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Ein Wagnis aus Liebe

384 Seiten, gebunden
13 x 20,8 cm
Erscheinungsdatum: 23.05.2019
Bestell-Nr.: 190716
ISBN: 978-3-7655-0716-8
EAN: 9783765507168
1. Auflage

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1919: Nie hätte Grace damit gerechnet, was sie in Kanada erwarten würde: Statt ihre verwitwete Schwester Rose in die Arme zu schließen, muss sie nun an ihrem Grab stehen. Unbedingt will Grace den letzten Willen ihrer Schwester erfüllen: sich um deren Baby Christian zu kümmern, als sei es ihr eigener Sohn.
Doch Christian ist längst in der Obhut von Roses unbarmherzigen Schwiegereltern. Für Grace eine Katastrophe! Wie soll sie nun ihr Versprechen einlösen, für ihren Neffen zu sorgen? Noch ahnt sie nicht, dass sie ein Wagnis eingehen muss, das ihr Herz auf zweifache Weise in Gefahr bringt ...
Ein Wagnis aus Liebe

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Kundenmeinungen

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Der letzte Wille Kundenmeinung von M. Doschke Veröffentlicht am 12.09.19
Eins der schönsten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. Eine Geschichte über Verluste, Vergebung und Glauben, der das Klassendenken und festgefahrene Traditionen in Frage stellt.
Schon alleine der Schreibstil der Autorin hat mich von der ersten Zeile an gefesselt. Man spürt jede einzelne Emotion und davon wimmelt es in diesem Buch, was aber nicht übertrieben ist, sondern absolut in die Geschichte passt.
Wir lernen die Geschwister Andrew und Virginia kennen, die ihren Neffen Christian in ihre Obhut genommen haben, nachdem der Bruder im Krieg gefallen und die Schwägerin an der spanischen Grippe verstorben ist.
Doch es gibt noch eine andere Tante, Grace, die sich nach Kanada aufmacht, um ihren Neffen nach Hause zu nehmen, da ihre Schwester nicht gerade positiv von ihrer neuen Familie geschrieben hat. Wie soll sie aber Kontakt zu dieser Familie aufnehmen, die schon ihre Schwester und den eigenen Sohn abgelehnt haben und dazu noch eine der vermögendsten Familien ist?
Sie geht ein Wagnis ein, was aber gleichzeitig so berührend ist, weil sie da so viel Herzblut reinsteckt und auch eine Art an sich hat, dass sie auch Fröhlichkeit und Sympathie ins Haus der Eastons bringt. Alles funktioniert dort nach starren Regeln, nichts darf den Vater erzürnen, man muss Verbindungen zu anderen betuchten Familien herstellen, das ist so vorgeschrieben und wehe, jemand widersetzt sich dem. Doch mit Grace kommt ein frischer Wind ins Haus und auch die Tochter des Hauses, Virginia kämpft seit längerem gegen die Vorschriften- was soll man denn tun, wenn das Herz längst einem anderen gehört, der aber leider nicht denselben Stand hat?
Auch der Pastor tut seinen Teil dazu, Grace zu helfen, aus dieser Situation das Beste zu machen, nichts unüberlegt zu tun und bei allem daran zu denken, wie Gott empfindet, wie er alles lenkt, dass doch noch alles gut wird. Immer wieder kommen schöne und wirklich passende Bibelzitate und auch die Gedanken und Gebete von Grace, von Andrew sind einfach nur schön zu lesen und geben dem Buch eine ganz besondere Tiefe und zeigen, worauf es eigentlich ankommt, was man für Werte hat.
Alles zusammen ist es absolut nicht langweilig, es nimmt gut Fahrt auf und so manches Mal bangt man, weil man natürlich für jeden etwas ganz anderes hofft, aber leider auch durch Intrigen und festgefahrene Traditionen die Situation fast aussichtslos erscheint.
Es ist das erste Buch der Autorin und mit Sicherheit nicht das letzte. Wer eine emotional bewegende und tiefgründige, glaubensstärkende Geschichte lesen will, sollte dieses Buch lesen, es hat volle 5 Sterne absolut verdient.
Eine Prise Aschenputtel + eine Prise Downton Abbey Kundenmeinung von S. Degenhardt / Smilla507 Veröffentlicht am 30.08.19
„Treffen Sie keine Entscheidung, hinter der Sie nicht stehen. Es geht nicht um die anderen – Sie verdienen es, Ihr Leben so zu gestalten, wie es Ihnen gefällt. So, wie es Gott für Sie vorgesehen hat.“ (S. 209)

Kurz nach Ende des ersten Weltkrieges macht sich Grace nach Toronto auf. Dort lebt ihre ältere Schwester Rose, nun verwitwet und Mutter eines neugeborenen Babys. Natürlich geht Grace sofort der Bitte ihrer Schwester nach Unterstützung nach und verlässt England und ihre kränkelnde Mutter. In Toronto angekommen, wird sie mit der schockierenden Nachricht konfrontiert, dass Rose, während Grace unterwegs zu ihrer Schwester war, verstorben ist. Und Baby Christian wurde zur Familie Easton gebracht – der verhassten Schwiegerfamilie von Rose. Andrew, der Bruder ihres im Krieg gefallenen Ehemannes, ist nun sein Vormund. Aber Grace hat ihrer Schwester das Versprechen gegeben, sich um Christian zu kümmern. Als die Familie Easton ein Kindermädchen sucht, eröffnen sich für Grace neue Möglichkeiten…

