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Weil du mir versprochen bist

336 Seiten, Paperback
13,8 x 20,8 cm
Erscheinungsdatum: 02.06.2015
Bestell-Nr.: 192033
ISBN: 978-3-7655-2033-4
EAN: 9783765520334
1. Auflage

Verfügbarkeit:
Versandfertig

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ODER
Ein harmloser Kuss mit dem Mädchenschwarm Gideon wird der schüchternen Leonie zum Verhängnis. Um der Familie Schande zu ersparen und ein Maul weniger stopfen zu müssen, zwingt Leonies Vater die beiden jungen Leute zur Heirat.
Leonies Zukunft mit dem egoistischen Gideon sieht düster aus. Um anderswo Arbeit zu finden, brechen die beiden ins Ungewisse auf. Gideon treibt seine junge Ehefrau durch Kälte und Hunger vorwärts. Doch als Leonie vor Erschöpfung zusammenbricht, taucht plötzlich ein menschlicher Engel auf: Jebediah.
Zusammen mit seiner Frau Elsie nimmt er das junge Ehepaar bei sich auf und verändert Leonies und Gideons Zukunft grundlegend. Sollte Gott den Bund, den Leonie und Gideon eingegangen haben, am Ende doch segnen? Und wird Gideon sich Leonies Liebe als würdig erweisen?
Die Originalausgabe ist für den Christy-Award nominiert.

Stimmen zum Buch:
Joanne Bischof hat einen herzerwärmenden und inspirierenden Historischen Liebesroman geschrieben, der sicher auch bei Fans von Karen Kingsbury sehr gut ankommen wird.
Library Journal
Wer historische Romane liebt und ausgefallene Liebesgeschichten, der wird bei diesem herrlichen Buch auf seine Kosten kommen. "Weil du mir versprochen bist" ist ein Genuss von der ersten bis zur letzten Seite!
Carla Stewart

Joanne Bischofs erster Roman zählt zu den ganz besonderen Büchern, für die man gern bis nach Mitternacht wach bleibt. Ich konnte es buchstäblich nicht aus der Hand legen!
Diane Noble, Bestsellerautorin
Weil du mir versprochen bist

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Kundenmeinungen

8 Artikel

pro Seite
ein wunderbarer Liebesroman zum Träumen und Schwärmen Kundenmeinung von TrustInTheLord Veröffentlicht am 07.04.18
Inhalt
Leonie ist ein einfaches Mädchen aus dem 19. Jahrhundert und lebt mit ihren Geschwistern, ihrer willensschwachen Mutter und ihrem gewalttätigen Vater zusammen in Virginia. Nach einer Feier im Dorf soll ihr Bruder Leonie nach Hause begleiten. Doch dieser drückt sich davor und „zwingt“ den bekannten, jungen Frauenheld Gideon, Leonie nach Hause zu bringen.
Auf dem Heimweg zeigt sich Gideon von seiner besten Seite, weshalb Leonie ihm einen Gute-Nacht-Kuss gewährt. Ihren ersten Kuss. Doch Gideon möchte noch weit mehr und küsst sie immer weiter. Leonie kann sich glücklicherweise aus der eisernen Umarmung befreien und ins Haus fliehen.
Doch am nächsten Tag stellt sich heraus, dass ihr Vater diesen schrecklichen Zwischenfall mitbekommen hat und zwingt die zwei jungen Leute zu heiraten. Denn er behauptet, dass weit mehr zwischen den beiden vorgefallen wäre und nur auf diese Weise der Familie die Schande erspart bleiben kann.
Und so beginnt Leonies unglückliche Ehe mit Gideon, der nur an sich selbst interessiert ist und Leonie kaum Beachtung schenkt. Doch als Leonie mit ihren Kräften absolut am Ende ist, taucht Jebediah auf und trägt sie zu sich und seiner Frau nach Hause. Leonies und Gideons Ehe erfährt durch dieses ältere Ehepaar eine zweite Chance, die Gideon nicht nur einmal aufs Spiel setzt …

