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Leas Engel

von Tim Downs
272 Seiten, gebunden
14 x 21 cm
Erscheinungsdatum: 16.12.2011
Bestell-Nr.: 191188
ISBN: 978-3-7655-1188-2
EAN: 9783765511882
1. Auflage

Verfügbarkeit:
Nicht mehr lieferbar

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* Unverbindliche Preisempfehlung des Verlags. Alle Preise inkl. der gesetzlichen MwSt.
Lea ist ein kleines Mädchen, das Engel wirklich sehen kann. Als Kemp, der Lebensgefährte der Mutter davon hört, hat er eine "geniale" Idee. Er ist Pfleger einer im Koma liegenden Filmdiva. Und jetzt weiß er, wie er das große Geld machen kann. Sein Plan scheint idiotensicher. Er muss nur unauffällig den guten Engel spielen. Aber er ahnt nicht, welche Konsequenzen es haben kann, wenn man versucht ein Engel zu sein.
Leas Engel

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Kundenmeinungen

3 Artikel

pro Seite
Absolut lesenswert! Kundenmeinung von DarkReader Veröffentlicht am 03.01.14
Ich war sehr gespannt auf dieses Buch und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Das Buch hielt, was der Klappentext versprach: es gab Spannung, anrührende Momente, Humor und eine interessante Geschichte mit tollen Protagonisten.
Neben Lea und ihrer Mutter Nathalie hatte ich aber einen ganz besonderen Liebling in diesem Buch: Emmett, der Hausmeister des Krankenhauses, in dem Liv, die Schauspielerin, im künstlichen Koma liegt nach einem Unfall.
Der Autor beschreibt Örtlichkeiten und seine Handelnden sehr genau, besonders seine Personen lernt man sehr schnell sehr gut kennen. Sein Schreibstil ist klar, flüssig und akzentuiert und das Lesen macht Spaß von der ersten bis zur letzten Zeile.
Überraschende Wendungen und Protagonisten, die einfach sehr sympathisch sind - außer den Bösen natürlich - machen das Buch zu einem Lesegenuss.
Doch selbst die Bösen entlockten mir so manches Mal ein Schmunzeln und zeitweise war einer von ihnen mir sogar ein klein wenig sympathisch.
Alles in allem ein Buch zum weiter empfehlen, was ich hiermit guten Gewissens tue - und 5 Sterne vergebe.
Absolut lesenswert! Kundenmeinung von DarkReader Veröffentlicht am 03.01.14
Ich war sehr gespannt auf dieses Buch und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Das Buch hielt, was der Klappentext versprach: es gab Spannung, anrührende Momente, Humor und eine interessante Geschichte mit tollen Protagonisten.
Neben Lea und ihrer Mutter Nathalie hatte ich aber einen ganz besonderen Liebling in diesem Buch: Emmett, der Hausmeister des Krankenhauses, in dem Liv, die Schauspielerin, im künstlichen Koma liegt nach einem Unfall.
Der Autor beschreibt Örtlichkeiten und seine Handelnden sehr genau, besonders seine Personen lernt man sehr schnell sehr gut kennen. Sein Schreibstil ist klar, flüssig und akzentuiert und das Lesen macht Spaß von der ersten bis zur letzten Zeile.
Überraschende Wendungen und Protagonisten, die einfach sehr sympathisch sind - außer den Bösen natürlich - machen das Buch zu einem Lesegenuss.
Doch selbst die Bösen entlockten mir so manches Mal ein Schmunzeln und zeitweise war einer von ihnen mir sogar ein klein wenig sympathisch.
Alles in allem ein Buch zum weiter empfehlen, was ich hiermit guten Gewissens tue - und 5 Sterne vergebe.
Eine wundervolle Geschichte Kundenmeinung von dorli Veröffentlicht am 03.01.14
Die 6-jährige Lea hat einen Engel gesehen und berichtet munter von diesem Erlebnis in der Schule. Niemand glaubt ihr, schlimmer noch, ein Schulpsychologe vermutet das Frühstadium einer Psychose und möchte, dass Lea sich in ärztliche Behandlung begibt. Leas Mutter Natalie ist verzweifelt und braucht in dieser Situation unbedingt die Unterstützung ihres Lebensgefährten Kemp. Doch der egoistische Kemp hat keine Zeit für seine kleine Familie. Der Krankenpfleger ist der berühmten Schauspielerin Olivia Hayden, die nach einem Autounfall im künstlichen Koma liegt, als Nachtpfleger zugeteilt worden. Kemp sieht seine Chance, dass große Geld zu machen, indem er Olivia zunächst einen Engel vorspielt, und dann dafür sorgen will, dass sie nach dem Erwachen aus dem Koma über ihre Erlebnisse ein Buch veröffentlicht…

Tim Downs hat mich mit „Leas Engel“ von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Die humorvolle, warmherzige Geschichte lässt sich flott lesen und man ist schnell mittendrin im Geschehen.
Der Autor schickt ganz wundervolle Figuren ins Rennen. Die kleine Lea habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie ist sehr liebenswert und ihrem Alter entsprechend manchmal ein wenig aufmüpfig, wenn die Dinge nicht so laufen, wie sie es gerne möchte.
Natalie hat es ganz und gar nicht leicht. Sie möchte nur das Beste für ihre Tochter, aber irgendwie läuft alles schief – ich habe sehr mit ihr mitgelitten.
Kemp spielt die ihm zugedachte Rolle als Fiesling ganz hervorragend. Er wartet mit einer Fülle an Missetaten auf und lässt keine Gelegenheit aus, andere auszunutzen.
Und dann ist da noch Emmet. Der Hausmeister des Krankenhauses bleibt eher im Hintergrund, dennoch war er für mich der eigentliche „Star“ in dieser Geschichte. Mit vielen kleinen und manchmal auch sehr großen Gesten versucht er, für andere da zu sein und ihnen zu helfen.

Es ist Tim Downs sehr gut gelungen, in dieser Geschichte darzustellen, wie unterschiedlich mit dem Glauben an ein und dasselbe umgegangen wird. Nach dem Lesen des Buches habe ich mich gefragt, warum eigentlich so gut wie niemand der kleinen Lea ihre Begegnung mit einem Engel glaubt, im Gegensatz dazu aber Olivia, die genau das Gleiche erzählt, wahre Begeisterungsstürme auslöst. Warum zweifelt niemand Olivias Erlebnisse an?
Tim Downs spricht von der Bereitschaft zu glauben – man müsse zumindest bereit sein, eine Sache zu glauben, bevor man sie tatsächlich glauben kann.
Das hieße also für diesen Fall, dass die meisten Menschen bereit sind, einer berühmten Schauspielerin zu glauben, aber nicht einem 6-jährigen Mädchen. Warum ist das so? Eine Frage, über die es sich sicherlich nachzudenken lohnt.
Für Lea und Natalie ist diese Frage letztendlich nicht von Belang, denn die beiden sind auf einem guten Weg, weil Leas Engel ihnen die richtige Richtung gezeigt haben.

Es hat mir großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Tim Downs’ frischer Humor und seine gut ausgearbeiteten Figuren sorgen für beste Unterhaltung. Und ein klein wenig zum Nachdenken hat diese Geschichte auch im Gepäck.

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