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Der Speersohn

368 Seiten, Paperback
13,8 x 20,8 cm
Erscheinungsdatum: 07.01.2021
Bestell-Nr.: 192118
ISBN: 978-3-7655-2118-8
EAN: 9783765521188
1. Auflage

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Garlef, Sohn eines germanischen Dorfoberhauptes, hat nicht das geringste Interesse daran, seinem Vater zu gehorchen und sich der hoch geschätzten Kampfeskunst zu widmen. Obwohl sein Name eigentlich "Speersohn" bedeutet, hasst er Waffen und wird bald überall als Feigling beschimpft.

Als sein Vater siegreich von der Vaursschlacht zurückkehrt, bringt er einen römischen Sklaven mit nach Hause, der bald zu Garlefs engster Bezugsperson wird. Die Beziehung steht jedoch in unerträglichem Gegensatz zu den Werten des Dorfes und stürzt ihn in immer größere innere Konflikte. Einige Jahre später kehren die Römer nach Germanien zurück und Garlef gerät vollends zwischen die Fronten. Wird er seiner Herkunft folgen? Oder ist er in seinem Herzen längst ein Römer?

Wider Willen landet er als Gladiator in Rom, wo er sich in die eigensinnige Senatorentochter Mina verliebt. Diese hält jedoch nicht viel von "ungebildeten Barbaren". Auch ist sie längst einem anderen versprochen.

Hat die unmögliche Liebe eine Chance? Und wird sich Garlef jemals seiner äußeren und inneren Fesseln entledigen können?

Leserstimme:
"Die wohl größte Geschichte der Menschheit anders erzählt. Spannend und berührend und auf ihre ganz eigene Art. Lesenswert!"
Caren Benedikt, Autorin
Der Speersohn

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Kundenmeinungen

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Spannend und gut recherchiert Kundenmeinung von mabuerele Veröffentlicht am 31.07.21
„...Wenn Gadarich ihn auf den Feldern erwischte, erwartete Garlef eine ordentliche Tracht Prügel. Schließlich betrachtete Gadarich die Feldarbeit als reine Frauensache...“

Wir befinden uns im Jahre 8 n. Chr. in Germanien am Zusammenfluss von Aller und Weser. Garlef ist der jüngere Sohn von Gadarich und etwas aus der Art geschlagen. Er kann Kampf und Streit nichts abgewinnen. Dafür interessiert er sich für Saat und Ernte.
Die Autorin hat einen spannenden und hervorragend recherchierten historischen Roman geschrieben.
Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Auch mit dem Dialekt der Germanen habe ich keine Probleme.
Es ist die Zeit der Kämpfe der Germanen gegen die Römer. Nach einem Kampf bringt der Vater einen Römer als Sklaven mit. Garlef findet seine Behandlung beschämend. Er freundet sich mit ihm an und lernt Latein. Gaius, der Römer, bringt Garlef außerdem bei, wie er sich mit dem Schild verteidigen kann.
Dann aber wendet sich das Blatt. Die Römer kommen ins Dorf, als ein großer Teil der Männer unterwegs sind. Garlef wird mitgenommen. Das hat er Gaius zu verdanken, denn sonst wäre er tot.
Die ersten Siege der Germanen kommentiert Gaius so:

„...Durch das Anwerben germanischer Hilfstruppen haben wir unser überragendes Wissen mit dem Feind geteilt. Dabei hätten wir vorhersehen müssen, dass sie das bei Gelegenheit gegen uns verwenden...“

Sehr gut wurden Garlefs Zwiespalt herausgearbeitet. Einerseits ist Gaius wie ein Vater für ihn, andererseits weiß er, dass ihm im Kampf sein Vater oder Bruder gegenüber stehen könnten. Garlefs Einstellung äußert sich in den folgenden Zeilen:

„...Ich weiß jetzt, was Kriege bedeuten. Sie sind wie ein Feld, auf das Menschen Hass pflanzen und mit Blut begießen. Innerhalb kürzester Zeit wachsen Dornenbüsche, die so dicht sind, dass man sie nicht mehr durchschreiten oder entwirren kann...“

