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Der Fluss

224 Seiten, gebunden
14 x 21 cm
Erscheinungsdatum: 06.06.2014
Bestell-Nr.: 190901
ISBN: 978-3-7655-0901-8
EAN: 9783765509018
1. Auflage

Verfügbarkeit:
Nicht mehr lieferbar

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Gabriel tauchte in die unberührte Natur ein. Das war eine andere Perspektive: auf dem Fluss zu sein, beide Ufer zu sehen, die Klippen, die hohen Bäume und die großen Felsblöcke, die einst vom Berg heruntergefallen waren und nun aus dem Wasser ragten. Der Anblick war überwältigend und von der Mitte des Flusses aus fühlte es sich richtig und perfekt an.

Auf geheimnisvolle Weise fühlt sich Gabriel Clarke von dem wilden, romantischen Fluss angezogen. Der Strom fordert ihn auf, Freiheit und Abenteuer zu erleben. Doch Angst hält Gabriel zurück - die Erinnerung an eine Tragödie, die er als Fünfjähriger am Fluss erlebt hat. Ob er jemals fähig sein wird, sich wieder richtig auf das Leben einzulassen? Als er nach Jahren wieder an den Fluss kommt, begreift er, dass hier sein wahres Zuhause ist. Das Leben, für das er bestimmt ist, liegt direkt vor ihm. Mit beiden Händen danach zu greifen, ist der schwerste - und mutigste - Schritt seines Lebens. Könnte der Fluss Gottes Liebe sein, die neues Leben für Gabriel verspricht?

Leserstimme zum Buch:
Wer Der Fluss liest, sieht hinterher sich selbst und die Welt anders. Andy Andrews, Autor des Bestsellers Die Begegnung
Der Fluss

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Kundenmeinungen

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Der Fluss macht etwas mit mir. Er erinnert mich daran, was wirklich wichtig ist. Kundenmeinung von LEXI Veröffentlicht am 16.08.14
„Die Steine fallen nun mal und wir können sie weder aufhalten noch vorher ahnen, dass sie kommen. Wir fließen immer weiter … sind in Bewegung, leben… und irgendwie werden diese Ereignisse Teil unserer kunstvollen Lebenslandschaft. Es kommt immer darauf an, wie man die Dinge sieht.“

John Clarke, der wortkarge 32jährige Mann mit den graublauen Augen und den strubbligen hellblonden Haaren, als Ausbildner von Wildwasser-Guides am „Whitefire River“ reich an Lebenserfahrung, verschwindet vor den Augen seines fünfjährigen Sohnes bei dem riskanten Versuch, einem Kajakfahrer das Leben zu retten und ertrinkt in den Fluten. Jener schicksalsträchtigen Tag, an dem etwas Außergewöhnliches und Gewaltiges geschah, als nämlich ein Mann sein Leben gab, um jenes eines anderen zu retten, bedeutet für seinen kleinen Sohn Gabriel das Ende seines bisherigen Lebens. Sein Vater, der zugleich sein großes Vorbild und sein bester Freund war, und der sich nach der Trennung von seiner Frau Maggie liebevoll um seinen Sohn gekümmert hatte und ihn alleine aufzog, würde nie wieder mit ihm Abenteuer am Fluss erleben, mit ihm Murmeln spielen, ihm über das Wesen des Flusses erzählen. Der kleine Junge wächst bei seiner Mutter Maggie in einem alten Farmhaus in Cairo, Kansas, auf und seine gesamte Kindheit wie auch seine Jugendjahre sind von schlimmen Alpträumen seinen großen Verlust betreffend geprägt. Doch auch im weit entfernten Kansas findet der kleine Gabriel Menschen, die sich liebevoll um ihn kümmern, und er findet Freunde, die ihn im Erwachsenenalter schließlich zu einer Rafting-Tour überreden. Es wird ein Ausflug, der Gabriels gesamtes Weltbild verändert, der ihn befreit und ihm eine neue Perspektive eröffnet. Und es wird ein Ausflug, der Gabriel zu Menschen führt, die von großer Bedeutung für ihn werden.

Michael Neale hat mit diesem Roman eine wundervolle, sehr zu Herzen gehende Geschichte geschrieben, in der man sich schlichtweg verlieren kann. Wenn man sich auf dieses Buch einlässt, vermeint man, das Rauschen des Flusses zu hören, die elementare Kraft seiner Stromschnellen und die geheimnisvolle Verbundenheit mit dem Fluss zu spüren. Die Geschichte des Gabriel Clarke wird mit der Geschichte der Wildwassertouren verflochten und mit vielen Lebensweisheiten bestückt. Michael Neals Buch erzählt über Kreuzungen und Irrwege im Leben, über gute und schlechte Entscheidungen, über Flucht und Heimkehr. Es erzählt über Schuld und Sühne, über Vergebung und Neubeginn.

Der Autor bedient sich hierbei interessanter Charaktere, wobei mich besonders der alte Ezra Buchanan und Jacob Fielding beeindruckten. Und er liefert in Form von Miss Vonda und Mr. Earl sowie Gabriels Lehrerin Lily Collingsworth auch äußerst liebenswerte Nebenfiguren, die dieses Buches bereichern. Mir haben sowohl der flüssige Schreibstil, als auch die Geschichte, die Michael Neale zu erzählen hatte, außerordentlich gut gefallen und ich kann dieses Buch von ganzem Herzen weiter empfehlen. „Der Fluss“ ist nicht interessant für Menschen, die dieses Element lieben, weit gefehlt. Es ist eine Lektüre, „die einen die Welt hinterher anders sehen lässt“, wie bereits im Klappentext angekündigt wird. Ein wundervoller Roman, dem ich nur zu gerne fünf Bewertungssterne gebe.

