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Meine Stimme für das Leben

Friedensnobelpreis 2018. Die Autobiografie
272 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag
14 x 21 cm
Erscheinungsdatum: 04.12.2018
Bestell-Nr.: 190704
ISBN: 978-3-7655-0704-5
EAN: 9783765507045
1. Auflage

Verfügbarkeit:
Versandfertig

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€ 22,70 (A)

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Martin Luther King, Mutter Teresa, Nelson Mandela - und nun Denis Mukwege: Ab dem 10. Dezember 2018 gehört der kongolesische Arzt zur Reihe der Friedensnobelpreisträger.
In einer Zeit, in der Menschenrechte weltweit mit Füßen getreten werden, setzt sich Mukwege mit seinem ganzen Leben für sie ein. In seiner Heimatstadt Bukavu, hat der Gynäkologe mit Spendengeldern eine Klinik errichtet. Dort vollbringt er wahre Wunder: Er operiert Frauen, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind, und rettet ihnen damit nicht selten das Leben. Doch Mukwege hilft nicht nur als Arzt, er engagiert sich auch politisch und appelliert an die Weltgemeinschaft, gegen die Kriegsverbrechen an Frauen aufzustehen.
In seiner mitreißenden Biografie erzählt er, wie aus ihm, dem Pastorensohn, ein weltbekannter Mediziner wurde und warum er bereit ist, für die Frauen im Kongo sein Leben zu riskieren.

Erstverkaufstag: 10.12.2018

Dr. h. c. Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin Brot für die Welt:
Die Verleihung des Friedensnobelpreises an den Arzt und Menschenrechtsverteidiger Denis Mukwege ist eine große Ermutigung für all diejenigen, die gegen sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt kämpfen und sich so für eine Entwicklung zu Frieden und Gerechtigkeit in ihren Ländern einsetzen. Die Verbindung von konkreter Hilfe, Einsatz für die Menschenrechte und politischem Engagement in seiner Arbeit ist einmalig. Wir von Brot für die Welt freuen uns, dass mit Denis Mukwege einer unserer langjährigen Partner ausgezeichnet wurde, fühlen uns darin bestätigt, dass es richtig war, seine Arbeit auf verschiedene Weise gefördert zu haben und freuen uns auf die Fortführung der Zusammenarbeit.

Weitere Informationen zu Denis Mukwege und seiner Autobiografie finden Sie auf unserem Blog!

Leserstimme:
Eine atemberaubende Lebensgeschichte. Unfassbar mutig und inspirierend, weil der Held ein Mensch ist, der nach dem Motto lebt: „Das Einzige, was die Gewalt besiegen kann, ist die Liebe. Und noch mehr Liebe.
Daniel Böcking, Bestsellerautor und Journalist
Meine Stimme für das Leben

