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Frau Lehmann und der Schneemann

Winter- und Weihnachtsgeschichten zum Mitmachen für Menschen mit Demenz
144 Seiten, Taschenbuch
12 x 18,6 cm
Erscheinungsdatum: 25.07.2018
Bestell-Nr.: 114338
ISBN: 978-3-7655-4338-8
EAN: 9783765543388
1. Auflage

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Der Winter ist eine wunderbare Jahreszeit voller Bräuche und Traditionen. Der Duft von selbstgebackenen Plätzchen, eine verschneite Landschaft, ein leuchtender Stern am Fenster ... All das weckt bei älteren Menschen schöne Erinnerungen an die Weihnachtsfeste in der Kindheit.
Uli Zeller hat eine Fülle von Geschichten und Gedichten geschrieben und zusammen mit Senioren erprobt. Kurze Episoden und einfache Sätze sorgen dafür, dass Menschen mit Demenz nicht überfordert werden. Zwischendurch gibt es kleine Rätsel zum Mitraten, Reime zum Ergänzen, Gebete, Lieder und viele Tipps für die Praxis.
Frau Lehmann und der Schneemann

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Kundenmeinungen

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Aus der Praxis - für die Praxis Kundenmeinung von Manfred Morawetz, Detmold Veröffentlicht am 30.10.18
Rechtzeitig zur Winters- und Weihnachtszeit ist ein neues Buch des erfolgreichen Ratgeber-Autors Uli Zeller erschienen, und zwar „Frau Lehmann und der Schneemann“. Natürlich folgt er dabei seinem Markenzeichen, Titel und viele Kapitelüberschriften in lustiger Reimform zu bringen. Das hat für seine bisherigen Leser und Ratgeber-Anwender wie auch für die betroffenen Demenzpatienten, mit denen anhand der Bücher „gearbeitet“ werden soll, einen hohen Wiedererkennungwert.

Wie in seinen vorherigen Büchern gibt der Autor auch hier wieder am Anfang allgemeine und spezielle Tipps aus seiner reichhaltigen Praxis und Erfahrung, die leicht umzusetzen sind und große Wirkung zeigen. Diese Ratschläge sollte man befolgen und verinnerlichen, bis sie einen Automatismus in Gang setzen, der sehr hilfreich für die Zielperson ist. Auch am Anfang jeder Geschichte gibt es Tipps zur Gestaltung und Ausführung. Nach den Geschichten folgen Impulse, Fragen, Rätsel und Ergänzungsspiele, also eine reiche Sammlung von vertiefenden und erweiternden Elementen.

Das Buch ist eine Fundgrube und ein Ideen- und Anregungsschatz für viele Stunden des gemeinsamen Lesens und Sich-Beschäftigens mit dem Demenzpatienten. Aus jeder Zeile kann man ablesen, dass hier ein Praktiker für andere Praktiker schreibt und seine intensiv gemachten Erfahrungen weitergibt. Wer in der Materie steht, familiär oder beruflich, wird dieses Buch von Herrn Zeller, ebenso wie die vorherigen Bücher des Autors, nicht mehr missen wollen.

