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Die Erben von Snowshill Manor

Roman
368 Seiten, gebunden
14 x 21 cm
Erscheinungsdatum: 30.05.2016
Bestell-Nr.: 190960
ISBN: 978-3-7655-0960-5
EAN: 9783765509605
1. Auflage

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England, Anfang des 19. Jahrhunderts: Die junge Catherine wird für einige Monate nach Snowshill Manor geschickt. Das feudale Landgut gehört der Familie von Lord Darabont. Als Gesellschafterin der Lady nimmt Catherine am bunten Leben der High Society teil. Sie wird zu Bällen und Teegesellschaften eingeladen und gleich von mehreren Verehrern hofiert. Aber bald merkt sie: Es ist nicht alles Gold, was glänzt.
Insbesondere das Haus der Darabonts scheint voller Geheimnisse zu stecken. Wie kommt es, dass der älteste Sohn des Lords spurlos verschwunden ist? Warum will sich keiner an ihn erinnern? Und wer ist die junge Frau auf dem Gemälde, das Catherine auf dem Dachboden entdeckt?
Der spannende Roman enthält eine romantische Liebesgeschichte und einige überraschende Wendungen - ein idealer Urlaubsschmöker!

Die Autorin steht für Lesungen zur Verfügung, gegebenenfalls auch mit historischer Musik.
Mehr dazu unter www.ingrid-kretz.de.
Die Erben von Snowshill Manor

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Kundenmeinungen

7 Artikel

pro Seite
mit viel Einfühlungsvermögen Kundenmeinung von Nina Paeschke, Dill-Post Sept. 2016 Veröffentlicht am 18.10.16
Autorin lngrid Kretz hat einen neuen historischen Roman vorgelegt, der in England zu Beginn des 19. Jahrhunderts spielt.
Auch wenn sich Kretz mit England diesmal einen neuen Schauplatz ausgesucht hat und die Handlung eine ganz andere ist als in den zuvor von ihr verfassten historischen Romanen, bleibt die Autorin mit "Die Erben von Snowshill Manor" einem Muster treu: Wieder steht eine junge Frau im Mittel-punkt, die mutig ihren Weg beschreitet. Eine junge Frau, die sich wider ihre Natur den gesellschaftlichen Konventionen unterordnen muss. Mit viel Einfühlungsvermögen beschreibt Kretz die inneren Konflikte der adeligen Catherine, die von ihrem Wesen her natürlich, neugierig und ungezwungen ist, sich andererseits aber stets den gesellschaftlichen Zwängen ihrer Zeit unterordnen muss. Die Naturverbundenheit der Autorin kommt ebenfalls zum Ausdruck. Die Beschreibungen von Fauna und Flora in den landschaftlich reizvollen Cotswolds machen sofort Lust auf eine Urlaubsreise. Aber auch zum Schmökern an dunklen Herbstabenden lädt der Roman ein, dafür sorgen allein die Schilderungen der nachmittäglichen Teezeremonien am Kamin des Herrenhauses.
Bringt schöne Lesestunden Kundenmeinung von Petra Donatz Veröffentlicht am 19.09.16
Klappentext
England, Anfang des 19. Jahrhunderts: Die junge Catherine wird für einige Monate nach Snowshill Manor geschickt. Das feudale Landgut gehört der Familie von Lord Darabont. Als Gesellschafterin der Lady nimmt Catherine am bunten Leben der High Society teil. Sie wird zu Bällen und Teegesellschaften eingeladen und gleich von mehreren Verehrern hofiert. Aber bald merkt sie: Es ist nicht alles Gold, was glänzt.
Insbesondere das Haus der Darabonts scheint voller Geheimnisse zu stecken. Wie kommt es, dass der älteste Sohn des Lords spurlos verschwunden ist? Warum will sich keiner an ihn erinnern? Und wer ist die junge Frau auf dem Gemälde, das Catherine auf dem Dachboden entdeckt?
Der spannende Roman enthält eine romantische Liebesgeschichte und einige überraschende Wendungen - ein idealer Urlaubsschmöker!