Meine Meinung
„Weil du mir versprochen bist“ ist ein historischer Liebesroman, der das romantische Herz höher schlagen lässt. Anfangs scheint alles nur schief zu gehen und immer schlechter zu werden, doch ab der Mitte des Buches werden mit dem Erscheinen von Jebediah Leonies Lebensumstände Stück für Stück besser.
Es passiert einiges in dem Buch, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Und gleichzeitig ist diese Liebesgeschichte wie so oft im Großen und Ganzen vorhersehbar. Dennoch habe ich beim Lesen einige wunderschöne Stunden verbracht. Joanne Bischof versteht es nicht nur, das Herz einer Frau zu bewegen, sondern kann auch wunderbar schreiben. Mit Leonie hat sie eine starke Figur geschaffen, deren Stärke auf ihren Glauben und ihr Vertrauen in Gott beruht. Sie ist zwar eine gehorsame, geduldige und körperlich schwache Frau – ja lässt sogar fast alles mit sich machen. Doch sie weiß genau was Recht und Unrecht ist und geht dagegen an. Sie erduldet zwar viel, doch sie handelt nie unrecht. Darin und in ihrem starken Glauben spürt man ihren starken Charakter während jeder einzelnen Zeile. Ihr Glaube und ihr Vertrauen durchziehen die Geschichte und sind fast greifbar.

Fazit
Joanne Bischof hat demnach einen wunderbaren, christlich geprägten Liebesroman geschrieben, der dem romantischen Frauenherz einige schöne Lesestunden beschwert. Doch man darf von einem Frauenroman auch nicht mehr erwarten, als wunderbare Lesestunden zu verbringen, während denen man vor sich hinträumen und sich verzaubern lassen kann.
ein wunderbarer Liebesraum zum Träumen und Schwärmen Kundenmeinung von TrustInTheLord Veröffentlicht am 07.04.18
Inhalt
Leonie ist ein einfaches Mädchen aus dem 19. Jahrhundert und lebt mit ihren Geschwistern, ihrer willensschwachen Mutter und ihrem gewalttätigen Vater zusammen in Virginia. Nach einer Feier im Dorf soll ihr Bruder Leonie nach Hause begleiten. Doch dieser drückt sich davor und „zwingt“ den bekannten, jungen Frauenheld Gideon, Leonie nach Hause zu bringen.
Auf dem Heimweg zeigt sich Gideon von seiner besten Seite, weshalb Leonie ihm einen Gute-Nacht-Kuss gewährt. Ihren ersten Kuss. Doch Gideon möchte noch weit mehr und küsst sie immer weiter. Leonie kann sich glücklicherweise aus der eisernen Umarmung befreien und ins Haus fliehen.
Doch am nächsten Tag stellt sich heraus, dass ihr Vater diesen schrecklichen Zwischenfall mitbekommen hat und zwingt die zwei jungen Leute zu heiraten. Denn er behauptet, dass weit mehr zwischen den beiden vorgefallen wäre und nur auf diese Weise der Familie die Schande erspart bleiben kann.
Und so beginnt Leonies unglückliche Ehe mit Gideon, der nur an sich selbst interessiert ist und Leonie kaum Beachtung schenkt. Doch als Leonie mit ihren Kräften absolut am Ende ist, taucht Jebediah auf und trägt sie zu sich und seiner Frau nach Hause. Leonies und Gideons Ehe erfährt durch dieses ältere Ehepaar eine zweite Chance, die Gideon nicht nur einmal aufs Spiel setzt …

Meine Meinung
„Weil du mir versprochen bist“ ist ein historischer Liebesroman, der das romantische Herz höher schlagen lässt. Anfangs scheint alles nur schief zu gehen und immer schlechter zu werden, doch ab der Mitte des Buches werden mit dem Erscheinen von Jebediah Leonies Lebensumstände Stück für Stück besser.
Es passiert einiges in dem Buch, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Und gleichzeitig ist diese Liebesgeschichte wie so oft im Großen und Ganzen vorhersehbar. Dennoch habe ich beim Lesen einige wunderschöne Stunden verbracht. Joanne Bischof versteht es nicht nur, das Herz einer Frau zu bewegen, sondern kann auch wunderbar schreiben. Mit Leonie hat sie eine starke Figur geschaffen, deren Stärke auf ihren Glauben und ihr Vertrauen in Gott beruht. Sie ist zwar eine gehorsame, geduldige und körperlich schwache Frau – ja lässt sogar fast alles mit sich machen. Doch sie weiß genau was Recht und Unrecht ist und geht dagegen an. Sie erduldet zwar viel, doch sie handelt nie unrecht. Darin und in ihrem starken Glauben spürt man ihren starken Charakter während jeder einzelnen Zeile. Ihr Glaube und ihr Vertrauen durchziehen die Geschichte und sind fast greifbar.

