat mich zutiefst bewegt, und ich möchte abschließend ein Zitat aus dem Buch anführen, das mich am meisten berührte:

„Erst in diesem Moment begriff Ann, was für ein unglaubliches Geschenk Gott ihr gemacht hatte. Sie durfte hören, was die meisten Menschen – mit Ausnahme ihrer sterbenden Schwester und diesem unglaublichen Junge mit Downsyndrom – nicht hören konnten. Das Lied seiner Engel. Den Klang seiner Gegenwart, selbst wenn niemand sonst im Raum ihn hörte, spürte oder auch nur erahnte. Gott war da. Jetzt. Immer.“
Umgeben von Engeln und Gottes Liebe Kundenmeinung von Smilla507 / S. Degenhardt Veröffentlicht am 12.06.14
Als die in New York lebende Innenarchitektin Ann ihre jüngere Schwester Sarah in Charleston besucht kommt es schon kurz nach ihrer Ankunft zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Sarah wird dabei lebensbedrohlich verletzt. Im Krankenwagen beobachtet Ann, dass ihre Schwester eine Melodie summt. Im Krankenhaus erliegt Sarah den Verletzungen, ohne dass Ann weiß, was da im Krankenwagen vor sich ging. Diese Musik verfolgt Ann nun ständig. Als sie der Meinung ist verrückt zu werden hat der Nachbarsjunge Kenny (ein pfiffiges Kerlchen mit Down-Syndrom) eine Idee, was das sein könnte: Engel. Er selbst kann sie sogar sehen! Ann findet diese Erklärung zunächst wenig plausibel. Um sich von der Trauer abzulenken stürzt sie sich in die Renovierung des alten Hauses, in dem sie und ihre Schwester aufwuchsen. Sie möchte es verkaufen und anschließend zurück nach New York, zu ihrer Designerwohnung, ihrem Job bei einer Homestaging Firma und einem lukrativen Auftrag. Große Unterstützung in ihrer Trauer erhält sie von Kennys Mutter Tammy und dem Handwerker Eric – manchmal vielleicht sogar etwas zu viel Hilfsbereitschaft. Doch nach und nach kommt Ann der geheimnisvollen Musik auf die Spur und auch einem Geheimnis aus ihrer Vergangenheit.
„Du musst lernen, wieder an was zu glauben.“ (S. 172) Diesen Rat gibt Eric ihr und bis dahin ist es ein langer Weg...

„Sarahs Lied“ ist ein Buch aus einer Serie, die sich im Amerikanischen „Women of Faith“ nennt. Eine Tatsache, die mir erst bei ein wenig Recherche auffiel, nachdem ich von dem Roman „Sommer der Erinnerung“ so unglaublich angetan war. Also musste auch „Sarahs Lied“ Einzug in mein Regal halten.
Der Einstieg ist erst einmal traurig. Sarah stirbt und Ann trauert. Die Freunde ihrer Schwester scheinen sie mit ihrer Hilfsbereitschaft beinahe zu erdrücken. Die Sache mit der Musik und den Engeln machte mich anfangs etwas skeptisch. Es gibt derzeit ja viele Bücher über Engel, die oft in die esoterische Richtung gehen. So tat ich mich zu Beginn etwas schwerer als bei „Sommer der Erinnerung“. Doch ab der Mitte des Buches konnte ich mich immer mehr mit dem Inhalt anfreunden. Je mehr sich Ann in Charleston akklimatisierte, desto besser konnte ich auch das Buch lesen. Besonders gut gefiel mir Eric, der etwas unsicher war und sich trotzdem sehr lieb um Ann kümmerte. Weniger gefiel mir sein „Dialekt“, der sich durch das ganze Buch zog. Oft wurden Endungen verschluckt und wirkten flapsig, was nicht so richtig passte.
Dennoch muss ich Sheila Walsh meinen Respekt zollen! Sie ist eine von wenigen christlichen Autorinnen, die sich traut in ihren Romanen eine klare christliche Botschaft zu vermitteln. In den Danksagungen bezeichnet sie ihre „Women of Faith“ Serie als Reise zu den Herzen der Frauen. Und genau das ist ihr auch gelungen: Mit ihren Büchern ist sie in mein Herz gereist und ich will noch viel, viel mehr Romane von ihr lesen!
Mit Gänsehaut habe ich „Sarahs Lied“ beendet und auch wenn der Start ein wenig holprig war, bekommt es 4,5 Sterne von mir!
Zum Schluss noch mein Lieblingssatz aus diesem Buch:

„Wenn doch alle mit offenen Augen durchs Leben gingen – dann würden sie erkennen, dass derjenige, den sie für schwach hielten, in Wirklichkeit der Stärkste von ihnen war.“ (S. 163)
Sommerroman Kundenmeinung von Lea Klau Veröffentlicht am 18.12.13
Die Schwestern Ann und Sarah freuen sich, ein paar gemeinsame Tage zu verbringen. Doch kurz nach dem Zusammentreffen haben die beiden einen schweren Autounfall. Auf dem Weg ins Krankenhaus summt die tödlich verletzte Sarah eine unbekannte Melodie, die Ann auch Wochen später nicht aus dem Gedächtnis geht. Während der schweren Zeit nach dem Unfall erfährt Ann Zuwendung und Hilfe von Sarahs Nachbarin, dessen Sohn Kenny, der mit dem Down-Syndrom zur Welt gekommen ist, und von Eric, einem Handwerker. Doch Ann weigert sich, sich ihren Gefühlen und den Mitmenschen zu öffnen.
Die Geschichte lässt sich leicht und schnell lesen. Sie hat kurze Kapitel, so dass man, auch wenn wenig Zeit bleibt, immer ein Stück weiterlesen kann. Durch das schöne sommerliche Cover und die kleinen Beschreibungen konnte ich mir beim Lesen die Umgebung um Sarahs Wohnort Charleston so schön vorstellen, dass ich echte Urlaubssehnsucht bekommen habe.
Trotz des schweren Themas hat das Buch mich nicht deprimiert oder entmutig. Anns neue Freunde haben ihr durch ihre Hilfsbreitschaft und ihren bedingungslosen Zusammenhalt Hoffnung gegeben. Auch die Gespräche und Bemerkungen von Kenny über Engel, die auf Ann aufpassen, waren tröstend, jedoch nicht aufdringlich: Ann hat in der Geschichte selber starke Zweifel daran, ob es Engel tatsächlich gibt. Es muss sich also kein Leser gedrängt fühlen, daran zu glauben. Themen sind außerdem der Stolz und die Unabhängigkeit, mit denen Ann zu kämpfen hat. Doch beide Schwierigkeiten werden mit Einfühlsamkeit und Tiefgang thematisiert, so dass ich mich gut in Ann und ihre Probleme hineinversetzen konnte.
„Sarahs Lied“ ist das erste gemeinsame Buch der beiden Autorinnen. Sheila Walsh ist unter anderem als Sängerin bekannt. Von Kathryn Cushman wurden bereits ein paar Romane ins Deutsche übersetzt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich möchte es auf jeden Fall als einen schönen, hoffungsvollen Sommer- und Liebesroman weiterempfehlen.

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