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Freund unter Feinden

Wie ich als junger Soldat den Zweiten Weltkrieg überlebte
112 Seiten, gebunden
14 x 21 cm
Erscheinungsdatum: 15.03.2018
Bestell-Nr.: 190984
ISBN: 978-3-7655-0984-1
EAN: 9783765509841
2. Auflage

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Mensch bleiben in unmenschlicher Zeit Max Schimke (1918 - 2001) erlebt in Berlin die Reichspogromnacht am 9. Nov. 1938. Mit 20 Jahren wird er zur Wehrmacht eingezogen. Zunächst an der Westfront eingesetzt, wird er in Frankreich bei einer Familie in der Nähe von Paris einquartiert. Er unterstützt die Familie, will nicht ihr Feind sein. Gefährlich wird es für ihn nach der Verlegung an die Ostfront: Russland, die Ukraine und der Balkan werden seine Einsatzorte. Im Nachhinein sieht Max, dass die Bewahrung in brandgefährlichen Situationen Gottes Eingreifen für ihn war.

Bei seinem Tod hinterlässt Max viele handgeschriebene Seiten mit seinen Erfahrungen. In eindrücklichen Szenen schildert er darin, was Krieg und Verfolgung für Menschen bedeuten. Sein Sohn Werner Schimke hat aus diesen Aufzeichnungen ein kostbares, spannendes Buch zusammengestellt.
Ein Lebensbericht für alle, die sich für Schicksale von Menschen in bedrohlich-dunklen Zeiten und lebendig erzählte Zeitgeschichte interessieren.
Freund unter Feinden

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Wichtiges Zeitdokument Kundenmeinung von mabuerele Veröffentlicht am 18.11.17
„...Die Menschen waren sehr zugänglich und uns nicht einmal feindlich gesinnt...“

Dem Buch ist ein Vorwort vorangestellt. Dort legt Werner Schimke, der Sohn des Autors dar, warum er das Buch seines Vaters veröffentlicht hat. Eigentlich waren die Zielen nur für die Kinder und Enkel gedacht.
Die Geschichte beginnt am 8. November 1938 in Berlin. Max ist auf dem Weg zu seinem jüdischen Schneider, dem er die letzte Rate für den Anzug bringen möchte. Hautnah erlebt er dabei die Reichskristallnacht.
Nach dem Arbeitsdienst wird Max mit 20 Jahren eingezogen. Einer Ausbildung folgt der Einsatz in Frankreich. Doch auf ihn wartet erst einmal die Ostfront. Prag, Warschau, Brest-Litowsk und Minsk sind die Stationen seines Lebens. Von der Ukraine aus marschiert seine Einheit dann nach Serbien und Albanien.
Der Schriftstil des Buches ist sehr sachlich. Max, der dem Nationalsozialmus kritisch gegenübersteht, listet die Stationen seiner Einsätze auf, geht aber auf die Grausamkeit des Krieges nur punktuell ein. Lediglich in Zusammenhang mit die Partisanenbewegung in Jugoslawien werden die Schattenseiten des Krieges thematisiert. Dafür beschreibt er ausführlich seine Unterbringung bei Familien unterschiedlicher Nationalität. Obiges Zitat erlebt er mehrmals. Er hat die Fähigkeit auf Menschen zuzugehen und sie als sein Gegenüber zu akzeptieren. Entsprechend kommen sie ihm entgegen. Er teilt seinen Proviant mit ihnen. Ich hatte fast den Eindruck, dass ihm nicht klar war, wie gefährlich dies eigentlich war. Sowohl mit seinen Vorgesetzten als auch mit seinen konkreten Einsatzorten hatte er Glück. Mehrmals wurde er vor dem Tod bewahrt. Außerdem überlebt er die Malaria. In Warschau erlebt er die Ankunft eines Transports mit jüdischen Bürgern. Auch hier war er sich vermutlich der gesamten Tragweite des Geschehens nicht bewusst. Schön beschrieben wurde die Kriegshochzeit. Die Jungvermählten hatten sogar ein paar freie Tage für die Hochzeitsreise zur Verfügung.
Jahre nach dem Krieg findet der Autor zum Glauben. Jetzt sieht er im Rückblick die vielen Stationen der Bewahrung.
Vielfältige Fotos veranschaulichen die Handlung.
Ein Nachwort des Sohnes schließt das Buch ab.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie ist ein wichtiges Zeitdokument und zeigt aus ganz persönlicher Sicht, wie der Krieg in das Leben der Menschen eingegriffen hat.

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