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Himmel zu vererben

Roman
384 Seiten, Paperback
13,8 x 20,8 cm
Erscheinungsdatum: 02.02.2016
Bestell-Nr.: 192047
ISBN: 978-3-7655-2047-1
EAN: 9783765520471
1. Auflage

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Versandfertig

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ODER
Ihre Tante vererbt Ihnen ein sehr großes Vermögen“, sagt der Anwalt. „Aber nur unter der Bedingung, dass Sie zuvor ein Jahr lang als bewusste Christen leben.

Alexa, Robert und ihr Sohn Simon stehen unter Schock, denn die verstorbene Tante hatte in nahezu ärmlichen Verhältnissen gelebt. Während sie versuchen, am Leben einer Kirchengemeinde teilzunehmen und sich wie Christen zu verhalten, kommt es immer wieder zu Turbulenzen im Familienalltag. Zugleich forschen sie fieberhaft nach der Quelle des Reichtums. Dabei stoßen sie auf die tragische Geschichte einer jüdischen Familie in den Wirren des Zweiten Weltkriegs.

Spannend und amüsant zu lesen - ein Roman auf den Spuren Gottes.
Himmel zu vererben

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Kundenmeinungen

6 Artikel

pro Seite
Kann man Christsein für eine Erbschaft vortäuschen? Kundenmeinung von SiCollier Veröffentlicht am 01.05.17
„Es ist ja nichts dabei, wenn wir als Christen leben, und wir müssten nur so tun, als ob. Wir wären ja nicht wirklich Christen, oder?!“
„Hört sich ganz okay an! Und was müsste ich so machen als Christ?“ (Seite 40f)

Meine Meinung

Was wäre man bereit zu tun, wenn eine große, eine sehr große, Erbschaft als Belohnung winken würde? Vor dieser Frage stehen die drei Hauptfiguren des Romanes. Die Bedingung für sie: sie müssen ein Jahr lang als bewußte Christen leben. Bisher hatten sie weder mit Kirche noch mit Christsein viel am Hut und demgemäß recht wenig Ahnung. Wie lebt man also als Christ? Was muß man tun und lassen, um als Christ durchzugehen? Und kann man nur so zum Schein, um eben die Bedingung zu erfüllen, als Christ leben, das Geld kassieren und dann mit dem bisherigen normalen Leben weiter machen?

Mit genau diesem Vorsatz, ein Jahr so zu tun als ob, und dann zur „Normalität“ zurückzukehren lassen die drei sich auf die Bedingung ein. Aber so leicht wird das denn doch nicht. Und kann man überhaupt ein Jahr lang, vierundzwanzig Stunden am Tag, schauspielern und etwas darstellen, was man nicht ist? Und selbst wenn das möglich wäre - wird man von dem, was man lebt, nicht berührt und verändert? Besteht - so die Intention der Erblasserin - nicht doch die Möglichkeit, daß aus dem „Schein“ ein „Sein“ wird, weil das, was man nach außen lebt am Ende doch nach innen wirkt?

Zumindest über diese letztere Möglichkeit denken die drei der Familie Grün überhaupt nicht nach, als sie sich auf das „Abenteuer Christsein“ einlassen. Aber genau so sieht es Simon: als ein Abenteuer, als eine Abwechslung vom Routinealltag. Daß ihm dann doch recht mulmig wird, als er zum ersten Mal in eine Gruppe der Gemeinde geht und so gar nicht weiß, was auf ihn zukommt, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Aber als ein Abenteuer der ganz eigenen Art entwickelt sich das, was eigentlich als Charade begonnen war, denn doch. Denn zunächst einmal stellt sich natürlich die Frage: wie leben die eigentlich, die Christen? Was tun sie, was tun sie nicht? Und vor allem: was sagen unsere Verwandten, Freunde, Kollegen dazu, wenn wir plötzlich Christen sind? Der erste Weg führt ins Pfarrhaus, schließlich muß der Pfarrer wissen, wie man so als Christ lebt, was man braucht. Da kommen dann doch die ersten Zweifel, ob das denn gut gehen kann. Ob Geld all die Mühe und die Veränderungen im Leben wirklich rechtfertigt.