Fazit
Joanne Bischof hat demnach einen wunderbaren, christlich geprägten Liebesroman geschrieben, der dem romantischen Frauenherz einige schöne Lesestunden beschwert. Doch man darf von einem Frauenroman auch nicht mehr erwarten, als wunderbare Lesestunden zu verbringen, während denen man vor sich hinträumen und sich verzaubern lassen kann.
Wunden die wir tragen bleiben, doch die Liebe macht alles neu Kundenmeinung von claudi-1963 Veröffentlicht am 16.07.17
"Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht." (Matth. 11, 28–30)
Roanoke, Virginia 1890: Ein kommt ein Mann mit seinem fiebernden Kleinkind ins Krankenhaus, dabei rempelt er sie Krankenschwester Ella Beckley an. Sofort erkennt sie, das dieses Kind ernsthaft krank ist, doch Charlie Löwenherz ein Löwenbändiger vom Zirkus, der gerade in der Stadt ist, hat nur wenig Geld und der Arzt kein Erbarmen. Ella die vor kurzem ihr eigenes Kind verloren hat, nach einem tragischen Schicksal, eilt ihnen jedoch hinterher und hilft Charlie. Schnell ist sie fasziniert von der Zirkuswelt und Charlie, der so ein offenes Herz und so viel Liebe hat. Während sich Ella liebevoll um die kleine Holland kümmert, erfährt sie, dass diese nicht seine Tochter ist, sondern das Kind von seiner verunglückten Schwester. Immer größer werden die gegenseitigen Sympathien, bis sie in den ersten Liebesannäherungen enden. Doch Ella hatte ein Erlebnis in der Vergangenheit, das sie noch immer belastet. Aber Charlie hat auch ein dunkles Geheimnis, das er ihr aus Angst sie zu verlieren nur schwer anvertrauen kann. Wird es für die beiden eine Zukunft geben?

Meine Meinung:
Selten habe ich eine so schöne und emotionale Liebesgeschichte gelesen, die mich so tief bewegt hat. Mit ihrem so wunderschönen, berührenden Schreibstil hat mich das Buch total in den Bann gezogen. Die Geschichte um Ella und Charlie, die geheimnisvollen Hintergründe haben selbst mich einige Tränen gekostet. Die Autorin hat die Zirkuswelt so lebendig und auch so real beschrieben, wie es durchaus zu der damaligen Zeit gewesen sein könnte. Charlie hat mich erstaunt, der Löwenbändiger mit seinem weichen Herz und seinem festen Glauben, der sogar seine eigene Verletzlichkeit vergessen lässt. Man merkt auch sehr gut, das es noch ganz andere Zeiten waren. Damals durfte kein Mann so einfach mit einer Frau alleine sein. Auch Tattoos wie Charlies "Carpe Diem" auf seiner Hand hatten nur wenige Menschen. Für ist es meine Liebesgeschichte des Jahres, weil sie so verständnisvoll, einfühlsam und emotional ist, sodass selbst ich mich in Charlie verlieben könnte. Dieser christliche Roman, der auch für Glaubensferne geeignet ist, bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.
Im Sturm des Lebens schickt Gott uns einen Engel Kundenmeinung von K.Kauer Veröffentlicht am 02.08.15
Dieses Buch ist, der erste Teil einer Trilogie, ein hinreißender Roman aus der Feder von Joanne Bischof.
Die Autorin war mir bislang nicht bekannt, schaffte es mit diesem Thema mich jedoch sogleich zu begeistern.

Die Handlung spielt im 19. Jahrhundert in der ländlichen Gegend von Blue Ridge Mountains in Virginia.
Die junge Leonie erlaubt sich nach einer Feier, dem Frauenschwarm Gideon O'Riley auf dem Nachhauseweg einen, aus ihrer Sicht gänzlich unbedeutenden, Kuss zu geben. Womit sie überhaupt nicht rechnete war, dass ihr Vater als er davon erfuhr verlangt, Gideon nun zu heiraten!
So kommt es, dass sie schon nach wenigen Tagen Ehefrau ist und ihre sehr kurze Jugend und die damit verbundenen Träume ein jähes Ende nahmen.
Nur ihre Tante Sahra vermag ihr Kraft und Trost zu spenden. Gideon zieht mit seiner jungen Frau fort um selbst ein Heim zu gründen und Arbeit zu finden. Völlig aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen verzweifelt die junge Frau. Nur das Versprechen Gottes "Ich bin bei Dir und lasse Dich nicht im Stich" bietet ihr einen Anker in der nun recht rauen See ihres Lebens.Die Anforderungen ihrer neuen Lebensumstände zehren sehr an Leonies Kräften und lassen sie erschöpft zusammenbrechen, bis ein "Engel" in Menschengestalt im Orkan ihres Lebens auftaucht. Er nimmt sie mit zu seiner Ehefrau, bei der sie Ruhe, Liebe und Gottvertrauen spürt und erfährt.