Die Autorin
Ingrid Kretz, Jahrgang 1959, lebt mit ihrem Mann in Dillenburg und hat vier erwachsene Kinder. Heute ist sie als Familienfrau, selbständige Autorin und Arztsekretärin tätig. Sie schreibt Historische Romane, Kinder- und Sachbücher. Die Erben von Snowshill Manor ist ihr dritter Roman. Mehr unter www.ingrid-kretz.de

Meine Meinung

Story
Die Autorin entführt den Leser nach England im Jahre 1805. Dort lernen wir die Protagonistin Catherine kennen, die sehr schnell meine Sympathie gewonnen hatte. Sie wird als Gouvernante nach Snowshill Manor geschickt, dort darf sie an höheren Gesellschaften teilnehmen. Schnell steht für Catherine fest, das die Familie von Lord Darabont Geheimnisse vor ihr hat, was sie erst recht anspornt in deren Vergangenheit nachzuforschen.
Während dessen tritt der gut aussehende Gabriel in ihr Leben, der ihr Herz im Sturm erobert. Doch kann es eine Zukunft mit ihm geben, wo er doch nur der Verwalter des Nachbargrundstücks der Darabonts ist, oder verbirgt auch er ein Geheimnis, das letztendlich alles verändert und alles in ein anderes Licht rückt ?

Die Liebesgeschichte zwischen Catherine und Gabriel war für mich dann nicht intensiv genug und am Ende ging alles zu reibungslos und selbstverständlich vonstatten.
Trotzdem, wer gerne historische Romane aus diese Epoche mag, die ein Geheimnis und eine Liebesgeschichte beinhaltet, ist hier genau richtig. Die Story ist teilweise recht spannend und gleichzeitig auch sehr amüsant gestaltet.

Schreibstil
Die Autorin hat einen schönen, leicht zu lesenden Schreibstil. Sie bringt dem Leser die historische Epoche und das rege Treiben der damaligen Londoner Gesellschaften bildhaft nahe, so dass man sich schnell in dem Buch wohl fühlt und die Orte und Gegebenheiten förmlich vor Augen hat.

Charaktere
Catherine hatte schnell einen Platz in meinem Herzen erobert, sie ist eine sympathische junge Frau, die weiß was sie will, sie ist sehr authentisch dargestellt. Auch Gabriel mochte ich sehr, auch wenn ich einige Handlungen von ihm nicht ganz nachvollziehen konnte.
Auch die anderen Charaktere mochte ich sehr gerne. Sie hatten alle perfekt zugeschnittene Rollen, die das Buch sehr unterhaltsam gestaltet haben.

Mein Fazit

Ein schöner historischer Roman, in dem es um Geheimnisse und Liebe geht. Mir persönlich kam die Liebesgeschichte etwas zu kurz und der Spannungsbogen hätte im Mittelteil auch noch etwas ausgeprägter sein können. Dennoch konnte mich der Schreibstil der Autorin fesseln und deswegen bekommt der Roman von mir vier von fünf Leseratten/Sternen und eine Leseempfehlung.
Schöne Liebesgeschichte mit Familien Geheimnissen Kundenmeinung von marpije Veröffentlicht am 17.08.16
Die 19- jährige Catherine wird nach Snowshill Manor geschickt wo sie soll Lady Martha Darabont Gesselschaft leisten. Catherine ist nicht begeistert, sie hat jedoch kein Wahl. Zusammen mit einer Dienstmädchen Hazel reist sie in die unbekannte Gegend. Dort Lord Darabont nimmt sie herzlich in Empfang, aber bei Lady Martha Catherine spürt große Distanz , sie lernt auch Callum Darabont, ein Sohn und die Erbe von die imposanten Snowshill Manor, der ist arrogant und hochnässig. Die junge Dame ist verzaubert von die ganzen Anwesen, sie macht mit einer Dienstmädchen eine Entdeckung Reise über das ganze Haus, nur auf den Dachboden sie geht alleine, dort entdeckt sie ein Bild mit eine schöne Frau, erstaulicherweise Lady Marta ist geschockt wenn Catherina erzählt ihr über das Bild, sie organiesiert schnell eine Reise nach London . Das bunte Leben im Stadt gefällt die junge Dame, aber sie spürt das etwas hier nicht in Ordnung ist , die ganze Familie hat mehrere Geheimnisse.

