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Mein ungebügeltes Leben

112 Seiten, Taschenbuch
12 x 18,6 cm
Erscheinungsdatum: 26.07.2016
Bestell-Nr.: 114302
ISBN: 978-3-7655-4302-9
EAN: 9783765543029
1. Auflage

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Christliches Elternhaus - sozialistischer Schulalltag: Conny stellt das vor schwierige Entscheidungen. Mit ihrem Witz bringt sie im tristen DDR-Alltag Menschen zum Lachen, riskiert aber auch, deswegen von der Schule geworfen zu werden. Eine christliche Jugendgruppe wird ihr wichtigster Bezug neben der Familie. Mit 16 verliebt sie sich unsterblich in Henry, den Pastorensohn. Henry ist Einzelgänger, mit der Zeit sehr eifersüchtig auf ihre Freunde.Wird ihre Freundschaft das aushalten? Eine leicht erzählte Lebensgeschichte, die uns so überzeugt hat, dass wir sie einfach veröffentlichen müssen.
Eine authentische Lebens- und Liebesgeschichte, originell erzählt.

Die Autorin steht für Lesungen zur Verfügung!
Mein ungebügeltes Leben

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Berührend, informativ, authentisch Kundenmeinung von Kerstin B. Veröffentlicht am 14.09.16
Mauer, Honecker, FDJ: Aus den Geschichtsbüchern kennen wir die Fakten. Aber wie es sich tatsächlich angefühlt hat, in der DDR aufzuwachsen, noch dazu als gläubige Christin, ist den meisten Westdeutschen weitgehend unbekannt. Conny Schramm lässt uns in ihrer Autobiografie "Mein ungebügeltes Leben" auf erfrischend ehrliche Art und Weise einen Blick hinter die sozialistische Kulisse werfen. Wir erfahren, wie schwer es war, das heiß ersehnte Paar rote Schuhe zu kaufen, und wie peinlich es sein konnte, wenn die kleine Schwester im Kindergottesdienst ein Gedicht über den "Roten Stern, wie Lenin ihn trug" rezitierte. Wir schütteln den Kopf über kuriose Wachdienste in der Schule, lachen über Szenen wie das versehentliche Ausziehen des blauen Hemds vor den Augen des Pfarrers und weinen mit Conny um den leukämiekranken Benny und ihre tragische Liebe zu Henry, der in den Westen floh ... Ein rundum tolles Buch!
Ein ehrliches und sehr berührendes Buch Kundenmeinung von F.R. Veröffentlicht am 10.09.16
Die Autorin berichtet in Ihrem Buch:"Mein ungebügeltes Leben" ganz ehrlich über die Nöte und seelischen Konflikte in deren sich christliche Eltern und deren Kinder befanden um die Probleme des sozialistischen Alltags zu meistern. Die Autorin lies mich mit ihrem brillianten Humor häufig schmunzeln, auch wenn viele Dinge damals bestimmt nicht witzig waren.
Das Buch hat mich sehr berührt. Es sollte jeder der sich mit der DDR Geschichte befassen will lesen.
"Wir Jungpioniere tragen mit Stolz unser blaues Halstuch" - Absurdität Christsein in der DDR Kundenmeinung von Gluehsternchen Veröffentlicht am 04.09.16
Aufgewachsen in der DDR erzählt die Autorin Conny Schramm in vielen kleinen Episoden über ihr Leben von der Geburt bis zum Mauerfall.