Im Weiteren verfolgt der Leser das Scheitern der Bemühungen von Alexa, Robert und Simon, nur nach außen hin als Christen zu leben. Denn sich auf so ein Abenteuer einzulassen bringt es unweigerlich mit sich, daß früher oder später der Punkt kommt, wo man persönlich „getroffen“ wird und aus dem Spiel plötzlich Ernst wird. Zumal die gewohnte Welt der Grüns langsam aber sicher in Trümmer zerfällt und sicher Geglaubtes plötzlich unsicher wird.

Die Autorin hat diese „Reise“ so gut beschrieben, daß ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und innerhalb kurzer Zeit, fast in einem Zug, ausgelesen habe. Mit eingewoben ist die Suche nach der Herkunft des Vermögens, die ein lange gehütetes dramatisches Geheimnis aus dem Leben der verstorbenen Tante Sophie ans Tageslicht bringt. Daneben erfährt einiges darüber, wie denn „die Christen“ so leben, und daß man - obwohl Christ - dennoch ganz normal sein kann. Eine besonders angenehme Nebenfigur ist der Pfarrer, der sich zunächst über das Anliegen der Familie Grün mehr als wundert, im Weiteren jedoch wunderbar unkompliziert ist. Leider, und das ist eigentlich mein einziger Kritikpunkt, bleiben etliche Nebenfiguren recht blaß, tauchen teilweise nur kurz auf und verschwinden wieder, auch wenn man eigentlich erwarten würde, ihnen nochmals zu begegnen.

So ist das Buch, wenn man so will, eine gelungene Mischung aus Fakt und Fiktion. Denn in die fiktive Handlung eingebaut sind einige Grunddinge und -überzeugungen, die „die Christen“ haben und solcherart fast schon spielerisch vermittelt werden, ohne daß es aufdringlich oder gar missionarisch erscheint, was auch dadurch deutlich wird, daß selbst am Ende eine gewisse Portion Skepsis übrig bleibt. Der Roman ist - neben seinem unbestreitbaren Unterhaltungswert - also auch für für Menschen geeignet, die vom christlichen Glauben wenig wissen und quasi nebenbei ein paar grundlegende Dinge darüber erfahren möchten.


Mein Fazit

Die Frage „Wie ticken die Christen“? wird in einem unterhaltsamen Roman mit ungewöhnlicher Ausgangslage beantwortet.
locker, alltagsnah und mitreißend Kundenmeinung von Sonnenblume88 Veröffentlicht am 06.06.16
Ehepaar Alex und Robert sowie ihr 16- jährige Sohn Simon Grün sind eine relativ normale, 3-köpfige Familie, die mit verschiedenen Alltagsproblemen kämpft. Nach dem Tod von Alexas Tante Sophia bekommen die drei die Chance, ein sehr großes Vermögen zu erben. Doch das Erbe kann erst nach einem Jahr und nur unter einer Voraussetzung angetreten werden: Alle drei müssen ein Jahr lang als bewusste Christen gelebt haben.

Und damit beginnt der Spaß, nicht nur für die Familie, sondern auch für den Leser. Der Pastor, den die Familie aufsucht ist skeptisch, doch letztendlich erklärt er der Familie, was sie tun können, um nach Außen wie Christen zu wirken: Ein Fischaufkleber auf dem Auto, ein Gebetswürfel auf dem Esstisch, ein Segensspruch im Flur, jeden Sonntag den Gottesdienst besuchen, in der Gemeinde mitarbeiten usw. Natürlich werden hier einige Klischees über Christen mit verarbeitet, die mich des Öfteren zum Lachen gebracht haben. Und so lässt sich die Familie auf das Abenteuer ein…

Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen. Die untypische und kreative Idee des Buches hat mir sehr gefallen. Es ist einfühlsam geschrieben, so dass ich für alle drei Familienmitglieder gleich viel Sympathie entwickeln konnte. Auch das liebevolle und gemeinschaftliche Familienleben war schön zu verfolgen. Nach den ersten Sätzen war ich in der Geschichte drin, denn die Anfangssituationen waren lebensnah beschrieben, so dass sie auch in meinen Leben hätten vorkommen können und ich habe mich im Buch direkt zu Hause gefühlt. Nebenbei kommt die Familie auch noch einem alten Geheimnis auf die Spur, so dass die Handlung nicht langweilig wird.