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Kundenmeinungen

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Mut, der den Tod vor Augen hat Kundenmeinung von Cornelia B. - Lesestern Veröffentlicht am 13.02.19
Meine Stimme für das Leben von Denis Mukwege ist ein Buch, das man einmal angefangen nicht mehr aus der Hand legt.
Spannender als jeder Krimi und zugleich erschütternd, weil hier Realität beschrieben wird.
Denis Mukwege, der Friedensnobelpreisträger 2018 schildert das Leben und die unglaublichen Grausamkeiten in der Demokratischen Republik Kongo, insbesondere die sexuelle Gewalt gegen Frauen als besonders abscheuliche Kriegswaffe.
Wir erfahren sehr viel über Stammes- Rivalitäten und Kriege, die sich in schrecklichen Verbrechen auswirken. Das Land ist geprägt von Korruption und Opportunismus. Die Würde des Menschen ist dort ein Fremdwort und die bisherigen Regierungen waren ebenso korrupt, nur aufs eigene Wohl bedacht und durch militärische Übernahmen an die Macht gekommen.
Die hier vorliegende Autobiographie berichtet von Denis Mukweges Berufung zum Arzt. Als kleiner Junge begleitete Denis seinen Vater, der als Pastor sich um kranke Menschen vorbildlich kümmerte. In dieser Situation reift in Denis der Wunsch ein "Muganga" ( Heiler ) zu werden und somit eine Ergänzung zu seinem Vater, der Kranke ermutigt und für sie betet, aber nicht befugt ist ihnen Medikamente zu verabreichen.
Sein Weg zum Arzt ist mit vielen Steinen gepflastert, aber er erfährt, dass Gott ihm zur Seite steht, und er letztendlich die Kraft und das Durchhaltevermögen ihm schenkt. In dieser Situation wird Mukwege bereits mit den Opfern sexueller Gewalt konfrontiert, die den Weg in das Krankenhaus suchen. Gleichzeitig erlebt er die unzureichende Versorgung von Komplikationen bei Schwangerschaften.
Diese Erlebnisse prägen seine Verantwortung sich für Frauen einzusetzen. Weitere Stationen sind die nicht standesgemäße Heirat mit Madeleine und die Widerstände ihres Vaters,eines erfolgreichen Geschäftsmannes. Madeleine unterstützt Denis in seiner Verantwortung und Berufung als Arzt und gründet mit ihm eine Familie, die mit ihm durch dick und dünn geht.
Auch für die Fortbildung zum Gynäkologen und Facharzt für Geburtshilfe in Frankreich kann Mukwege auf seine Familie zählen. Die finanziellen Herausforderungen, die das Studium in Paris mit sich bringt, meistern sie gemeinsam als Familie. Sie erfahren, dass Gott sich hinter seine Verantwortung und Berufung stellt. So erlebt er unglaubliches und erhält sogar ein Auto als Preis von einem trivialen Gewinnspiel, das ein notwendiges Transportmittel für einen Job darstellt, das ihm die finanzielle Unterstützung für seine Fortbildung in Paris ermöglicht.
Nach dieser Ausbildung stehen ihm alle Türen zur Karriere offen und er könnte ein gutes und vor allen Dingen sicheres Leben im Wohlstand mit seiner Familie führen.
Aber Mukwege hat seine Berufung nicht vergessen und so stellt er sich der Verantwortung und kehrt mit seiner Familie zurück in den Kongo, um weiterhin den Frauen jetzt noch besser zu helfen.
Bis heute lebt er dort mit seiner Familie, unterbrochen von einigen Auslandsaufenthalten, um auf die Missstände im Kongo und die aussichtslose Situation der Frauen hinzuweisen. Dabei riskiert er tagtäglich sein Leben und ebenso das Leben seiner Familie. Einige Anschläge und Attentate hat er bereits erfahren und sie auf wundersame Weise überlebt.
Man spürt,Gott stellt sich zu seiner Berufung und hat noch viel vor mit ihm.
Der Friedensnobelpreis 2018 gibt Hoffnung. Endlich wird sein langjähriges Engagement für Menschenrechte und sein Eintreten für die Kriegsverbrechen gegen Frauen anerkannt. Er hat bisher schon einige Preise für sein mutiges Auftreten für Menschenwürde und Nächstenliebe erhalten. Der Kongo, seine Heimat aber boykottiert seine Hilfsmaßnahmen und anstatt ihn zu unterstützen, wird er bedroht. Seine Arbeit als Arzt kann er nur mit Sicherheitsmaßnahmen durchführen und das Krankenhausgelände ist zu einem Ort ständiger Bewachung mit Personenschutz geworden.