Der erste Teil erzählt sehr ausführlich von ihrer Kindheit, von der Diskrepanz zwischen Gemeinde und Jungpionieren, und dem Nicht in der Partei sein der Eltern und dem Christsein im Alltag. Es gibt immer wieder Gedichte und Lieder, die zwischendrin augeschrieben sind. Für mich als so ganz ohne DDR Bezug Aufgewachsene ganz befremdlich, das Kinder sowas singen mußten.
Die ganze Ideologie ist teilweise so absurd, auch in den persönlichen Erzählungen, das einem sich die Nackenhaare hochstellen.
In den Erzählungen erleben wir dann wie die Autorin älter wird und sich auch immer wieder kritisch mit dem Sozialismus auseinandersetzt. Sie findet in all dem Zwiespalt zwischen Arbeitseinsätzen in Fabriken (ja Kinder haben dort sozusagen ausgeholfen als Berufsvorbereitung) und Dienst an der Waffe (den sie als Christ verweigert) auch eine andere Seite im Leben... die christliche Jugendgruppe in der sie dann auch ihren ersten Freund kennen und lieben lernt.
Dieser flieht später in den Westen und die Begegnung später ist sehr ernüchternd.
Schockiert hat mich beim Lesen, das Christen bei der Berufs- und Ausbildungswahl extrem diskriminiert wurden. War man nicht in der Partei hatte man quasi keine Chance auf Studium oder bestimmte Ausbildungsberufe, egal wie gut die Noten waren (was wirklich verrückt ist!).
Der Schreibstil ist sehr schlicht und einfach, so wie wenn man eben einem anderen Menschen von seinem Leben erzählt. Für mich war der zweite Teil sehr viel schwächer vom Erzählstil. Es wird mehr gesprungen, als ob viel mehr im Kopf gewesen ist, als später dann auf dem Papier.
Einige Fragen bleiben am Ende auch ungeklärt, da wäre es nett gewesen, wenn das noch geschrieben worden wäre.
Insgesamt sehr kurzweilig und schnell zu lesen.
Sicher spannend für alle, die eine ähnliche Sozialisation in der Kindheit erlebt haben und sich dann wieder erinnern. Für mich war es ganz interessant, Dinge zu erfahren, die ich so sonst nicht gewußt hätte.
Spagat zwischen zwei Weltanschauungen Kundenmeinung von liselotterie Veröffentlicht am 25.08.16
Conny Schramm wächst in einem christlichen Elternhaus in der DDR auf. Bereits im Kindergarten wird ihr auf "spielerische" Weise die sozialistische Ideologie vermittelt. Konflikte sind vorprogrammiert, denn wie soll ein Kind verstehen, was richtig und was falsch ist, wenn in der Schule und in der christlichen Gemeinde bzw. Familie unterschiedliche Werte vermittelt werden? Auch die erste große Liebe der Autorin wird auf eine harte Probe gestellt, weil Conny und Henry zu wichtigen Fragen unterschiedliche Auffassungen haben. Da geht es sowohl um den Glauben, als auch um Republikflucht.

Manches, was damals in der DDR ganz normal war, wirkt aus heutiger Sicht befremdlich. Altstoffe sammeln, spenden für die Freilassung von Angela Davis, die Gebote der Jungpioniere, Jugendweihe, Zivilverteidigungslager ... das alles sind Stationen einer Kindheit und Jugend in der DDR, die auch mir noch deutlich in Erinnerung sind. Wie die Autorin hatte auch ich als heranwachsende Christin in diesem sozialistischen Staat Probleme damit, die unterschiedlichen Anschauungen unter einen Hut zu bekommen. Und auch Lehrer, die christliche Schüler drangsalierten oder benachteiligten, sind mir wohlbekannt. Das Buch hat beim Lesen immer wieder Erinnerungen an Situationen und Ereignisse geweckt, die ich sehr ähnlich wie Conny Schramm erlebt habe. Schön fand ich, dass die Autorin später einen dieser Lehrer wieder traf und es zu einer Aussöhnung kam. Die Wende hat wohl jeder von uns auf eigene, mehr oder weniger dramatische Weise erlebt. Man hatte damals und auch heute, rückblickend, das Gefühl, als hätten sich die Ereignisse förmlich überschlagen. So auch bei Conny, wo die große Weltpolitik und die Krankheit des Vaters gleichzeitig einen Höhepunkt erreichen. Das Buch endet mit der Beschreibung, wie die Autorin den "Begrüßunghunni" verwendet hat. Eine origienelle Idee, die mir sehr gefallen hat.

Die Geschichte wird in mehreren Kapiteln erzählt und umfasst die Zeit von der Geburt der Autorin im Jahr 1966 bis kurz nach dem Mauerfall 1989. Die Sprache ist relativ einfach, ähnlich wie in einem Tagebuch, und gut zu lesen. Einen direkten Bezug des Titels "Mein ungebügeltes Leben" zum Buch gibt es nicht.

Das Buch ist zu empfehlen für alle Leser, die wissen wollen, wie es sich anfühlte, als Christ in der DDR aufzuwachsen. Und für alle, die Ähnliches erlebt haben, eine Lektüre, bei der sie des Öfteren von eigenen Erinnerungen eingeholt werden.
Mein ungebügeltes Leben (Conny Schramm) - eine christliche Kindheit und Jugend in der DDR Kundenmeinung von MiniBonsai Veröffentlicht am 25.08.16
Inhalt
Conny Schramm erzählt sehr persönlich und detailliert von ihrer Kindheit und Jugend in der DDR - zerrissen zwischen Staatsideologie und christlichem Elternhaus.
Mit dem älter werden wird immer deutlicher, dass sie mit dem Spagat zwischen der christlichen Erziehung (und Erwartungen) und dem Anspruch des Staates aufwächst.
Sie scheint dadurch schon früh kritischer zu schauen als wahrscheinlich andere Kinder, die nur mit der Ideologie des Ostens aufwuchsen und keine religös-christlichen Werte kennenlernten.

Krass fand ich den Ablauf der Schulprüfungen und die Ergebnisse sowie die klaren Worten zu den schlechten berufs- und Ausbildungschancen für Kinder christlicher Familien. Gehört hatte ich davon schon, es war mir nicht neu - aber so ein persönlicher Bericht hat nochmal ein anderes Gewicht.
Von ihrer ersten Liebe trennt sie sich aus Vernunftgründen und sehnt sich noch lange nach ihm, der die DDR dann mit Flucht verlässt.