Ich mag diese bildhafte Sprache! Auch am Inhalt der Aussage hat sich bis heute nichts geändert.
Eine Frage lässt Garlef nicht los. Was ist Heil? Sein Vater hat ihm erklärt, dass man Heil nur im Kampf erringen kann. Garlef aber will nicht kämpfen. Selbst in Rom als Gladiator verteidigt er sich nur. Steht ihm damit kein Heil zu?
In Rom lernt er Mina, die Tochter eines Senators kennen. Im Gegensatz zu den Werten ihrer Zeit weigert sie sich zu heiraten. Bisher hat sie jeden Ehekandidaten vergrault. Nun aber hat ihr Vater die Nase voll. Er hat ihr einen neuen Kandidaten präsentiert. Die junge Frau ist intelligent und kann Menschen geschickt manipulieren. Aber wird ihr das in diesem Fall etwas nützen? Und was wird mit Garlef, der von einem Leben mit Mina träumt?
Im Buch lerne ich eine Menge über die Sitten und Lebensweisen der Germanen und Römer. So bekommt Mina von ihre Schwester gesagt:

„...Du bist zu dünn. Die ideale Frau hat einen mächtigen Hintern. Deiner ist allenfalls mittelmäßig!...“

Auch der Spargelanbau und die schädliche Wirkung von Bleiweiß werden thematisiert. Gerade diese Fakten lassen die Historie lebendig werden.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Ein Roman über Freundschaft und Treue Kundenmeinung von Sophie31 Veröffentlicht am 29.07.21
Cover:
Das Cover spiegelt den Inhalt und die Zeit, in der der Roman spielt, passend wieder. Man erkennt Garlef, den Protagonisten, mit seinem charakteristischen Schild. Auch sein Heimatdorf ist zu sehen.

Inhalt:
Der junge Garlef wächst in einem germanischen Dorf auf und soll so schnell wie möglich das Kämpfen lernen. Allerdings verabscheut er das Blut vergießen und den Tod. Immer wieder eckt er bei den anderen Jungen im Dorf an und auch sein Vater sieht in ihm eine einzige Enttäuschung.

Als dann der Sklave Gaius zu ihnen kommt, kann Garlef nicht mitansehen, wie er von seinem Vater behandelt wird. Er beschließt Gaius zu helfen, so viel er kann. Die beiden entwickeln eine enge Freundschaft mit einer unglaublichen Treue.

Einige Jahre später findet sich Garlef jedoch als Gladiator in Rom wieder und hat alle Menschen verloren, die ihm lieb waren. Allerdings lernt er auch da jemanden kennen, den er wieder in sein Herz lassen kann. Die Sentatorentochter Mina. Aber eigentlich ist ihre Liebe aussichtslos oder kann er doch wieder Hoffnung auf ein besseres Leben schöpfen?

Meinung:
Zu Beginn kam ich nicht ganz flüssig in das Buch rein, aber nach den ersten 50 Seiten, konnte mich Garlefs Geschichte packen. Vor allem sein Charakter hat mich überzeugt. Er steht zu seinen Überzeugungen, selbst wenn sie ihn das Leben kosten können.

Außerdem hab ich an einigen Stellen mit ihm gelitten und die Ungerechtigkeiten selber als unglaublich schrecklich empfunden. Die historischen Fakten wurden anschaulich dargestellt.

Gegen Ende ging mir alles etwas schnell und vor allem die emotionalen Entwicklungen konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen.

Trotzdem macht das Ende definitv gespannt auf die Fortsetzung.

Ein großer Pluspunkt von diesem Roman war die Freundschaft zwischen Gaius und Garlef, die sehr besonders ist. Die beiden sind füreinander da und gehen sowohl durch schöne als auch durch schwere Zeiten gemeinsam.

