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Geschichte

Wir blicken zurück in das Jahr 1827

Christian Spittler

"Wenn wir uns darum bemühen, dass die Heiden Christen werden, so müssen wir auch dafür sorgen, dass die Christen keine Heiden werden." Unter diesem Motto sandte Christian Friedrich Spittler, der Gründer der Pilgermission St. Chrischona nahe Basel, gläubige junge Männer als "Handwerkermissionare" nach Frankreich, Belgien und Österreich. Der Auftrag dieser begabten jungen Männer lautete damals:
"Suchet mit eurer Arbeit in eurem Handwerk einzudringen in die finsteren Orte der Christenheit, und tut, was ihr könnt, um den erloschenen Glauben wieder unter dem Volk zu wecken."
"Pilgermissionare" waren für Spittler zugleich "Büchermissionare". Diese Aussage ist auch heute noch aktuell. Schon als junger Mann hatte er den Wunsch, mit Pferd und Wagen nach Frankreich zu reisen, um dort Bibelteile und evangelistische Schriften zu verteilen. Später nutzte er alle seine Möglichkeiten für diese Aufgabe und gründete eine umfangreiche Traktat- und Literaturarbeit sowie einen eigenen Verlag und eine Buchhandlung. Im Oktober 1861 wurde auf St. Chrischona eine Buchdruckerei eröffnet. Hier druckte man unter anderem die Bücher des Spittler-Verlages, später auch Bibelausgaben. Auf Initiative des Stadtmissionars Friedrich Herrmann wurde 1908 in Gießen die Buchhandlung der Pilgermission (heute ALPHA-Buchhandlung) gegründet.
Im selben Jahr erschien erstmals die volksmissionarische Zeitschrift "aufwärts" (heute: Augenblick mal). Zwei Jahre später konnte das erste Buch verlegt werden: eine Biografie über Carl Heinrich Rappard, geschrieben von seiner Ehefrau Dora. Im Laufe der wechselvollen Geschichte hat sich der Brunnen Verlag Gießen aus kleinen Anfängen zu einem bedeutenden christlichen Verlag im deutschsprachigen Raum entwickelt.

Karl Peters Wilhelm Schmitz   Karl Peters      Wilhelm Schmitz

Verlagsgebäude 1043  Verlagsgebäude 1945
Der Verlag 1943  Der Verlag 1945

  Ewald Perschel        Wilfried Jerke
 Ewald Perschel    Wilfried Jerke

Verlag 2013
Der Verlag 2013

 

 

1919: 10 Jahre ist das erste "Brunnen-Buch" bereits auf dem Markt, als der Verlag unter der Leitung von Karl Peters offiziell gegründet wird.
1922: Wilhelm Schmitz wird bis 1943 Geschäftsführer.
1930: Die von Münchowsche Universitäts-Druckerei wird übernommen, muss aber 1940 wieder verkauft werden.

1943: Die Verlagsarbeit wird durch die NSDAP verboten.
1944: Bei einem Bombenangriff auf Gießen wird das Verlagsgebäude samt Archiv und Lager restlos zerstört.

1948: Der Neubeginn
Nach der Ende des 2. Weltkriegs wird die Verlagsarbeit wieder aufgenommen. Karl Peters übernimmt noch einmal die Geschäftsführung bis 1962.
Die Verlagsarbeit trägt wieder Früchte
Mit der Bruns-Bibel, einer der ersten Bibelübersetzungen in modernem Deutsch, und dem Neuen Testament von Ludwig Albrecht hat man schon gute Vorarbeit geleistet für "Hoffnung für alle", die Übersetzung des Neuen Testamentes und der Psalmen in heutiges Deutsch.

1952: Ein kleines Verlagsgebäude kann in Gießen in der Lonystraße 19 angemietet werden.
1962: Ewald Perschel übernimmt die Geschäftsführung.
1970: Wilfried Jerke wird Geschäftsführer.
1971: Die ABCteam-Verlagscooperation wird gegründet.
1975: Umzug in die Pestalozzistraße 1 in größere Büro- und Lagerräume, die schon bald wieder viel zu klein sind.

1981:
Bezug des neuen Verlagsgebäudes in der Gottlieb-Daimler-Straße 22.
1993: Erste Planungen zur Erweiterung des Verlagsgebäudes.
1996: Fertigstellung des Erweiterungsbaus in der Gottlieb-Daimler-Straße 22. Eine zeitgemäß eingerichtete Lagerhalle mit neuen Hochregalen sorgt für eine rationelle Arbeitsweise. Zusätzlich können neue Büroräume bezogen werden.
1999: Der Brunnen Verlag wird 80 Jahre alt. Aufstockung des Verlagsgebäudes.
2001: Beginn der Bauarbeiten am geplanten Logistikzentrum der Firmen Brunnen Verlag Gießen und Alpha Buchhandlung. Spatenstich war am 31. Oktober.
2002: Offizielle Gründung der neuen Logistikfirma mit dem Namen ChrisMedia am 19. Februar. Vom 1. Mai an ist Detlef Holtgrefe, bisher Lektoratsleiter, neuer Geschäftsführer des Brunnen Verlags Gießen.
2004: Detlef Holtgrefe wird alleiniger Geschäftsführer des Brunnen Verlags Gießen.
2006: Übernahme der Buchtitel des Christlichen Verlagshauses (CVH), das seine Arbeit einstellt.
2010: Zusammenarbeit mit Liebenzeller Gemeinschaftsverband und Süddeutschen Gemeinschaftsverband: Zeitschriften aufwärts und Augenblick mal verschmelzen.

2016: Kooperation mit der Deutschen Bibelgesellschaft und der Genfer Bibelgesellschaft. Gemeinsame Übersetzungsarbeit an der Neue Genfer Bibel.
2017: Chrischona Gemeinschaftsverband Deutschland trennt sich von seinen Wirtschaftsbetrieben. Der Verlag wird an den Francke Verlag, Marburg, und den R. Kawohl Verlag verkauft. Gesamt-Geschäftsführer Alpha-Buchhandelskette, Brunnen Verlag, Logistiker ChrisMedia wird Stefan Kemmer.