Der christliche Aspekt gefällt mir sehr. Auf der einen Seite ist er Hauptthema des Buches und deshalb immer präsent, auf der anderen Seite sind die drei Familienmitglieder und damit die Hauptcharaktere keine typischen Christen und ebenso skeptisch wie vielleicht mancher Leser. Die Gespräche und Erklärungen mit dem Pastor sind immer sehr kurz und passen gut in die Geschichte.

Insgesamt ein richtig schöner, entspannender und unterhaltsamer Roman, der ganz nebenbei Grundlagen zum Thema „Glauben“ vermittelt und Mut macht, sich ein eigenes Bild zum Thema „Gott“ zu machen.
Was für eine originelle Grundidee und so herrlich umgesetzt! Kundenmeinung von Lara liest Veröffentlicht am 03.05.16
Ein Jahr lang als Christen leben, das ist die Bedingung für ein großes Vermögen, das Familie Grün erben soll.
Die Drei können sich zuerst nichts darunter vorstellen und fragen einen Pfarrer, was man so machen muss, wenn man Christ ist:

„… und wenn Besuch kommt, könnten Sie auch zusammen mit den Gästen ein Gebet sprechen!“ „Du liebe Zeit, das ist ja völlig unmöglich.[..]“ Alexa war entsetzt. (Seite 46)

„Egal, was irgendwelche Christen ihren Autos antun, ich werde keinen Aufkleber auf mein Auto kleben!“ Aufgebracht funkelte er den Pfarrer an.(Seite 48)

Aber das Geld lockt, besonders der 16-jährige Simon hat jede Menge Wünsche, die er sich erfüllen möchte und so willigen seine Eltern ein. Der Anwalt weiß selbst nicht, woher das Vermögen stammt und deshalb begeben sie sich auf die Suche, während das Leben als Christen eingeübt wird.
Die nächsten zwölf Monate bringen für Familie Grün Neues, Beunruhigendes und Schönes, überwundene Vorurteile und Einblicke in das Leben der evangelischen Kirchengemeinde von Pfarrer Wacker.

Hier wird von der weiteren Handlung nicht mehr verraten, damit es bis zur letzten Seite spannend bleibt. Das fällt mir ehrlich gesagt ziemlich schwer, muss aber! Mir hätte der Roman nicht so viel Freude gemacht, wenn ich auf dies oder jenes schon vorbereitet gewesen wäre.


Was für eine originelle Grundidee und so herrlich umgesetzt! Mit Humor und liebens- würdigen Figuren, Spannung, unerwarteten Ereignissen und Wendungen, ein wenig Action, Romantischem, einer Ehe-Story aus der obersten Liga, grundlegenden Aussagen zum Glauben und christlichen Leben, einer Pfarrgemeinde zum Neidischwerden und einer Handlung, die nie unrealistisch wird. Und das als Erstlings-Werk. Alle Achtung, Chapeau!

Man kann Himmel zu vererben uneingeschränkt empfehlen, es ist für Christen aller Konfessionen ein Genuss und Nicht-Christen bekommen ihre Fragen beantwortet, was Christen denn so denken und tun.

Der Blog Büchern ändern Leben führte ein Interview mit der Autorin. Dort erzählt sie, zuerst habe es nur Absagen von Verlagen gegeben und so wurde das Buch 2014 im Eigenverlag mit 300 Exemplaren gedruckt. Wegen der vielen positiven Rückmeldungen bot sie es noch einmal einem Verlag an und diesmal wurde es genommen. (Mir unbegreiflich, wie man das Buch ablehnen kann.)
Himmel zu vererben (Christa Rau) - eine Familie auf dem Weg zum Glauben Kundenmeinung von MiniBonsai Veröffentlicht am 20.03.16
Nach Tante Sophias Tod erfährt ihre Großnichte Alexa sowie deren Mann Robert und Sohn Simon, dass sie Erben sind von einem unbekannt hohen Vermögen, dies aber gebunden ist an die Vorraussetzung 1 Jahr als Christen zu leben.