Fazit:
Der Roman ist spannend und zeigt eine ganz besondere Freundschaft. Es ist kein typischer Roman, aber dennoch fesselnd. Vor allem wenn man eine gute Darstellung der historischen Fakten erfahren möchte.
Abenteuerroman aus dem alten Rom, hat mich gut unterhalten. Kundenmeinung von KleinerVampir Veröffentlicht am 18.06.21
Buchinhalt:

Garlef, jüngster Sohn eines germanischen Dorfoberhauptes, will nicht kämpfen. Waffen sind ihm verhasst, sein Wunsch ist es, Bauer zu sein – doch sein tyrannischer Vater will aus ihm einen Krieger machen. Als Garlef sich schließlich mit dem Römer Gaius anfreundet, den sein Vater von einer Schlacht als Sklave mitbringt, verändert sich Garlefs Welt: er muss sich entscheiden – seine Herkunft oder eine Zukunft im römischen Imperium. Garlef verschlägt es schließlich selbst als Sklave nach Rom, wo er sich in die Senatorentochter Mina verliebt….


Persönlicher Eindruck:

In ihrem Debütroman „Der Speersohn“ nimmt Autorin Winkelmann (bislang Übersetzerin für den Brunnen Verlag) den Leser mit in die Zeit des römischen Reiches kurz nach Christi Geburt. Authentisch und spannend entspinnt sie einen Abenteuerroman mit dem jungen Germanen Garlef als Hauptfigur, der sich schließlich zwischen zwei völlig unterschiedlichen Welten wiederfindet.

Garlef ist zu Beginn des Buches 10 Jahre alt, hat aber dennoch großes Identifikationspotential für den (erwachsenen) Leser. Es war eine Freude, seine Entwicklung und seinen Lebensweg so weit zu begleiten, denn die Handlung der Geschichte ist spannend und man klebt buchstäblich an den Seiten.

Der Gegensatz zwischen Garlefs Vater und Gaius könnten größer nicht sein, schnell wird Garlef durch das Schicksal gezwungen, sich für eine Seite zu entscheiden. Sein Weg führt über Germanien bis nach Rom, wohin er selbst als Sklave verschleppt wird und schließlich auf Mina trifft.

Mina ist Garlef sehr ähnlich. Beide haben unter ihren gestrengen Vätern zu leiden und nichts zu melden. Anhand von Mina und ihrer Familie erhält der Leser Einblick in das Leben im alten Rom, in Sitten und Gebräuche, Politik und Gesellschaft. Gut gefallen hat mir die plastische Beschreibung von Rom an sich, dem Forum Romanum, der zahlreichen Tempel, Theater und Arenen.

Was mich befremdet hat, ist Winkelmanns Ausdruck „Ritter“ für einen bestimmten gesellschaftlichen Stand im alten Rom. Ritter ist bei uns besetzt durch das Mittelalter und passt rein gar nicht in den römischen Kontext. Winkelmann meint die „Equites“, wenn sie von Rittern spricht. Da sie für alle möglichen anderen Begriffe die lateinischen Namen verwendet, hätte sie das auch hier tun sollen. Ritter ist einfach unpassend.

Zudem fiel mir beim Lesen des Öfteren eine falsche Satzstellung in den verwendeten lateinischen Sätzen auf. Wer aufgrund der Authentizität die Sprache der Römer in seinen Roman einfließen lässt, sollte das auch fundiert tun. Im lateinischen steht das Prädikat am Ende des Satzes, der Satzbau unterscheidet sich sehr von einer Wort-für-Wort-Übersetzung aus dem Deutschen. Das klassische Latein kannte keine Satzzeichen wie Punkt oder Komma, die Stellung des Prädikats am Satzende diente dazu, einen Satz aus der vermeintlichen „Endloswurst“ an Fließtext herauszulesen. Gerade zu Beginn des Romans hat Frau Winkelmann hier einige Defizite. Dem ehemaligen Lateinschüler fällt’s halt einfach auf – andere haben hier vermutlich weniger Kritik.

Christlichen Aspekt hat der Roman im Grunde keinen. Der Brunnen Verlag ist auch nicht wirklich der Herausgeber, das Buch kommt vielmehr als Selfpublishing daher und wird von Brunnen lediglich protegiert – man merkt es auch an der eher dürftigen äußeren Qualität im Vergleich zu anderen Büchern des Verlagshauses. Wie auch immer, es läuft trotzdem unter christlicher Roman, ich bin daher gespannt, ob in Band 2 dann noch was kommt.

Fazit: ein empfehlenswertes Abenteuerbuch aus dem alten Rom, mit authentischen Figuren und bildhafter Kulisse.

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