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Gilla - Irgendwas ist immer

Roman
272 Seiten, Paperback
13,8 x 20,8 cm
Erscheinungsdatum: 07.06.2017
Bestell-Nr.: 192083
ISBN: 978-3-7655-2083-9
EAN: 9783765520839
1. Auflage

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Eigentlich ist Gilla gut ausgelastet: Im Handwerksbetrieb ihres Mannes führt sie das Büro, der Haushalt mit zwei heranwachsenden Kindern bietet reichlich Herausforderungen und außerdem ist sie in der Kirche aktiv. Aber als sie den jungen Flüchtling Karim kennenlernt, der dringend Hilfe braucht, kann sie nicht wegschauen. Schon bald merkt sie allerdings, dass sie es nicht allen rechtmachen kann. Denn jeder erwartet vollen Einsatz: Ihr Mann Joe möchte, dass sie weiterhin ihre Prioritäten bei Job und Familie setzt, Sohn Nils braucht Hilfe beim Umzug in eine neue Wohnung, Tochter Famke hat ihren ersten Freund. Alexa Baumeister hat einen christlichen Frauenroman geschrieben, der gleichermaßen aktuell und unterhaltsam zu lesen ist. Was ist für mich dran in Familie, Job, Kirche und Gesellschaft – und wo bleibe ich persönlich mit meinen Bedürfnissen? Engagierte Frauen kennen solche Fragen. Gilla muss sich für ihren eigenen Weg entscheiden. Aber vor allem muss sie ihrem Mann klarmachen, dass er keinen Grund hat, eifersüchtig zu sein …
Gilla - Irgendwas ist immer

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Im Leben verändert sich ständig was. Warten wir ab, was als Nächstes kommt. Kundenmeinung von LEXI Veröffentlicht am 18.01.18
Gilla Hertlings Leben ist randvoll ausgefüllt mit Aktivitäten. Als Ehefrau und zweifache Mutter fungiert sie nicht nur als kompetente und energiegeladene Familienmanagerin, sie hält ihrem Mann zudem auch noch im Handwerksbetrieb der Schwiegereltern den Rücken frei. Neben ihrer Büro- und Verwaltungstätigkeit engagiert Gilla sich zusätzlich auch in ihrer Gemeinde, als neues Vorhaben steht die Gründung eines Gemeindecafés bevor. Der zeitliche Druck auf die engagierte Frau wächst beträchtlich, als sie dazu überredet wird, gemeinsam mit anderen Mitgliedern einer Hilfstruppe einen Verein zu gründen, der Flüchtlingen bei ihrer Integration hilft. Gillas Einsatz verlangt ihren Tribut – und schon bald gerät ihr Leben langsam, aber sicher, aus dem Gleichgewicht. Zu alledem gestaltet sich auch ihr Verhältnis zu ihrem Ehemann immer schwieriger, und schon bald bahnt sich eine Ehekrise an. Gilla weiß zuletzt nicht mehr, wie sie all ihre Aufgaben unter einen Hut bringen soll. Sie sieht ihre einzige Chance darin, von bestimmten Ämtern zurück zu treten und sich in ihren Aktivitäten einzuschränken. Doch das ist leichter gesagt, als getan…