Es ist zu hoffen, das dieses Buch in der Öffentlichkeit weit verbreitet und gelesen wird und sein Friedensnobelpreis nicht nur eine Auszeichnung ist, sondern Auswirkungen zeigt, die die Situation im Kongo verändern.
Der neueste Friedensnobelpreisträger - ganz persönlich Kundenmeinung von Karl Albietz Veröffentlicht am 01.02.19
Wie kann man berühmt werden und doch bescheiden bleiben? Dieses Buch gibt eine eindrückliche Antwort. Die Liste der Auszeichnungen, die Denis Mukwege verliehen worden sind, ist lang. Aber die weltweite Anerkennung stieg ihm nicht zu Kopf. Immer wieder kehrte er zu den Frauen im Osten des Kongo zurück, die – geschunden, ausgegrenzt und von der Welt vergessen – dringend auf seine Hilfe angewiesen waren. Getrieben von der Vision einer besseren Welt. Er ist überzeugt: "Die Konflikte im Ostkongo und die barbarische Gewalt sind kein unabänderliches Schicksal." Deshalb kämpft nicht nur um das Leben von misshandelten Frauen, sondern um eine veränderte Einstellung von Politikern und Regierungen.
Die ehrliche Autobiografie macht deutlich: Friedensnobelpreisträger wird man nicht von heute auf morgen. Es war ein langer Weg vom jugendlichen Entschluss, Arzt zu werden bis zum Aufbau eines Spitals mitten im Elend von Tausenden misshandelter Frauen. Es ist ein grosses Geschenk, dass Denis Mukwege in diesem Buch hinter die Kulissen seines Lebens blicken lässt. Dass er überhaupt noch schreiben kann, ist ein Wunder an sich. Schon mehrmals sollte er umgebracht werden. Er hat alle Angriffe überlebt.
Denis Mukwege – er selber bezeichnet sich als einer, der das Herz auf der Zunge trägt – informiert offen über Missstände im Ostkongo. Aber das provoziert den Widerstand derer, die den Kongo lieber in einem positiven Licht präsentieren möchten. Sogar die kongolesische Regierung, die seine Auftritte vor grossen Gremien (z.B. der UNO) bewusst ignoriert, bedroht ihn mehrmals mit dem Tod. Als Staatspräsident Joseph Kabila dem Spital Panzi einen Besuch abstattet, weigert er sich – trotz mehrmaliger Bitten! – die Abteilung für misshandelte Frauen zu besuchen.
Das Buch ist eine Autobiografie. Der Stil ist gewöhnungsbedürftig. Es ist keine chronologische Schilderung von Mukweges Werdegang. Eine kurze chronologisch Aufzählung seiner Stationen folgt erst ganz am Schluss. Im Buch selber geht er eher thematisch vor. Er beginnt mit einem Attentat auf ihn im Jahr 2012. Als 57-Jähriger wäre er damals dem Angriff von fünf maskierten Männern beinahe zum Opfer gefallen. Er lebt in einer gefährlichen Gegend!
Beeindruckend sind auch seine Transparenz und Integrität. Er nimmt nie Geschenke an, auch nicht von ehemaligen Patienten. Die Preisgelder für seine verschiedenen Auszeichnungen und Ehrungen behält er nicht für sich, sondern investiert sie in seine Arbeit und Projekte – ein enorm wichtiger Grundsatz in einem Land, in dem die Korruption "Normalzustand" ist. Auf diese Weise haben auch Gerüchte, die seine Gegner in Umlauf setzen, keine Chance. Denn Denis Mukwege ist nicht nur Gynäkologe, sondern auch Prediger des Evangeliums und hat eine grosse Familie (5 Kinder), die er bei seinen Entscheidungen immer wieder konsultiert.
"Meine Stimme für das Leben" heisst der Untertitel. Mich hat dieses Buch sehr bewegt und betroffen gemacht. Von der Welt kaum beachtet, findet im Osten des Kongo eine Tragödie unvorstellbaren Ausmasses statt. Und ein Mann entschliesst sich, dieser Brutalität den Kampf anzusagen. Nicht mit noch "besseren" Waffen, sondern mit Taten der Barmherzigkeit. Über 50'000 Frauen haben bis heute davon profitiert. Wenn einer den Friedensnobelpreis verdient hat, dann ist es der Arzt und Prediger Denis Mukwege.

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