du bist etwas besonderes Kundenmeinung von eskimo81 Veröffentlicht am 15.08.14
"Gabriel taucht in die unberührte Natur ein. Das war eine andere Perspektive: auf dem Fluss zu sein, beide Ufer zu sehen, die Klippen, die hohen Bäume und die grossen Felsblöcke, die einst vom Berg heruntergefallen waren und nun aus dem Wasser ragten. Der Anblick war überwältigend und von der Mitte des Flusses aus fühlte es sich richtig und perfekt an." (Zitat vom Rückentext)

Gabriel Clarke fühlt sich von dem wilden, romantischen Fluss angezogen. Ein Erlebnis mit 5-Jahren lässt ihn aber mit Angst zurück. Ein Fluss nur schon zu betreten scheint unmöglich.
Nach Jahren kehrt er an den Fluss zurück, er merkt, es ist sein Zuhause.
Kann er seine Angst besiegen?

Das Leben ist nicht da, um es zu überstehen, sondern um es zu leben (Zitat von S. 157)

Gabriel, von einer Tragödie gebeutelt, erzählt seine Geschichte.


Der Fluss, ein Buch, das, wie soll ich es beschreiben, einem sehr nahe geht, sehr berührend geschrieben ist, sehr realistisch vorkommt und doch "nur" Fiktion ist. Eine Fiktion, die aber real sein könnte und aus diesem Grunde zum Denken anregt.

Lebensnah, nach dem weglegen ist man noch lange in Gedanken.


Was bedeutet das Leben? Leben und geniessen wir jeden Tag? Sind wir uns bewusst, was unsere liebsten Menschen uns bedeuten? Ist wirklich Macht, Geld und Ruhm das erstrebenswerte Ziel im Leben?

Michael Neale versteht bildhaft und sehr, sehr zum herzen gehend zu schreiben. Dazu ein Cover, dass einen auf den ersten Blick verzaubert. Ein Fluss, so real gezeichnet dass man meint, auf den Klippen zu stehen. Einzig das Cover hat mich oftmals davon abgehalten, das Buch direkt zu öffnen und weiter zu lesen. Wenn man das Cover sieht, geht man gedanklich schon das erste mal in sich. Der Fluss gleichgestellt mit unserem Leben. Ein Fluss fliesst, rundet Steine, begleitet unser Leben...


Fazit: Ein wundervolles, berührendes Buch das zum nachdenken anregt. Es zeigt, wie zerbrechlich und kurz das Leben sein kann.
Im Fluss mit Gott (?) Kundenmeinung von Susanne Degenhardt (Smilla507) Veröffentlicht am 11.08.14
„Du wurdest für den Fluss geschaffen, Gabriel.“ (S. 195)

Das Leben der Clarkes ist eng verwoben mit dem Fluss. Gabriels Vater und dessen Vater waren Wildwasser-Guides. Dass Gabriel eines Tages in ihre Fußstapfen treten wird, ist ein ungeschriebenes Gesetz. Eines Tages, im Jahr 1956, nimmt John seinen fünfjährigen Sohn Gabriel mit auf einen Ausflug, der auf tragische Weise endet. John ertrinkt beim Versuch einen Kajak-Fahrer zu retten. Gabriel, der das aus geringer Entfernung mitansehen muss, ist traumatisiert. Von diesem Zeitpunkt an hat er panische Angst vor Seen, Flüssen und anderen Gewässern. Dies ändert sich, als er mit 20 Jahren einen Camping-Urlaub gemeinsam mit anderen jungen Erwachsenen verbringt. Sie campen direkt am Fluss und der Fluss redet auf seine Weise zu Gabriel. Langsam kann sich Gabriel dem Fluss öffnen, seine Wut und Ängste überwinden und über sich hinauswachsen.

Um es vorweg zu sagen: Auch wenn man während des Lesens das Gefühl hat, die Geschichte von Gabriel sei tatsächlich so passiert, so ist sie doch fiktiv. Michael Neale, der ein bekannter Musiker, Songwriter und Lobpreisleiter ist, hat das Geschichtenerzählen im Blut. So gut, dass ich die Lebensgeschichte von Gabriel zeitweise als wahr empfunden habe. Umso erstaunter war ich, als ich im Nachwort las: „Die Geschichte, die ich in diesem Buch erzähle, ist eine Komposition aus Ereignissen, Gesprächen und Situationen aus meinem Leben und dem meiner Verwandten.“

„Der Fluss“ ist ein wildromantischer, poetischer Roman, in dem viel Weisheit steckt. Das Leben am, mit und um den Fluss herum ist sehr authentisch beschrieben und zeigt, dass der Autor solche Dinge selbst erlebt haben muss. Die Romanfigur Gabriel lebt allerdings nicht dauernd am Fluss. Er wohnt 15 Jahre lang bei seiner Mutter auf einer Farm in Kansas, wo er kräftig mit anpackt und dennoch zeitweise von der Trauer um seinen Vater wie gelähmt ist. Den Durchbruch findet er erst, als er sich auf den Fluss einlässt.

Dass es sich um einen christlichen Roman handeln soll, konnte ich beim Lesen leider nicht feststellen. Außer zwei oder drei Andeutungen gibt es keine christlichen Bezüge. Vielmehr bleibt es dem Leser überlassen, aus den Andeutungen und Parallelen zwischen Gott und dem Fluss mehr heraus zu lesen. Das ist leider ein Punkt, der mich etwas enttäuscht hat. Ansonsten kann man wunderbar in dieses Buch abtauchen, sich von den Beschreibungen fesseln und der Wildheit des Flusses faszinieren lassen.

Das Cover und die Buchgestaltung ist sehr gelungen. Das Bild ist sehr passend und auch die hintere Umschlagseite ist mit einem feinen Wellenmuster verschönert.

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