Zwiespältig wägen sie ab, ob es stimmen kann und ob sie es tun wollen. Anfangs geht es ihnen vor allem darum, nach außen Christen "darzustellen" - es zeigt sich aber schnell, dass die äußere Haltung sie auch innerlich beeinflusst und so haben vor allem Robert und Simon sehr intensive Erfahrungen mit Gott, durch Gebete und in entscheidenden Situationen. Alexa wird von "ihren Männern" da ein wenig abgehängt, was aber vor allem daran liegt, dass sich ihr Leben durch eine späte Schwangerschaft mit Zwillingen so krass ändert, dass sie einfach das Bewußtsein für das Wirken Gottes nicht so wahrnehmen konnte.

Eingewoben ist diese Wandlung zum Christsein in die Suche nach dem Ursprung des Vermögens, da die Tante immer bescheiden lebte. Verschiedene Spuren werden verfolgt und die Familie wächst dabei zusammen trotz anfnglichem Streit und einer Fast-Trennung der Eltern.

Letztlich finden alle 3 irgendwie ihr (Lebens)Glück und bei der Testamentseröffnung erfahren sie dann die wahre Höhe des Erbes und sind damit ein wenig überfordert. Doch ihre neu gewonnene christliche Einstellung bzw ihre Erfahrungen in der Gemeinde und mit Gott helfen ihnen, zuversichtlich und vorsichtig das Erbe anzutreten.

Die Erzählung ist sehr schön geschrieben, die Beschreibungen sind detailliert und bildhaft. Gern würde ich mehr lesen davon, wie die Familie nun wirklich mit dem Erbe umgeht und ihr Leben weiter geht.
Faszinierend, amüsant und fesselnd Kundenmeinung von Smilla507 / S. Degenhardt Veröffentlicht am 03.03.16
„Es ist nicht einfach, Christ zu sein, wenn man keiner ist.“ (S. 113)

Alexa, Robert und ihr Sohn Simon sollen erben. Jedoch nicht sofort, denn die verstorbene Tante stellte eine Bedingung: Die Grüns sollen ein Jahr lang als Christen leben, dann dürfen sie erben. Familie Grün fällt nicht nur wegen der Bedingungen aus allen Wolken – wieso sollte die Tante etwas zu vererben haben, obwohl sie ihr Leben lang in ärmlichen Verhältnissen lebte? Angeblich soll es sich sogar um ein sehr großes Vermögen handeln. Nach reiflicher Überlegung stimmen die Grüns zu, doch als Christ zu leben stellt sich als größere Herausforderung dar und wirbelt ihr komplettes Leben um.

Das Geheimnis um das Erbe treibt die Grüns immens um. Sie begeben sich quasi auf „Schatzsuche“, indem sie nach dem Erbe forschen. Auch der Alltag der pro Forma frisch bekehrten Christen ändert sich. Stellen sich nicht nur die Fragen, wie man als Christ lebt, sondern auch, wer das ganze eigentlich kontrolliert. Besonders Simon ist in Sachen Christ-sein die treibende Kraft. Für den 16jährigen ist das ganze ein großes Abenteuer. Seine Mutter ist dagegen sehr skeptisch und ihr Ehemann hat auch ganz andere Sorgen. Doch dann machen Simon und Robert ganz erstaunliche Erfahrungen.

Ich muss sagen, dass mich schon allein der Plot des Buches zum Lesen verführte (und natürlich auch das tolle Cover!). Kann man als Christ leben, ohne wirklich Christ zu sein? Die Autorin bietet mit ihrem Debütroman eine Antwort, wie so etwas ausgehen könnte. Dabei wartet sie mit überraschenden Wendungen auf, die amüsieren und manchmal auch zum Staunen bringen. Während man die Grüns bei ihren unbeholfenen Versuchen beobachtet, ihrem Leben einen christlichen Anstrich zu geben, musste ich oftmals grinsen. Da werden einige Klischees angesprochen und man ertappt sich oft dabei, dass es bei einem selbst ja eigentlich auch so ist. So erhält man als Christ auch einen Eindruck, wie Christen von Nichtchristen gesehen werden.