Am Ende des Buches gibt Uli Zeller noch einen Tipp in eigener Sache, nämlich auf seine wöchentliche Kolumne „Uli & die Demenz“, in der er aktuelle Themen und Probleme aufgreift und zeitnah mit Rat und Ideen zur Seite steht. Das liefert ihm wahrscheinlich auch Anregungen für neue Bücher, auf die sicher viele Betroffene warten. Das vorliegende Buch mit der weihnacht- und winterlichen Thematik ist beispielsweise auch ein hervorragendes Weihnachtsgeschenk für alle, die mit Demenz in der Familie oder professionell zu tun haben. Es kann uneingeschränkt empfohlen werden.
Fundgrube Kundenmeinung von W. Klimm, Hamburg Veröffentlicht am 10.09.18
Rechtzeitig zur Vorbereitung auf die Advents- und Weihnachtstage erscheint ein neues Buch aus der Feder von Uli Zeller: „Frau Lehmann und der Schneemann“ mit „Winter- und Weihnachtsgeschichten zum Mitmachen.“
Das Buch ist eine wahre Fundgrube für alle, die für an Demenz erkrankte Menschen geeignete Geschichten, Anekdoten, Anregungen für die Einstimmung auf die Advents- und Weihnachtszeit suchen.
Der Aufbau und die Gestaltung ist ähnlich wie in den bereits erschienenen und ebenfalls zu empfehlenden Büchern aus der Feder von Uli Zeller: Es gibt zu Beginn eine hilfreiche und verständliche Gebrauchsanweisung, wie das Buch in der Begleitung für Menschen mit Demenz anzuwenden ist. In den verschiedenen Kapiteln rund um die kalte Jahreszeit finden sich viele kurze Geschichten, vom Essen und Trinken, über die Feiertage Nikolaus, Advent und Heiligabend, Neujahr, Dreikönigstag, bis hin zu Bewegungs- und Gymnastikgeschichten zum Winter.
Man merkt dem Buch an, dass hier ein Praktiker für Praktiker schreibt. Jedes Kapitel gibt sehr konkrete Anregungen, wie die Geschichte mit allen Sinnen erfahren werden kann. Ob das ein Backrezept für den Backapfel ist (S.12.) oder die Anleitung für ein Tast-Kim bei dem Weihnachtslied „Kommet ihr Hirten“ ist (S. 86) oder die verschiedenen Gesprächs- und Aktivierungsimpulse nach vielen Geschichten sind – das Buch ist eine wahre Fundgrube für viele anregende und fröhliche Vorlesestunden.
Dazu tragen neben den Geschichten neben man lustigen Überschriften („Frau Schmitt bleibt fit“, „Stille Nacht, Hilde lacht“) wieder viele Redensarten, eine ABC – Liste (S.116) und Rätsel für das bunte Potpourri an Gestaltungsmöglichkeiten bei.
Am Schluss des Buches gibt es Werbung in eigener Sache mit dem Hinweis auf die regelmäßig erscheinende Kolumne „Uli & die Demenz“ mit einigen schönen Beispielen zum Thema des Buches. So bekommen die Leser über das Buch hinaus wertvolles Material an die Hand.
Wer gutes Material für die Gestaltung von geeigneten Programmen oder Nachmittagen in der Begleitung von Menschen mit Demenz für die Wintertage sucht, dem kann ich das vorliegende Buch von Uli Zeller empfehlen!
Eine ganze kleine "Wühlkiste", die zum Lesen, Nachdenken, Stöbern und Ausprobieren einlädt Kundenmeinung von Michael Schwantge, Krankenpfleger und Theologe Veröffentlicht am 31.08.18
Nach „Frau Krause macht Pause“ (2015), „Frau Janzen geht tanzen“ (2016) und „Frau Franke sagt Danke“ (2017) legt Zeller nun mit „Frau Lehmann und der Schneemann“ sein viertes Werk im Stil kurzer Vorleseimpulse für Menschen mit Demenz vor.
Der examinierte Krankenpfleger und Theologe schreibt wöchentlich die Kolumne „Uli & die Demenz“ auf www.die-pflegebibel.de und arbeitet als Betreuer und christlicher Seelsorger in einem Alten- und Pflegeheim. Dort kann er seine Geschichten und Aktivierungsideen täglich einbringen und dann in seinen Publikationen weitergeben.
Hier nun ein Buch rund um die „kalte Jahreszeit“, indem der Autor den Winter an sich, aber natürlich auch das Weihnachtsfest, den Jahreswechsel und das Dreikönigsfest thematisiert. All dies geschieht zum einen durch Kurzgeschichten. Mal fantasievoll (eine Wärmflasche oder eine Weihnachtskugel erzählen) und mal mit Humor (wenn Frau Berger einen Brief an den Weihnachtsmann schreibt und das Finanzamt antwortet). Mal schlicht alltäglich (Heinz und Matilda könnten meine Nachbarn sein) und mal tiefgründiger, wenn Frau Maier erleben darf, dass gemeinsame Zeit mit der Familie von unschätzbarer Bedeutung ist. Oder wenn erzählt wird, wie es eigentlich zum Brauch des Adventskranzes kam.

Mit manchen Geschichten vermittelt der Verfasser christliche Inhalte wie unterschiedliche Facetten der Bedeutung von Weihnachten. Andere gehen auf allgemeine Werte wie Gemeinschaft, einander verzeihen oder den Wert des (nicht mehr ganz so leistungsstarken) Menschen ein.
Auch Themen des sich verändernden Lebens werden angesprochen wie zum Beispiel die für manche Senioren schwere Entscheidung, sich zur Anschaffung eines Rollators durchzuringen. Die Inhalte der Erzählungen selbst sowie die Tipps und Ideen bei jedem Text lassen viel Freiraum, das zu Lesende anzupassen oder zu verändern. Gleichzeitig helfen sie, mit dementen Personen ins Gespräch zu kommen. Wenn Frau Lehmann einen Schneemann baut, ist die Brücke zur Frage nach persönlichen Wintererlebnissen bereits gebaut. Und wenn Karl von seiner Nachbarin gefragt wird, warum er denn die Zeitung liest, stellt sich schon fast automatisch die Frage, welchen Zeitungsteil der Betroffene denn früher gelesen hat oder gar heute mal wieder gerne lesen würde.

