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Die Gottesversprecher

Roman frei nach wahren Begebenheiten
von Ute Aland
240 Seiten, gebunden
14 x 21 cm
Erscheinungsdatum: 22.12.2014
Bestell-Nr.: 190911
ISBN: 978-3-7655-0911-7
EAN: 9783765509117
1. Auflage

Verfügbarkeit:
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"Ich wollte mehr mit Gott erleben" - das ist der Grund, warum sich Sara einer kleinen, neu entstehenden Gruppe anschließt, um toter Religiosität zu entkommen und Jesus radikal nachzufolgen. Sara ist sicher: Wenn sie sich ganz dem schillernden Leiter Dan anvertraut, kann sie nichts mehr aufhalten, ihren Platz in Gottes Plan auszufüllen. Erst als es fast zu spät ist, muss sie erkennen, wie nah Wahrheit und Lüge, Führung und Verführung manchmal beieinander liegen ...
Hinweis: Dieser Roman nach tatsächlichen Begebenheiten zeigt, wie Menschen in ungesunde Abhängigkeitsverhältnisse von Menschen schlittern, die ihr Verhalten mit Bibelversen immer wieder legitimieren. Solche Vorkommnisse gibt es in allen Denominationen. Eine Ähnlichkeit mit bestimmten Gemeindeformen ist nicht beabsichtigt.

Leserstimmen:
Ich habe die "Die Gottesversprecher" in wenigen Tagen durchgelesen und wollte dieses Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Es behandelt das leider oft totgeschwiegene Thema des geistlichen Missbrauchs auf eine spannende, mitreißende und erzählerische Art und Weise. Ute Aland ist mit diesem Buch ein Meisterwerk gelungen!
Betroffener

Ute Alands Buch ist von der ersten bis zur letzten Zeile spannend. Nicht nur, weil es erfrischend direkt geschrieben ist, sondern weil die Autorin es versteht, den perfiden Mix aus Bibelstellen, Manipulationen und ehrlichen Sehnsüchten so zu beschreiben, dass es unter die Haut geht. Ich wünsche dem Buch eine weite Verbreitung und hoffe, dass es für alle eine Hilfe wird, die in ähnlichen Widersprüchen feststecken.
Albrecht Gralle, Autor

Ute Aland im Gespräch auf HassaTalk
Die Gottesversprecher

Cover herunterladen "über Ziel speichern unter" (1,238.5 kB)

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Kundenmeinungen

Kundenmeinungen

4 Artikel

pro Seite
so schnell kann es gehen Kundenmeinung von Anja Veröffentlicht am 08.05.16
Das Buch "Die Gottesversprecher" fängt an mit einer Urlaubsszene, wo Sara auf ihr altes Leben zurückblickt. Darin erzählt sie, wie sie zu der Gruppe gekommen ist und wie sie darin Vertrauen gefunden hat. Danach wird von all dem erzählt, was sie in ihren "früheren" Leben nicht gefunden hat. Sie trifft auf Verständnis und Mitgefühl, allerdings nur bei den Leuten innerhalb der Gruppe. Diese werden ihr immer wichtiger und sie bricht mit ihren "alten" Freunden, da sie Sara nicht verstehen und ihr ins Gewissen reden wollen. Ins Gewissen warum? Da


Am Anfang dachte ich mir, oh Gott, das wird anstrengend das Buch zu lesen. Denn immer wieder wollte ich Sara schütteln und sagen, siehst du nicht, dass sie dich in was reinziehen, was nicht gut für dich ist. Man sieht langsam den Untergang von ihr und denkt, warum sieht Sara das nicht. Es wird viel über Gott darin geredet in dem Buch und alles so toll dargestellt. Viele Bibelzitate kommen hier zu Wort, gerade passend zu der Situation, die gegeben ist.