Beruflich macht sie ihren Weg, wenn auch nicht im Traumberuf, und erzählt hier von der Chance, sich mit einem Lehrer auszusöhnen, der sie als Christin in der Schule schlecht behandelte. Da wird wieder der christliche Aspekt der Versöhnung und Vergebung erkennbar.

Und dann überschlagen sich die Ereignisse - kurz vor der Wende eine genehmigte Reise mit den Eltern in den Westen - die Schwester als Pfand in der DDR. Das Wiedersehen mit der Jugendliebe ...

Und dann die dramatischen Ereignisse mit dem Vater und gleichzeitig die Grenzöffnung, der Mauerfall. Klar, dass bei persönlicher Dramatik zunächst das Weltgeschehen untergeht.
Wie sie letztlich ihr Begrüßungsgeld nutzt, das lest doch bitte selbst ...

Das Cover
Der Trabbi ist unverkennbar und weist auf ein ungebügeltes Leben in der DDR hin. Liebe scheint im Spiel zu sein und Berlin sowie die Mauer ...
Da können die eigenen Ideen schon auf die Reise gehen ... und man beim Lesen schauen was sich dann tatsächlich hinter den Bildern verbirgt.
Die Collage finde ich gelungen.

Schreib/Erzählstil
Stilistisch ist alles "einfach" erzählt, eben irgendwie aus Kinder/Teenager-Sicht. Dadurch ist es aber auch gut nachvollziehbar und man kann sich gut in sie hineinversetzen.
Schwierigkeiten hatte ich mit einigen der DDR-spezifischen Begriffe - so wie sie selbst am Anfang ja auch.

Preis 7,99€
Broschiert: 112 Seiten
Verlag: Brunnen; Auflage: 1 (26. Juli 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3765543020
ISBN-13: 978-3765543029

Lebendige Vergangenheit Kundenmeinung von Ingrid Charlotte Veröffentlicht am 23.08.16
Da ich selbst in der ehemaligen DDR aufgewachsen bin, habe ich viele Episoden aus ihrem Buch persönlich erlebt. Es war gut nachvollziehbar und sehr lebendig geschrieben. Auch ihre nicht ganz glückliche Liebesgeschichte war offen und ehrlich berichtet. Es hat mir sehr gut gefallen.
zum Schmuzelnund Nachdenken Kundenmeinung von L.S. Veröffentlicht am 22.08.16
Ich habe das Buch auch in "Eins" durchgelesen. Die Authorin erzählt über lustige Anekdoten, über die man schon sehr schmunzeln muss. Einige Kapitel regen aber auch zum Nachdenken an und veranschaulichen einem "Wessi" wir mir, wie man sich in der damaligen Situation gefühlt haben muss. Sehr zu empfehlen!
berührendes Buch! Kundenmeinung von C.G. Veröffentlicht am 22.08.16
Das Buch hat mich in seiner Lebendigkeit und seinem frischen Erzählstil gepackt.
Auch ich kam gar nicht davon los und las es innerhalb von knapp 2 Tagen durch.
An Conny Schramms "Ossi"-Leben teilzuhaben und ihren innernen und äußeren Kämpfen, die Balance zwischen Teil der sozialistischen Gesellschaft zu sein und sich als Christin trotzdem nicht verbiegen zu lassen, hat mich nachdenklich gemacht,
Die vielen Begegnungen mit unterschiedlichsten Menschen, die die Autorin schildert, haben mich berührt.
Den Kopf geschüttelt habe ich über so manche Seltsamkeiten der DDR, die in dem Buch Erwähnung finden.
Alles in allem für mich - ein gelungenes Buch mit nur einem Nachteil: es ist zu schnell durchgelesen....gerne hätte ich die Autorin auch durch weitere Erlebnisse in ihrer DDR-Zeit begleitet. Denn ich bin sicher: Conny Schramm hat noch viel mehr zu erzählen!
Berührend Kundenmeinung von G.D. Veröffentlicht am 16.08.16
Ich als "Wessi" habe sehr viel darüber erfahren, wie zerrissen sich so
manche ostdeutsche Seele zu DDR-Zeiten gefühlt haben muss.
Ein anschauliches Buch über ein Leben mit Turbulenzen, ein Leben, das
Falten geworfen hat, - welche glattzubügeln Conny Schramm bestimmt noch
Einiges an Mühe kosten wird.
Erinnerungen Kundenmeinung von A.S. Veröffentlicht am 11.08.16
Das Buch mein ungebügeltes Leben versetzte mich sofort wieder in meine KIndheit und Jugend in der DDR. Als Pastorensohn konnte ich die Erlebnisse der Autorin hautnah nach empfinden. Über Vieles konnte ich herzlich lachen, anderes hat mich sehr berührt. Das Buch sollte man unbedingt gelesen haben!

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