Ihr Ehemann Gideon, an das "alte Leben" gewöhnt , kommt mit der ermüdenden Farmarbeit nur schwerlich zurecht und steht Leonie nicht zur Seite.

Auf sehr spannende und mitreißende Weise beleuchtet der Roman das Thema "Liebe" aus einer besonderen Perspektive: Kann Liebe auch dann entstehen, wenn zwei grundverschiedene Menschen sogar über eine arrangierte, fast erzwungene Ehe aneinander geschmiedet sind?

Die Wege Gottes sind uns all zu oft unbekannt, doch in all dem Schmerz und Leid, das wir Menschen auf unserem Lebensweg erfahren müssen, hilft uns zu glauben, dass Gott schon lange vor unserer Geburt das Sinnvolle und Bessere für uns bereit hält.

Das Buch unterstreicht dies in nachdenklich stimmender Weise. Über seine tiefgründige Botschaft, seiner ansprechend leisen Stimmung, kraftvollen Aussagen über Sinn und Leben zweier Menschen, die in ihrer sozialen Gesellschaft eingespannt sind und daher nicht gänzlich frei handeln können, liegt hier ein Roman vor, den man während der Lektüre jeder einzelnen Seite zu schätzen lernt.
Der Titel "Weil du mir versprochen bist" weist auf eine Wahrheit hin, die weit hinter unserem Leben verborgen ist. Es ist kein Werk, das man eben mal so liest und gleich wieder vergisst. Die Story besitzt Tiefe und lässt mich noch lange, sehr berührt, über dieses Thema nachdenken.
In meinen Augen haben wir hier einen wundervollen Roman vor uns, der eine sensible Thematik authentisch darstellt, ohne jemals kitschig zu wirken.
Ich bin sehr froh, "Weil Du mir versprochen bist" gelesen zu haben und freue mich schon sehr auf die nächsten beiden Romane dieser Trilogie von Joanne Bischof.
Ein gefühlvoller Liebesroman Kundenmeinung von LEXI Veröffentlicht am 02.08.15
Ich muss zugeben, dass der Buchtitel mich ein wenig in die Irre geführt hatte. Die Aussage „Weil du mir versprochen bist“ symbolisierte für mich eine Liebe zwischen zwei jungen Menschen, die sich gegenseitig das Eheversprechen geben – und zwar aus freien Stücken und frohen Herzens. Leider gestalten sich die Voraussetzungen in diesem Roman für die 17jährige Leonie Sawyer ein wenig anders. Leonies Kindheit ist von der Alkoholsucht und Brutalität ihres Vaters gezeichnet, der gestohlene Kuss des lebenslustigen Mandolinenspielers und Frauenhelden Gideon O’Riley lässt die Situation eskalieren. Der „große Herzensbrecher von Rocky Knob“ wird unter Gewaltandrohung dazu gezwungen, Leonie zu heiraten, die ihrerseits ohnedies kein Mitspracherecht hat bzw. es auch niemals hatte. Um finanzielle Mittel und Platz ist es sowohl in Leonies, als auch in Gideons Familie knapp bestellt und die jungen Eheleute brechen auf in ein neues Leben, ins Unbekannte, auf der Suche nach Arbeit. Hunger, Erschöpfung und das unbarmherzige Verhalten Gideons führen schließlich zu Leonies Zusammenbruch, als unvermittelt ein alter Mann namens Jebediah auftaucht. Er und seine Ehefrau Elsie nehmen die O’Rileys bei sich auf und Leonie darf zum ersten Mal in ihrem Leben das Gefühl von Liebe und Geborgenheit bei den beiden warmherzigen Menschen erfahren. Doch Gideon schwankt immer noch zwischen seinem alten und dem neuen Leben und wird sich für eine dieser beiden Welten entscheiden müssen…