Als Außenstehender sieht man, das alles nicht so koscher ist, wie Sara es sieht und man kann nichts dagegen tun. Genauso wie im "wahren" Leben sehen die Leser die Sekte und denken sich beim lesen, wie kann man darauf reinfallen. Und doch ist es so, man kann!! Denn jeder - und das kann man nicht abstreiten - ist oftmals auf der Suche. Auf der Suche nach was, das weiß ich nicht, aber es gibt welche, die das herausbekommen und schon ist man drin in so einer Sekte.
Aufrüttelnd, spannend, beklemmend Kundenmeinung von Smilla507 Veröffentlicht am 08.03.15
Die Autorin schreibt im Nachwort: „Die Personen, wie sie in „Die Gottesversprecher“ beschrieben werden, sind frei erfunden. Doch viele der geschilderten Ereignisse sind in anderer Form und an anderen Orten wirklich passiert.“

Nachdem ich dieses Buch gelesen habe muss ich sagen: Kaum zu glauben, dass es Sara, die Protagonistin dieses Romans, nicht wirklich gegeben hat. Sie schildert ihre Geschichte so authentisch, wie ein normaler Mensch aus Fleisch und Blut. Keine ausgeklügelten Sätze, sondern in Ich-Form und ganz normal.

Sara erzählt, wie sie in eine Gruppe gerät, die anfangs eigentlich ganz normal wirkte. Dem verstaubten Glauben und der Religiosität müde besucht sie den Gottesdienst der „Everlasting Church of God’s Power“ und ist sofort begeistert von dem lebendigen Gottesdienst, vor allem aber auch von Dan, der so charismatisch predigt. Seine Predigten treffen sie sofort ins Herz. Nach einigen Gottesdienstbesuchen hat Dans Ehefrau eine Botschaft für sie empfangen: „Du bist eine von denen, die er (Gott) berufen hat zum prophetischen Dienst für Deutschland. (...) Du wirst bei der Erweckung für Deutschland ganz vorne dabei sein!“ (S. 44) Davon wie elektrisiert stürzt sich Sara in diverse Aktivitäten und merkt gar nicht, dass es ihr ähnlich ergeht wie dem Frosch, der im Wasserkocher sitzt, während das Wasser zu sieden beginnt...

Ich kann gar nicht sagen, was ich erwartet habe, als ich dieses Buch zu lesen begann. Der Begriff „geistlicher Missbrauch“ war mir unbekannt, klang schwammig. Als ich zu lesen begann war ich sofort wie gebannt von Saras Geschichte. Extrem spannend, aber auch beklemmend ist das, was ihr passierte und kommt wahrscheinlich öfter vor, als wir vermuten.

Das Buch richtet sich nicht gegen charismatische, freikirchliche Gemeinden – diese Befürchtung hatte ich zu Beginn. Es zeigt, wie ein Mensch in eine sektenähnliche Gruppe geraten kann, ohne es zu bemerken. Wie s.g. Propheten und Leiter ihre Macht missbrauchen können und ihre „Schäfchen“ nicht bemerken, dass sie missbraucht werden.