Die Handlung hat etwas von Aschenputtel und Downton Abbey – von beidem eine Prise. Die Perspektiven aus der Sicht von Grace, Andrew und dessen Schwester Victoria zeigen ein Dilemma auf, das schon in vielen Romanen verarbeitet wurde: Der Druck der Gesellschaft, die Zerrissenheit zwischen Pflicht, den eigenen Interessen und den Wünschen der Familie. Welche Entscheidungen werden diese drei Personen treffen?

Zu Beginn der Kapitel gibt es Textauszüge aus Briefen, die Rose an Grace schickte. Auf diese Weise liest man, was Rose widerfuhr. Mir hat die Idee dahinter sehr gefallen, da sich ihre Erlebnisse in Graces Leben widerspiegeln.

Die Auswirkungen des ersten Weltkrieges fließen mit in die Handlung, insbesondere durch Verluste, die erlitten wurden. Trauerbewältigung spielt eine große Rolle, wie auch das Thema Vergebung. Sowohl Grace als auch Andrew glauben an Gott, geben sich gegenseitig Rat. Insbesondere Grace vermittelt den Bewohnern des Fairlawn-Anwesens Güte und Weisheit, aber auch sie hat eine „Baustelle“: Vergebung annehmen.

Thematik und Art des Romans sind sicherlich nicht neu, an manchen Stellen hätte ich auch gern noch ein wenig mehr Ausführungen gehabt (bspw. wie es mit Graces Mutter weiterging). Dennoch konnte ich beim Lesen sehr gut abschalten, habe mit den Romanfiguren gefiebert und gezittert, glaubensmäßig Zuspruch gefunden und am Ende ein paar Tränchen verdrückt. Deshalb nur einen halben Stern Abzug.
Eine schöne Liebesgeschichte vom Brunnen Verlag. Kundenmeinung von Helmut Köther, Alpha-Buchhandlung Veröffentlicht am 08.08.19
Da ist Grace, die sich von England nach Kanada aufmacht, um ihrer Schwester Rose beizustehen, die gerade ein Baby bekommen hat und der Vater des Kindes (Frank Easton) in den letzten Kriegstagen (1918) gefallen ist.
Als Grace in Toronto ankommt, ist ihre Schwester leider schon gestorben und das Baby Christian längst in der Obhut der garstigen Schwiegereltern von Rose. Diese Schwiegereltern hatten Rose nie als Schwiegertochter anerkannt und den Sohn verstoßen und enterbt.
Wie soll Grace jetzt für ihren Neffen sorgen und das Versprechen einlösen, dass sie ihrer Schwester gegeben hat?
Mit etwas List verschafft sie sich die Stelle der Babysitterin von Christian auf dem Anwesen der Schwiegereltern von Rose, die eine Hotelkette betreiben und sehr reich sind. Dabei lernt sie auch die ganze Familie kennen und muss feststellen, dass sie sich besonders mit den Geschwistern von Frank (Andrew und Ginny) gut versteht. Standesdünkel hat vor allem der Seniorchef: Oscar Easton.
Grace muss feststellen, dass es dem Baby Christian eigentlich sehr gut geht bei den Easton. Wie kann sie da noch ihr Versprechen einlösen. Und Andrew ist ja so charmant, leider schon fast wie verlobt.

Aber lest selber. Schöne Urlaubslektüre für zwischendurch.
Historischer Roman zum Verlieben und Träumen Kundenmeinung von TrustInTheLord Veröffentlicht am 05.07.19
Alle Fans historischer Liebesromane aufgepasst! Ich möchte euch heute »Ein Wagnis aus Liebe« besonders ans Herz legen.

Was mir an »Ein Wagnis aus Liebe« besonders gut gefallen hat:
• Flüssiger Schreibstil
• Lebendige Charaktere
• Entwicklung der Charaktere
• Kurzweilige Handlung mit vielen Ereignissen
• Vor Beginn eines jeden Kapitels befindet sich ein kurzer Brief von Rose an Grace. So konnte man Stück für Stück die Vergangenheit und die Beziehung zwischen den beiden Schwestern erkennen.
• Happy End

Was ich mir anders gewünscht hätte:
• Mehr Trauer von Grace über Roses Tod
• Mehr Verständnis von Andrew für Graces Leid und Sehnsüchte

Fazit: »Ein Wagnis aus Liebe« hat mir viele schöne Lesestunden bereitet. Am liebsten hätte ich das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt, auch wenn ich mir hier und da ein paar Szenen anders gewünscht habe. Klare Empfehlung für den Lesesommer!

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