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Hinter dem Lächeln die Tränen

Eine wahre Geschichte
320 Seiten, Taschenbuch
12 x 18,6 cm
Erscheinungsdatum: 03.01.2018
Bestell-Nr.: 113852
ISBN: 978-3-7655-3852-0
EAN: 9783765538520
4. Auflage

Verfügbarkeit:
Versandfertig

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Außen lächeln - innen weinen?
Außen starke Frau - innen verwundet?
Sheila Walsh ist bekannt als Fernsehmoderatorin und Singer-Songwriterin - für viele eine christliche Strahlefrau. Doch kaum einer sieht die Tränen hinter dem Lächeln der selbstbewusst wirkenden Frau. Sheila geht es wie vielen anderen: Das Leben hat ihr Wunden geschlagen, vor allem durch Verletzungen in der Kindheit.
Inzwischen weiß sie: Ihre Selbstzweifel, Komplexe und manchmal unverständlichen Abwehrreaktionen kamen daher. Auch ihre Einsamkeitsgefühle, die Leere und Depressionen. Ihr verletztes Herz ist heil geworden. Und Sheila eine beherzte, entspannte Frau, die sagt:
"Es gibt Hoffnung für jedes verwundete Herz!
Es gibt einen Ort, wo man sein kann, wie man ist: alles andere als perfekt und ‚trotzdem‘ vollkommen geliebt."
Hinter dem Lächeln die Tränen

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Kundenmeinungen

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Erfahrungsbericht und hilfreicher Ratgeber zugleich Kundenmeinung von Susanne Degenhardt / Smilla507 Veröffentlicht am 06.05.18
»Allzu viele Menschen verstehen die Natur einer Depression nicht oder setzen sie gleich mit einem ›schlechten Tag‹.« (S. 76)

Wer könnte nicht besser über Depression schreiben, als jemand, der selbst betroffen ist? Sheila Walsh ist als christliche Autorin, Fernsehmoderatorin und Rednerin bekannt. Aber dass sie viele Jahre mit Selbstzweifeln und Depressionen kämpfte, versteckte sie hinter einem erzwungenen Lächeln. Bis plötzlich nichts mehr ging.

Sheila erzählt anfangs sehr viel aus ihrem privaten Leben, ihrer Depression und lässt den Leser an ihren Gefühlen teilhaben. Auch später lässt sie persönliche Erfahrungen einfließen, aber biblische Themen und Begebenheiten werden aus dem Kontext einer verletzten Seele heraus betrachtet. Es bleibt nicht beim häufig zitierten Hiob, sondern zeigt die ganze Bandbreite von Gottes Liebe, Gnade, aber auch Herausforderungen auf.

Jedes Kapitel beginnt mit zwei Bibelversen und endet auch häufig mit einem. Außerdem ist ein kurzes Gebet angefügt, das man nachbeten kann. Es gibt viele Zwischenüberschriften, so dass man häufig innehalten und pausieren kann, wenn man das Bedürfnis verspürt.

Die Autorin stößt viele Gedankengänge an, weswegen sich das Buch nicht einfach so weglesen lässt, trotz der gut lesbaren Schreibweise. M.E. eignet es sich nicht nur für Leser, die unter Depression oder Angstzuständen zu leiden haben, sondern auch für alle, die mit einer schweren Situation zu kämpfen haben. Es ist sehr tröstend, aufbauend und Hoffnung weckend!
Leseempfehlung Kundenmeinung von Christa MiniBonsai Veröffentlicht am 11.03.18
Hinter dem Lächeln die Tränen (Sheila Walsh) - eine wahre Geschichte über Depression

Inhalt und Schreibstil
Sheila Walsh erzählt aus ihrer eigenen Erfahrung mit Depressionen. Sie lächelte in die Kamera und hinter diesem Lächeln sah niemand ihre Tränen, die aus Erfahrungen/Verletzungen in der Kindheit herrührten.
Sie zeigt ihren Weg auf und beschreibt auch viele Begegnungen oder Schriftverkehr mit anderen (meist) Frauen, die ebenso wie sie selbst die Fassade aufrecht erhalten.

Auf ihrem Weg hat ihr Glaube ihr geholfen, sie hat aber auch gemerkt, dass der Glaube nicht alles bewirken kann. Er hilft, aber er heilt nicht immer. Umgekehrt gibt es aber auch Menschen, die eigentlich keine Medizin sondern Gespräche oder auch mehr Glaube/Gottvertrauen benötigen um aus ihrem Leiden zu entkommen.

Sie stellt aber auch dar, dass oftmals christliche Gemeinschaft zu oberflächlich ist und nicht wirklich hilft. Dass Freude geteilt wird aber Leid nicht. Dass man auch in der Gemeinschaft einsam sein kann.

Sheila Walsh schildert ihr Erleben und das ihr zugetragene Empfinden anderer vielschichtig.
Der Schreibstil ist dabei gut verständlich und angenehm.

Mein Eindruck und die Wirkung auf mich
Klare Leseempfehlung!

Die Leserunde kam für mich zum richtigen Zeitpunkt, da muss etwas gewirkt haben, das mich gelenkt hat. Klingt für manchen vielleicht blöd, empfinde ich aber so.
Warum?
Während dem lesen des Buches fiel eine Freundin (wieder) tief in eine Depression. Und bei der Begegnung mit ihr hat mir einiges aus dem Buch sehr geholfen!