Ein aufrüttelnder, spannender Roman – absolut empfehlenswert!
Realitätsnah und aufrüttelnd Kundenmeinung von Curin Veröffentlicht am 15.02.15
Sara lernt durch ihren Arbeitskollegen eine charismatische Gemeinde kennen, in der sie dem sympatischen und überzeugenden Prediger Dan begegnet und sich nach einem Gottesdienst Gott ganz neu hingeben will.
Doch bald sondert sich Dan mit einer Elite von Gläubigen aus der Gemeinde ab und überzeugt auch Sara, dass das zu Gottes Plan gehört. Bald lebt sie nur noch für die Gruppe, lebt finanziell über ihre Verhältnisse und merkt dabei nicht, dass sie mittlerweile nicht mehr Jesus, sondern Dan nachfolgt...
Mit diesem Roman hat Ute Arland eine authetische, aber fiktive Geschichte über eine junge Frau geschrieben, die nach und nach immer weiter in eine religiöse Sekte gerät und sich von Familie und Freunden abschottet.
Beim lesen war ich zunächst einmal neugierig, wie es sein kann, dass eine junge und intelligente Frau wie Sara, die eigentlich von Religion die Nase voll hat, in eine Sekte geraten kann. Ute Arland gelingt es meiner Meinung nach sehr gut, genau diesen Weg nachvollziehbar darzustellen und zu zeigen, wie Dans Einfluss auf Sara stetig wächst und ihre Zweifel mit falsch interpretierten Bibelversen ausgeräumt werden.
Ute Arland schreibt sehr realitätsnah, dass mir beim lesen wirklich ein Schauer über den Rücken lief und ich mir richtig vorstellen konnte, wie es Sara geht. Am liebsten hätte ich sie einmal kräftig geschüttelt und gesagt, sie soll doch endlich aufwachen.
Auf jeden Fall ist ,, Die Gottesversprecher" ein spannendes, aber auch aufwühlendes Buch, dass aus tatsächlichen Begebenheiten zusammengesetzt ist und mich sehr angesprochen und berührt hat.
Ich kann es nur weiterempfehlen!
Ein beklemmender, augenöffnender Roman Kundenmeinung von Arbeitsgemeinschaft christlicher Rezensenten - S. Janoschke Veröffentlicht am 16.01.15
Sara ist mitte Zwanzig, arbeitet in der Werbebranche und hat sich von ihrem Glauben längst distanziert. Ihre Kindheit verbrachte sie in einer Baptistengemeinde und ihr Glaube war mehr gespielt als echt, eben weil man nicht mit dem Herzen, sondern aus Gewohnheit dabei ist. Dann überredet ihr Arbeitskollege Udo sie, doch mal mit in seine Gemeinde zu gehen. Eine charismatische Gemeinde, die nicht so langweilig ist, wie sie es kennt, sagt er. Eigentlich hat sie keine Lust, damit er sie in Ruhe lässt, geht sie einmal mit, denkt sie. Doch dann wird sie gepackt von den Worten, die Dan predigt - so hatte sie Gottes Botschaft noch nie gehört. Er zieht sie in ihren Bann - sie entdeckt ihren Glauben neu und ist Feuer und Flamme. Dass ihre Eltern und Freunde da anderer Meinung sind und sie sich mehr und mehr von Dan und seiner inzwischen von der Gemeinde abgespaltenen Gruppe abhängig macht, merkt sie erst, als es bereits zu spät ist.

Ein Roman über geistlichen Missbrauch zu schreiben ist mutig. Selten wird dies in einem christlichen Roman thematisiert. So typische Sekten wie Scientology - klar die kennt man. Aber was kann an einer christlichen, lebhaften Gemeinde schon falsch sein? Diese Geschichte - die wie auf dem Cover beschrieben - auf Tatsachen beruht ist aufwühlend, beklemmend und lässt den Leser kaum durchatmen. Nichtmal zwei Tage brauchte ich zum lesen, ich konnte das Buch kaum weglegen. Anfangs konnte ich Sara gut verstehen. Sie ist ein typisches "Gemeindekind", hat es satt, immer wieder ähnlich langweilige Gottesdienst zu erleben, sich zu verstellen und so zu tun, als würde sie voll und ganz dahinter stehen. Je mehr sie in die Fänge dieser Sekte gerät und geistlich missbraucht wird, desto beklemmender wird es. Könnte mir sowas auch passieren - fragt man sich. Oft habe ich mit dem Kopf geschüttelt - lässt Sara das wirklich mit sich machen ohne zu hinterfragen? Sie gibt Freundschaften auf, lässt sich ihr letztes Geld aus der Tasche ziehen und ist zu jederzeit für die Gruppe da, steht nachts um zwei bereit, wenn Dan einen Eindruck hat und meint, jetzt müssten sie evangelisieren. Man möchte Sara schütteln und ihr ins Gesicht schreiben - Mädel wach endlich auf! Aber man merkt auch, dass es schwierig ist, wenn man einmal in so einem System ist, wieder raus zu finden, selbst zu denken.

Die Autorin versteht es geschickt, Bibelverse und charismatische, fromme Redewendungen so einfließen zu lassen, dass man immer wieder überlegen muss, ob er diesmal nicht doch recht hat. An einigen Stellen fand ich es etwas überspitzt, wie Dan reagierte, was aber sicher so gewollt war. Dieser Roman soll zeigen, wie schnell man in manipulierende Systeme hineingeraten kann ohne es zu merken und wie schwer es ist, wieder auszusteigen. Sehr gut hat mir der Schluss gefallen, wo sich Sara nochmal mit allem auseinandersetzt und Revue passieren lässt, warum sie sich hat einlullen lassen. Dies ist vor allem auch für Betroffene Leser hilfreich um selbst aus solchen Systemen aussteigen zu können.

Kein locker, leichter Roman, aber spannend und wachrüttelnd bis zur letzten Seite! Meine absolute Leseempfehlung!

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