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Eine kleine Geschichte der Reformation

336 Seiten, Taschenbuch
12 x 18,6 cm
Erscheinungsdatum: 02.08.2016
Bestell-Nr.: 114307
ISBN: 978-3-7655-4307-4
EAN: 9783765543074
1. Auflage

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Jörg Kailus erzählt von Ketzerverbrennern und Ablassverkäufern - und wie ein paar gewöhnliche Disputationsthesen eines Theologieprofessors aus Wittenberg plötzlich die Welt aus den Angeln hoben.
Er berichtet von politischen Verwicklungen, vom Bauernkrieg und von denen, die auch von den Protestanten als Ketzer verfolgt wurden. Aber auch von der Gewissheit Martin Luthers, diesen gnädigen Gott gefunden zu haben.
Leserstimme:
Eine spannende Zeitreise ins Mittelalter: Geschichten- und Geschichtsbuch, lebenspraller Roman und kundiges Sachbuch in einem. Nach der Lektüre hat man den Eindruck, ihnen wirklich und wahrhaftig begegnet zu sein: Luther, Melanchthon, Bucer und all den anderen Reformatoren und ihren Widersachern. Und man hat die Welt, in der sie gedacht, geschrieben und gekämpft haben, ein bisschen besser verstanden. Für mich eines der lesenswertesten Bücher zum Reformationsjubiläum.
Jürgen Werth, Buchautor, Moderator und Liedermacher

Das Buch von Jörg Kailus: Eine kleine Geschichte der Reformation ist auch als E-Book (epub) erhältlich
Eine kleine Geschichte der Reformation

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Kundenmeinungen

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Einstieg in die Geschichte der Reformation Kundenmeinung von Martina Veröffentlicht am 19.05.17
"Jörg Kailus erzählt von Ketzerverbrennern und Ablassverkäufern - und wie ein paar gewöhnliche Disputationsthesen eines Theologieprofessors aus Wittenberg plötzlich die Welt aus den Angeln hoben.
Er berichtet von politischen Verwicklungen, vom Bauernkrieg und von denen, die auch von den Protestanten als Ketzer verfolgt wurden. Aber auch von der Gewissheit Martin Luthers, diesen gnädigen Gott gefunden zu haben." - soweit der Klappentext.

"Eine kleine Geschichte der Reformation" ist die zweite Auflage dieses Buches, das zuerst unter dem Titel "Immer Ärger mit diesem Mönch" erschienen ist.
Dieser Titel erklärt auch das Cover. In unterschiedlichen Blautönen gehalten sehen wir das Porträt Martin Luthers vor einer Landschaft. Es ist ein auffälliges Titelbild, das jedoch meiner Meinung nach nicht zum Inhalt passt. Natürlich ist hierzulande Martin Luther d e r Reformator, er war jedoch weder der erste noch der einzige, der Reformen forderte. Meiner Meinung nach sollte dies im Cover berücksichtigt werden.

In einem Vorwort beschreibt Jörg Kailus seine Intention: "Das Buch soll also eine leicht verständliche Einführung in die Reformation sein, gewissermaßen eine Reformationsgeschichte für Nichttheologen, denn diese Epoche ist in der Tat spannend und relevant für unser Leben als ganz normale Christen des 21. Jahrhunderts."
Um es vorweg zu nehmen: das ist Jörg Kailus gelungen.

Kailus stellt jedem Kapitel eine kleine Episode voran, die sich in dieser Zeit so oder so ähnlich abgespielt haben könnte, was den Einstieg erleichtert. Der Autor schlägt den Bogen vom Mittelalter bis in unsere Zeit. Ein Glossar und eine Literaturliste (auch mit Originaltexten von Luther, Melanchthon und Calvin) ergänzen das Büchlein.

Der Autor schreibt gut lesbar und verständlich. Wie bereits eingangs erwähnt, erhebt er keinen wissenschaftlichen Anspruch. Mehr als einmal weist er den Leser darauf hin, dass die Ereignisse geschildert und nicht bewertet werden dürfen, da sie aus der damaligen Zeit heraus zu erklären sind.

Neben Martin Luther werden natürlich auch Melanchthon, Calvin, Erasmus von Rotterdam, Zwingli usw. und ihre Ideen vorgestellt. Das letzte Kapitel ist den "Verfolgten der Reformation" gewidmet, denn natürlich gab es unterschiedliche Auffassungen.