Der Schreibstil ist gut zu lesen und man möchte immer wissen, wie es weitergeht. Die Handlung wird abwechselnd aus Simons, Roberts und Alexas Perspektive erzählt. Ich habe es sehr genossen, diesen Roman zu lesen, auch wenn er sich nicht so flott weg lesen lässt, wie manch anderer Roman (was kein Kritikpunkt ist).
Das Ende ist natürlich ein wenig vorhersehbar, aber auch da gab es noch die eine oder andere Überraschung. Ich wollte mich kaum noch von den Grüns trennen und hoffe – obwohl das Ende nicht offen ist – dass es eine Fortsetzung geben wird.

Fazit: Ein faszinierender und fesselnder Roman – absolute Lessempfehlung!

Ein Jahr Christ ohne Christ zu sein? Kundenmeinung von Simone Janoschke Veröffentlicht am 26.02.16
Als Sophia Sammet stirbt, ahnen Alexa, Robert und ihr Sohn Simon Grün nicht, was im nächsten Jahr auf sie zukommen wird. Tante Sophia, die immer bescheiden lebte und nie viel Geld hatte, hat ihnen eine größere Summe vererbt, die sie aber nur unter einer Bedingung bekommen, dass sie ein Jahr lang als bewusste Christen leben. Das ist ein Schock für die Familie – mit Gott hatten sie bisher nichts am Hut. Doch sie lassen sich auf die Bedingung ein und fragen den ansässigen Pfarrer, was man als Christ alles tun sollte oder eben nicht. Aber wo kommt das ganze Geld her? Familie Grün macht sich auf die Suche und erlebt so einige merkwürdige Begegnungen. Werden sie wirklich ein Jahr als Christ leben können und so das Erbe antreten können?

Ich muss zugeben, dieser Plot hat mich gleich neugierig gemacht. So weit ich mich erinnere, hab ich so eine Idee noch nie als Roman gelesen. Ich war sehr gespannt und wurde nicht enttäuscht! Irgendwie ahnt man ja wie es ausgeht, aber doch ist das Buch ganz anders als erwartet, es hat mich total überrascht. Bis zum Schluss bleibt es offen, wie das Buch endet. Es wirft auch immer wieder die Frage auf: Wie würde ich reagieren, wenn ich so ein Erbe antreten sollte? Immer wieder muss ich schmunzeln, wie die Grüns
sich vortasten in ihrem neuen Leben. Ganz geschickt wird hier die Botschaft des christlichen Glaubens verwoben, so dass man viel darüber erfährt und das Buch auch jemandem geben kann, der dem Glauben eher skeptisch gegenüber steht. Dabei merkt man, dass es nicht immer leicht ist, als Christ zu leben, schon gar nicht, wenn man gar keiner ist. Unter Christen gibt es so einige ungeschriebene Gesetze, die man erstmal herausfinden muss, wenn man damit sonst nichts zu tun hat. Dafür hat die Autorin einige tolle Charaktere erschaffen. Besonders der Pfarrer hat es mir angetan, er ist so herrlich ehrlich und unkompliziert. Aber auch Familie Grün ist eine ganz normale Familie. Simon, der das ganze mit jugendlicher Leichtigkeit angeht. Alexa, die im Trott des Alltags gefangen ist und Robert, der versucht aus dieser Routine auszubrechen und damit kräftig auf die Nase fällt. Natürlich sind einige Szenen doch sehr gewollt zufällig, trotzdem passte es einfach zu dieser Geschichte.
Leider kommt das Ende viel zu schnell, gerade als man die Familie ins Herz geschlossen hat. Ich hätte gern noch ein bisschen weiter gelesen.

Christa Rau ist ein einmaliger Roman gelungen, der lange nachklingt. Es ist ein eher ruhiger Roman, der dem Leser viel Freiraum für eigene Gedanken lässt und man überlegt, wie es wohl mit Familie Grün weitergeht, wenn man die letzte Seite zuklappt. Ich hoffe, es wird noch mehr so tolle Romane von der Autorin geben!

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