Alexa Baumeister beschreibt in diesem Familienroman auf äußerst humorvolle Weise und in locker-leichtem Schreibstil das Leben ihrer Protagonistin. Gilla Hertling tritt hierbei als Ich-Erzählerin auf, die einfache, schlichte Sprache mit Dialektausdrücken ist der Persönlichkeit der handelnden Figuren angepasst. In ihrem Roman erzählt die Autorin von einem Energiebündel, das nach und nach erkennen muss, dass auch ihrem Tatendrang und ihrer Kraft Grenzen gesetzt sind. Abgesehen von einem wunderbar beschriebenen Familienalltag mit all seinen Freuden, aber auch den kleinen Sorgen und Nöten, berichtet Alexa Baumeister von den Höhen und Tiefen eines Gemeindelebens. Hier wird beispielsweise auch schon mal emotionale Erpressung eingesetzt, um Gemeindemitglieder zu einer ehrenamtlichen Tätigkeit zu „überreden“. Die Kunst, Grenzen zu ziehen und sich – besonders als Ehefrau und Mutter – nicht noch zusätzlich vereinnahmen zu lassen, ist ein gewichtiges Thema in diesem Buch. Gillas Wunsch, es allen recht machen zu wollen, führt in einige verzwickte Situationen, wo sie sich letztendlich dann doch zu einer Entscheidung durchringen muss. Das Abnabeln und flügge werden der Kinder wird durch Famke und Nils Hertling überzeugend dargestellt. Ein weiteres Thema ist die Problematik der Integration von Flüchtlingen. Wie schwierig ihr Leben in Deutschland ohne Sprachkenntnisse und ohne Kenntnisse der Kultur und Gesetze in diesem Land ist, wird durch die Hilfstruppe, speziell deren Gründer Gerd Oberstein, vermittelt.

Die handelnden Personen sind ausgezeichnet charakterisiert. Obgleich meine Lebenssituation eine vollkommen andere ist, konnte ich mich sofort in die Welt der Protagonistin Gilla hinein versetzen. Ihre Gefühls- und Gedankenwelt werden in diesem Buch sehr gut veranschaulicht und es hat mir große Freude bereitet, sie auf ihren abenteuerlichen Unternehmungen ein kleines Stück zu begleiten.

FAZIT: Bei „Gilla. Irgendwas ist immer“ handelt es sich um eine bezaubernde Geschichte über eine Ehefrau und Mutter, deren Glaube ein wichtiger Teil ihres Lebens ist und die sich bemüht, ihren immer turbulenter werdenden Aufgabenbereich in den Griff zu bekommen. Ein locker-leicht erzählter Roman, der durchaus Tiefen aufweist und mich ausgezeichnet unterhalten hat!
Wie im wahren Leben Kundenmeinung von Susanne Degenhardt / Smilla507 Veröffentlicht am 28.08.17
Gilla ist eine Protagonistin, die man sich direkt als Freundin vorstellen kann. Mit ihren Sorgen und allem, was sie so beschäftigt: Als Mama zweier Teenies, die flügge werden, muss sie sich mit dem Loslassen auseinandersetzen (welche Mama kennt das nicht?), mit dem Älterwerden. Nebenbei arbeitet sie im Handwerksbetrieb ihres Mannes mit und auf einmal findet sie sich in der Flüchtlingshilfe wieder - dabei wollte sie Karim, dem neuen Klassenkameraden ihrer Tochter, nur ein paar Kleidungsstücke vorbeibringen. Dies wiederum führt zu Unstimmigkeiten in ihrer Ehe. In der Gemeinde ist Gilla natürlich auch noch eingespannt.

Während des Lesens hatte ich das Gefühl Gilla zu kennen. Sie hätte ein Gemeindemitglied in unserer Gemeinde sein können. Vieles, was sie aus ihrer Perspektive schildert, kam mir selbst bekannt vor. Da sagt man einmal zu etwas »ja« und plötzlich zieht das Ganze einen riesigen Rattenschwanz hinter sich her. Dann die Verpflichtungen, die man ohnehin schon hat und das Setzen von Prioritäten - gar nicht so einfach, alles unter einen Hut zu bringen.

Man kann sich wunderbar in Gillas Leben einlesen und bekommt trotz all der stressigen Situationen auch Momente zum Lachen oder Schmunzeln geboten. Ich fand es gut, dass hier nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen geboten wurde. Also ein lockerflockiger Frauenroman mit Tiefgang, vor dem Hintergrund einer freikirchlichen Gemeinde. Er verdeutlicht, mit welcher Zerrissenheit engagierte (Gemeinde-)Frauen zu kämpfen haben.

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