Die teilweise beschriebene für mich typisch amerikanische "Heilungs-Kirche" hat mich auch in diesem Buch nicht überzeugen können. Muss sie aber auch gar nicht.

Toll finde ich, dass die Autorin die Depression aus dem Schattendasein holt. Dass sie sie zum Thema macht. Denn meist wird Depression verschwiegen. Und das hilft wegen den Erkrankten noch ihren Angehörigen weiter.

Jeder ist auf der Suche ... und das ist für mich die Kernaussage aus dem Buch:
Ein Ort wo ich ICH sein darf.
Ohne Anstrengung, ohne Verbiegen, ohne Zwänge ...
Angenommen sein, wertgeschätzt werden, ...
Momente und Situationen in denen das gelingt, geben Kraft und Zuversicht!

Das Layout und Cover
Das Coverbild impliziert für mich eine einsame Frau ... von Tränen sehe/spüre ich aber nichts. Eher von einer großen Sehnsucht.

Taschenbuch mit den bekannten "Problemen" wie Leseknicke und Stoßkanten an den Ecken durch das Lesen.

Die Kapitel enden immer mit einem Gebet oder Bibelvers. Das zentriert die Gedanken des Lesers (wenn er sich darauf einlässt).
Auch zwischen den Textstellen finden sich viele biblische Bezüge. Und selbst in den Erzählungen wird oft auf die Bibel Bezug genommen.

Die Autorin
Sheila Walsh ist eine Fernsehmoderatorin und Singer-Songwriterein. Als Musikerin, Rednerin und Autorin ist sie international unterwegs.
Sie wurde in Schottland geboren und lebt heute in Frisco/Texas.

Broschiert: 320 Seiten für 13,00 Euro
Verlag: Brunnen; Auflage: 4 (5. Januar 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3765538523
ISBN-13: 978-3765538520
Originaltitel: The Heartache No One Sees- Christ's Promise of Healing for a Woman's Wounded Heart
Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2,4 x 18,8 cm
Das depressive Tief überwinden Kundenmeinung von gst Veröffentlicht am 07.03.18
„Es wäre wunderbar, wenn die Medizin und die christliche Gemeinschaft zusammenwirken würden zum Nutzen der Menschen.“ (Seite 278)

Sheila Walsh wurde 1956 in Ayr (Schottland) geboren und lebt in nun Frisco/Texas. Sie ist als gefragte Musikerin, Rednerin und Autorin international unterwegs. In diesem Buch erzählt sie von einer schweren seelischen Verletzung, die sie als Kind traumatisierte und im Erwachsenenalter als Depression Behandlung verlangte. Von einem Tag auf den anderen verließ sie ihren öffentlichen Arbeitsplatz, um sich einen Monat lang in einer Klinik behandeln zu lassen. Als sie bemerkte, wie viele Menschen an alten Verletzungen leiden, gab sie ihre Verschwiegenheit auf. In diesem Buch beleuchtet sie, wie ihr der christliche Glaube beim Weg aus der Verzweiflung half.

Als ich das Buch zur Hand nahm, stellte ich mir vor, in die Biografie der Autorin einzutauchen. Sicher enthält es auch einige biografische Aspekte, doch überwiegen Zitate aus der Bibel. Die gehen auf „verletzte Herzen“ ein und zeigen den Überlebenskampf der Propheten, ehe sie die heilende Gemeinschaft aufgreifen, die wieder Freude am Leben schenken kann.

Ich sehe dieses Buch als Ratgeber für Menschen, die sich aus einer Depression befreien wollen. Ich kann mir vorstellen, dass es wunderbar eine Psychotherapie ergänzt. Es regt aber auch mehr oder weniger Gesunde zum Nachdenken an. Schritt für Schritt wird klar, wie man mit Hilfe der Bibelgeschichten wieder Verantwortung für das eigene Leben mit all seinen Verhaltensweisen übernehmen kann.

„Die Furcht hinter sich zu lassen erfordert Glauben“, schreibt Walsh auf Seite 214 und geht wenig später (Seite 235) auf das göttliche Paradoxon ein: „Stärke entspringt aus Schwäche, Demütigung geht der Auferstehung voraus; Schmerz ist nicht nur der Preis, sondern der Grundstein geistlicher Auferstehung.“

Walsh, die mit den Worten der Bibel viele der Probleme benennt, die die Menschheit schon seit jeher belasten, wehrt sich vehement gegen die Sicht von vielen religiösen Menschen, dass sich eine Depression ganz ohne Medikamente - nur durch den Glauben - heilen lässt: „Wenn ein Mensch an schwerer klinischer Depression leidet und man ihm dann rät, er solle sich mal wieder einkriegen oder mehr beten, dann ist das gerade so, als ob man einem Diabetiker empfiehlt, die Insulinspritzen abzusetzen und sich lieber einem Bibelgesprächskreis anzuschließen.“ (Seite 277)

In meinen Augen hat sie ihren Weg der Reifung sehr nachvollziehbar festgehalten. Auch wenn das Buch völlig anders war, als ich es mir ursprünglich vorgestellt hatte, hat es mich so überzeugt, dass ich es gerne weiterempfehle.

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