Fazit: Jörg Kailus hat auf 328 Seiten eine fundierte Einführung in die Geschichte der Reformation geschrieben, die einen Einstieg in dieses Thema bietet. Ein Buch, das ich jedem empfehle, der sich noch nicht mit der Reformation beschäftigt hat.

Mittelalter und die Reformationsbewegung umfassend und gleichzeitig spannend und lebendig erzählt - Klasse! Kundenmeinung von orfe1975 Veröffentlicht am 14.01.17
Das Mittelalter und die Reformation hautnah miterleben

Cover:
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Das bläuliche Cover mit Luther als wichtige Figur der Reformation wirkt einerseits seriös, andererseits für meinen Geschmack etwas unscheinbar. Passend zum Inhalt hätte ich ein bunteres, etwas auffallenderes Cover passender gefunden. Luther ist zwar die zentrale und bekannte Figur in dem Kontext, das Buch betrachtet aber auch viele Dinge und Personen drumherum. Eine Art bunte Collage hätte ich hier schöner gefunden.

Inhalt:
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Jörg Kailus erzählt die Geschichte der Reformation, angefangen von den Zuständen kurz zuvor, über die Probleme der mittelalterlichen Gesellschaft und der "alten" katholischen Kirche bis hin zu Luther, seinen Thesen und den Folgen danach.

Mein Eindruck:
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Das, was mir von Anfang an gut gefallen hat, ist die Art und Weise, wie der Leser in die Geschichte eingeführt und durch sie an der Hand des Erzählers hindurchgeführt wird. Gleich zu Beginn wird der Leser fiktiv ins Mittelalter kurz vor Beginn der Reformationsbewegung gestürzt. Es wird suggeriert, er wacht dort auf und schaut sich um, nimmt Dinge im Vergleich zu der ihm bekannten Gegenwart wahr. Durch einen Erzählstil, der stets von "uns" redet (z. B. "Schauen wir uns dies genauer an...") bindet er den Leser so mit ein, dass man das Gefühl hat, hautnah alles mitzuerleben. So wird dies kein dröger Geschichts- oder Religionsunterricht, sondern spannendes Erleben des Mittelalters mitsamt den Gedanken und religiösen Beweggründen der Menschen, die zu dieser Zeit dort lebten. Zwischendurch bedient sich der Autor fiktiver Figuren, durch deren Geschichten spürbar wird, wie die einzelnen Berufe ausgeübt wurden, der Alltag der Menschen gelebt wurde und wie sich die Menschen gefühlt haben mögen. Neben Luther werden auch seine Kontrahenten und die daraus entstehenden Nebenströme beleuchtet, so dass man ein umfassendes Bild bekommt. Dabei ist dem Autor wichtig, keine Urteile über die Handelnden zu fällen. So sagt er mehr als einmal Sätze wie "Wir sollten aus der historischen Ferne nicht vorschnell urteilen."(S.160f.) Es geht darum, die Vorgänge zu verstehen, nicht zu bewerten.

Ich selbst habe mich bislang wenig mit den Unterschieden der Evangelischen untereinander oder ihren Unterschieden zur Katholischen Kirche befasst. Natürlich kannte ich Schlagworte wie Luther oder Calvin, aber die Zusammenhänge und das Verständnis hierfür sind mir erst durch dieses Buch ermöglicht worden. Hilfreich zum Nachschlagen, auch später, ist zudem das übersichtliche und gut erklärende Glossar am Ende des Buches.

Natürlich wird hier nur der wesentliche Kern der Ereignisse beleuchtet, dafür ist es auch nur eine "kleine Geschichte" der Reformation. Der Autor schreibt selbst, dass das Buch keinen wissenschaftlichen Anspruch erhebt und nicht für theologische Fachdiskussionen geeignet sei. Aber um diese führen zu können bzw. das Gelesene weiter zu vertiefen, bietet er am Ende jede Menge Literaturhinweise an.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da die Kapitel jeweils kurz, aber sehr informativ und vor allem sehr spannend waren. Ich wünschte mir, in meiner Schulzeit hätte es solche Bücher gegeben, ich hätte Religion und Geschichte damals viel spannender gefunden!

Fazit:
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Mittelalter und die Reformationsbewegung umfassend und gleichzeitig spannend und lebendig erzählt - Klasse!

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