Das Buch hat mich auf eine Reise nach England, Anfang des 19. Jahrhunderts mitgenommen, eine Reise wo die Spannung und die große Gefühle waren meine ständige Begleiter , ich habe mit Catherine Tiefe und Höhe erlebt.

Ingrid Kretz hat ein Talent die Zeiten, die Atmosphäre von damals, die Leute und die Umgebung mit Worten auf die Seiten in das Buch zu malen, beim Beschreibungen von den Häuser und die Innenaustattung ich brauche nur die Augen zu machen und dann sehe ich das von mir, die Schreibweise ist sehr malerisch und plastisch, gleichzeitig flüssig und angenehm zu lesen.

Die Personen im Buch haben alle eigen Riss und Charakter, nur nach wenigen Worten ich kann sagen ob ich das Person mag oder sie ist mir unsymphatisch .

Ein Buch über große Gefühle und Familiengeheimnisse mit lebendigen Personen im wunderschönen Umgebung mit schöne harmonische Erzählweise
Die Erben von Snowshill Manor Kundenmeinung von LEXI Veröffentlicht am 13.08.16
„Heiraten ist eine Angelegenheit, die Eltern für ihre Kinder arrangieren müssen.“

Als die neunzehnjährige Catherine Satchmore sich zum ersten Mal verliebt, wird sie von ihrem Vater in harschen Worten auf die Aussichtslosigkeit ihrer Liebe hingewiesen. Die Standesunterschiede zwischen dem Sohn des Gärtnermeisters und der ältesten Tochter von Sir Jonathan Satchmore machen eine Verbindung schlichtweg unmöglich. Und so wird Catherine Percys Einflussbereich entzogen und kurzerhand zu Lord Riley Darabont, einem Freund ihres Vaters, geschickt.

Lord Rileys Ehefrau Martha ist an den Rollstuhl gefesselt und benötigt dringend eine Gesellschafterin. Das Zusammensein mit der tyrannischen, ungerechten und oftmals sogar boshaften Lady stellt für die fröhliche, unkomplizierte Catherine keine einfache Aufgabe dar. Das Landkind aus den Cotswolds liebt die Natur und das Reiten, ihre Streifzüge in der wunderschönen Landschaft wechseln sich mit der Teilnahme an gesellschaftlichen Ereignissen ab. Catherine merkt rasch, dass auf diesem Anwesen nichts so ist, wie es den Anschein hat. Snowshill Manor ist vielmehr „ein Haus, in dem sich ausgesprochene Lügen in Höflichkeiten wandeln“. Das scheinbar vergessene Bildnis einer wunderschönen jungen Frau in einem Winkel des Dachbodens weckt Catherines Interesse, doch sie stößt mit ihren vorsichtigen Nachfragen auf eine Mauer des Schweigens. Ihre unbändige Neugier spornt sie nur allzu bald an, tiefer zu bohren, und sie versucht unbeirrbar, hinter das Geheimnis um Snowshill Manor zu kommen.

Mit „Die Erben von Snowshill Manor“ schenkt Ingrid Kretz ihren Lesern einerseits ein romantisches Liebesabenteuer, bringt andererseits durch das Geheimnis eine gehörige Portion Spannung ins Buch ein. Das Rätsel um den verschwundenen Erstgeborenen beschäftigt nicht nur Catherine, es gibt zudem mysteriöse Gestalten im Hintergrund, die gefährliche Intrigen spinnen und für Aufregung sorgen. Der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss erhalten, erst auf den letzten Buchseiten offenbart sich die gesamte Tragweite von Ereignissen, die in der Vergangenheit vertuscht wurden.

Die handelnden Personen wurden glaubwürdig dargestellt. Man konnte sich als Leser gut mit ihnen identifizieren – man litt an Catherines Seite, begleitete sie bei ihren manchmal recht wagemutigen Recherchen, bedauerte den klugen, herzlichen und gottesfürchtigen Lord Riley, nahm Anstoß an dem Verhalten seiner launenhaften Ehefrau, Lady Martha. Meine gesamte Sympathie gehörte neben der Protagonistin Catherine jedoch Gabriel Harrington und seinen Pflegeeltern, Lord Richard und Lady Caren Boyle, während ich Mühe hatte, auch nur irgendetwas Liebenswertes an Callum Darabont zu finden.