Erinnerungen an Gerüche und Musik bleiben im menschlichen Gehirn am Längsten erhalten, so die Demenzforschung. Und so knüpft der Verfasser daran an, wenn er typische Winterdüfte (Orangen, Zimt, Bratapfel, Plätzchen…) in seine Geschichten einbaut. Auch hier lässt sich an der Lebenswirklichkeit der Menschen anknüpfen und manche Erinnerung wachwerden. Und wenn der „Vorleser“ dann auch noch ein paar Plätzchen dabei hat oder gar zum gemeinsamen Backen einlädt, wird Vergangenes Gegenwart. Ähnlich verfährt der Verfasser mit bekannten Weihnachtsliedern. Ob „Ich steh an Deiner Krippen hier“, „Süßer die Glocken nie klingen“ oder „O, Du fröhliche“ - Der Theologe umrahmt sie mit einfachen Erzählungen, die dazu anregen, (auch selbst) neu über den Text nachzudenken. Und nach seiner Erfahrung lassen sie Menschen mit Demenz summend oder gar singend mit einstimmen.

Über die eine oder andere „Bewegungsgeschichte“ werden Beweglichkeit und Körperkoordination gefördert. Reime, Gedichte, Sprichwörter und Wortfindungsspiele wiederum trainieren kognitive Fähigkeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es winterliche Bauernregeln oder allgemeine Redensarten sind, deren Anfang man vorliest und dessen Ende der Betroffene erraten kann. Auch Titel von Weihnachtsliedern verfälschte der Autor humorvoll, damit der Betroffene sie korrigieren kann und sicherlich alle Beteiligten darüber schmunzeln, dass es plötzlich „Wilde Schlacht, eilige Pracht“ heißen soll. Selbst für das allseits bekannte Memoryspiel schlägt Zeller vor, winterliche Motive durch das eine oder andere Foto der Kinder oder Enkel zu ergänzen, womit sich spielerisch das Training der Namen verbinden lässt.

Insgesamt stellt man fest, dass der Verfasser stets lebensnahe und leicht zu realisierende Tipps und Ideen gibt, was die Schwelle zum Ausprobieren auf ein Minimum reduziert. Auch wenn man die Liebe des Journalisten zu Worten vor allem bei Reimen oder in Gedichten spürt, strotzen seine Geschichten nicht durch rhetorische Raffinessen. Auf Menschen ohne Demenz wirken die Geschichten, Rahmenerzählungen oder Rätsel vielleicht manchmal fast banal. Doch genau diese Einfachheit ist gefragt. Denn zum einen sollen Menschen mit Demenz auf keinen Fall überfordert werden, sondern Erfolg erleben. Und es bleibt jedem (Vor)Leser der Freiraum, Geschichten und Rätsel so anzupassen, damit man die jeweilige Phase der Demenz eigener Angehöriger berücksichtigt. Zum anderen sind die Geschichten Zellers ein stückweit auch einfach Mittel zum Zweck, um (eingerahmt von Praxisideen oder Fragen) die biografischen, kognitiven und koordinativen Ressourcen von Menschen mit Demenz (neu) zu wecken, zu erhalten, zu trainieren.
Grundsätzliches zum Erkrankungsbild Demenz vermittelt dieses Buch nur verteilt an ein paar Stellen (zum Beispiel die Vorlesetipps am Anfang). Der Autor hat 2016 einen Ratgeber für Angehörige veröffentlicht. Eventuell wäre es überlegenswert, auch in die Vorlesebücher ein paar einfache Erklärungen auf wenigen Seiten zu vermitteln, sofern das bei dem komplexen Bild der Demenz möglich ist.

Dennoch ist mein Fazit klar: Mit diesem preisgünstigen Buch erhält man eine ganze kleine „Wühlkiste“, die zum Lesen, Nachdenken, Stöbern und Ausprobieren einlädt. Vor allem aber zur Begegnung mit dementen Menschen.
Einfach geschrieben Kundenmeinung von Daniel Plessing, Überlingen Veröffentlicht am 26.08.18
Der Autor greift winterliche und weihnachtliche Themen in einer guten Art auf. Er verwandelt sie in kleine Anregungen für Menschen mit Demenz. Im Buch finden sich viele kleine Geschichten und Lieder zum Mitsingen. Darüber hinaus Redensarten, Gesprächsimpulse, kleine Rätsel und Rategeschichten. Die einfache Sprache gefällt mir besonders gut. Die Themen und Anregungen finde ich lebensnah - und mit Wärme verfasst.

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