Der christliche Glaube spielt in diesem Buch für einige der handelnden Personen eine wichtige Rolle – sie betrachten Gott als Wegweiser ihres Lebens und richten ihre Handlungen danach aus.

Die Gestaltung des Buchcovers ist dem Verlag hervorragend gelungen. Die Abbildung der Catherine Satchmore entspricht der inhaltlichen Beschreibung, eine geöffnete weiße Innentüre des Herrenhauses wirkt zwar einladend, der Nebel im Raum dahinter symbolisiert für mich aber bereits das Geheimnis, das es zu enthüllen gibt. Erwähnenswert ist auch die goldene Zeichnung einer Kutsche samt Pferd und Kutscher, die den Namen der Autorin optisch vom Buchtitel trennt.

Fazit: ein edles Buchcover, das nicht zu viel verspricht, und das bereits eine leise Ahnung auf den romantischen, geheimnisumwobenen Inhalt vermittelt. Ich durfte mit „Die Erben von Snowshill Manor“ ein paar Stunden lang pures Lesevergnügen erleben und kann den Roman jedem weiter empfehlen, der eine Vorliebe für historische Liebesromane mit einer Prise Spannung hat.
Jane Austen lässt grüßen... Kundenmeinung von Simone Janoschke Veröffentlicht am 01.08.16
England, 1805: Nachdem die junge Catherine mit dem nicht standesgemäßen Gärtnersohn anbändelt, wird sie von ihren Eltern nach Snowshill Manor geschickt, um dort Gesellschafterin von Lady Darabont zu werden. Durch ihre Stellung nimmt sie an vielen Teegesellschaften und Bällen teil und lernt interessante Menschen kennen. Doch sie merkt, dass die Darabonts viele Geheimnisse habe, die sie unter allen Umständen für sich behalten wollen. Warum ist der älteste Sohn einfach verschwunden und keiner weiß ob er noch lebt? Und was hat es mit den brutalen Schafsmorden auf sich? Catherine steht eine aufregende Zeit bevor und sie muss vorsichtig sein, dass sie nicht selbst in diese Verstrickungen hineingerät.

Die Erben von Snowshill Manor ist wirklich ein wunderbarer Roman. Schon auf den ersten Seiten hatte mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Unwillkürlich fühlt man sich an Jane Austens Romane erinnert und da ich ihre Geschichten so sehr mag, war ich auch von Snowshill Manor angetan. Dabei geht es weniger darum, schnell durch die Seiten zu sausen, ich finde für diesen Roman sollte man sich Zeit lassen und ihn genießen, auch wenn der Schluss doch sehr spannend ist, weil dann alle Fäden der Geschichte zusammenfinden und vieles erklärt wird. Dass dabei diesmal nicht die Liebesgeschichte im Vordergrund steht, sondern die Familiengeheimnisse der Familie Darabont, passte sehr gut. So gab es auch kein ständiges hin und her der Verliebten, wie es leider im Moment in vielen Romanen üblich ist.

Der Glaube spielt eine untergeordnete Rolle, wenn er auch vorhanden ist. Aber er wird nur am Rand erwähnt, so dass dieses Buch sicher auch als Geschenk für nicht gläubige Freundinnen geeignet ist. Ein Lesegenuss für Jane-Austen-Fans und Freunde von Familiengeheimnissen.
Versöhnung Kundenmeinung von Klaudia Veröffentlicht am 25.07.16
Dieser niveauvolle Liebesroman spielt im England des frühen Neunzehnten Jahrhunderts. Die junge adelige Catherine trifft sich immer häufiger mit dem Sohn des Gärtners, was ihrem Vater sehr missfällt, denn der junge Mann ist in seinen Augen alles andere als eine standesgemäße Partie für seine älteste Tochter. Er sieht schließlich keine andere Möglichkeit als Catherine zu seinem Freund Lord Darabonts nach Snowshill Manor zu entsenden. Dort soll sie sich als Gesellschafterin von Lady Martha, die durch einen tragischen Unfall an den Rollstuhl gebunden ist, bewähren. Sie nimmt über ihre Rolle automatisch am Leben des Adels teil und begleitet Lady Martha auf verschiedene Bälle und Teegesellschaften. Wie von selbst lernt sie schon bald einige junge Männer kennen die sie umwerben.
Catherine merkt nach einiger Zeit, dass die Familie des Lords ein Geheimnis umgibt. Auffällig ist, dass niemand über den ersten Sohn des Lords sprechen möchte. In ihrem Eifer und von Neugier gepackt beginnt Catherine auf eigene Faust Erkundigungen anzustellen. Sie ahnt nicht welches Schicksal sie dadurch heraufbeschwört und wie sehr sich ihr Leben durch diesen verschwundenen Sohn verändern wird.
Die Story des Romans ist über die geschickte Erzählkunst der Autorin recht spannend und über den historischen Kontext in sehr ansprechender Weise angelegt. Die handelnden Charaktere sind gut ausgearbeitet, wirken aber in manchen Figuren ein bisschen zu flach. Die Aspekte des Glaubens sind im Roman an entscheidenden Stellen sehr gut eingesetzt und unterstreichen die Tragweite der zentralen Botschaft, die sich um das Thema "Versöhnung" dreht. Die Schicksale der Protagonisten wirken somit auf nachvollziebare Weise authentisch und lebendig. Die Geschichte enthält einen bunten Mix aus Sympathieträgern und Bösewichten, was die Lektüre um so interessanter und abwechslungsreicher gestaltet. Dies war mein erstes Buch aus der Feder von Ingrid Krentz, das mich sehr gut unterhielt.
Mir hat was gefehlt... Kundenmeinung von Susanne Degenhardt / Smilla507 Veröffentlicht am 20.07.16
Die Cotswolds im Jahre 1805: Nachdem bekannt wird, dass sich die junge Catherine Satchmore in den Gärtner Percy verliebt hat, wird sie von ihrem Vater nach Snowshill Manor geschickt. Ein Mann, der einen Beruf ausübt, nein, so etwas passt nicht zu einer Adligen. So soll Catherine Lady Martha Darabont als Gesellschafterin aufmuntern, welche im Rollstuhl sitzt. Schon bald entdeckt Catherine auf dem Dachboden des herrschaftlichen Hauses ein Gemälde, auf dem eine attraktive Dame abgebildet ist. Wer ist diese Frau? Catherine stößt auf ein großes Familiengeheimnis.

Dieser historischer Roman bietet alles, was mein Leserherz höher schlagen lässt: Eine meiner Lieblingsepochen, ein Familiengeheimnis, eine Liebesgeschichte, ein paar Verwicklungen... und dennoch konnte es mich nicht fesseln. Es hat mir schier das Herz gebrochen, dass ich mich nicht in die Handlung vertiefen konnte. Ich wollte so sehr, aber es klappte nicht.

Das Geheimnis steht jedenfalls sehr im Vordergrund und bisweilen erinnerte mich der Roman ein wenig an Julie Klassens „Das Herrenhaus von Pembrooke Park“. Mir fehlte ein wenig mehr Tiefe, ein wenig mehr Beschreibungen des damaligen Lebens. Auch die Liebesgeschichte, welche sich im Laufe der Zeit entwickelte, war für mich lange sehr undurchsichtig.

Es gibt verschiedene Handlungsstränge: Hauptsächlich den von Catherine, aber auch einen von Gabriel Harrington (Verwalter von Tulips Hall) und dann noch Lady Marthas. Lady Martha fand ich – auch wenn sie mir wenig sympathisch war – am besten herausgearbeitet, die anderen Romanfiguren blieben eher blass.

Der Glaube an Gott hat ebenfalls eine kleine Rolle. Einige Romanfiguren sind gläubig und machen sich Gedanken über das Eine oder Andere, insgesamt wirkte das auf mich leider meistens nicht authentisch.

Vielleicht hat mich dieser Roman einfach zum falschen Zeitpunkt erwischt? Das Buch bekommt von mir 3,5 Sterne.

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