Ich war ein wenig zwiegespalten in meiner Buchbewertung. Anfangs zeichnet die Autorin ein sehr deutliches Bild vom Leben ihrer beiden Protagonisten, die beide in ärmlichen Verhältnissen aufwuchsen, wobei Leonie abgesehen von Hunger und Einschränkungen auch noch die Unberechenbarkeit und Schläge ihres Vaters aushalten musste. Das Mädchen sehnte sich danach, endlich volljährig zu sein und zu ihrer liebenswürdigen Tante Sarah zu ziehen, die ihren Unterhalt durch die Herstellung von Seifen verdiente. Bei der gottesfürchtigen Frau fand Leonie stets Zuflucht und Trost, den Sarah ihr auch durch die gemeinsame Lektüre der Bibel vermitteln konnte. Die Fehlinterpretation eines erzwungenen Kusses, die zur Zwangsheirat führt, erweckte in Leonie den Eindruck, von einer Abhängigkeit in die nächste zu fallen, nahm ihr jegliche Hoffnung auf Freiheit und Glück.

Die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden Hauptakteure fand ich außerordentlich gut dargestellt – man konnte als Leser die persönliche Entwicklung besonders bei Gideon sehr gut miterleben. Etwas unglaubwürdig stellten für mich jedoch Gideons Handlungen dar. Seine in kursiver Schrift ausgedrückten Gefühle und Gedanken stehen in einigem Widerspruch zur Brutalität und Härte, mit der er seine junge Ehefrau behandelte. Bei manchen Passagen dieses Buches hatte ich beinahe den Eindruck, dass dieser Mann einen räudigen Hund wohl besser behandeln würde, als das unschuldige junge Mädchen, das ihm gegen seinen Willen angetraut wurde.

Mit Jebediah und Elsie brachte Joanne Bischof ein wunderbares altes Ehepaar ins Spiel, zwei Menschen, die das Gute im Leben symbolisieren. Für Leonie war es ein Ankommen, Gideon wurde jedoch ein Spiegel vorgehalten, für ihn begann eine schwere Zeit des Arbeitens – nicht nur in körperlicher Hinsicht, sondern auch an sich selber.

Die Geschichte an sich hat mich - abgesehen von Gideons eiskalter Lieblosigkeit und Grausamkeit – ansonsten vollends überzeugt, meine beiden favorisierten Figuren dieses Buches waren ohne Zweifel Jebediah und Elsie. Der innere Konflikt Gideons wurde ebenfalls sehr gut skizziert, mir wurde für meinen Geschmack jedoch zu wenig auf die Nebenfiguren eingegangen. Gerne hätte ich mehr über tief gläubige Sarah, Leonies Tante, erfahren. Das Verhalten von Gideons Mutter hinterließ bei mir ebenfalls offene Fragen… ihre deutlich spürbare Zuneigung zu ihrem ältesten Sohn steht in starkem Widerspruch zu ihrem Verhalten, eine angedeutete frühere Verliebtheit seiner Mutter bleibt ebenfalls im Raum stehen. Leonies Mutter wird zwar kurz erwähnt, bleibt jedoch weitgehend im Hintergrund.

FAZIT: Mit „Weil du mir versprochen bist“ hat Joanne Bischof einen gefühlvollen Liebesroman verfasst, der den Leser gefangen nimmt. Man taucht ein in das harte Leben der ländlichen Bevölkerung dieser Zeit, in der die Menschen schwer arbeiten mussten, um ihre Familien ernähren zu können. Das Schicksal Leonies steht wohl sinnbildlich für die damals durchaus üblichen Zwangsheiraten, wobei es der Autorin vortrefflich gelungen ist, die inneren Kämpfe und die charakterliche Entwicklung und Läuterung ihrer Protagonisten darzustellen. Der Glaube spielt eine große Rolle im Buch und der einnehmende Schreibstil und die zum Teil äußerst liebenswerten handelnden Personen machten das Lesen zu einem Vergnügen. Abgesehen von kleinen, bereits erwähnten Kritikpunkten möchte ich dieses Buch von Herzen weiter empfehlen und würde in Form eines Nachfolgebandes gerne mehr über Gideon und Leonie erfahren.


Ein mitreißender Pageturner! Kundenmeinung von Smilla507 (S. Degenhardt) Veröffentlicht am 29.07.15
Blue Ridge Mountains im 19. Jahrhundert: Es ist ein lauer Sommerabend, es wird getanzt, gesungen und gelacht. Wider besseres Wissen lässt sich die 17jährige Leonie von Frauenschwarm Gideon abends nach Hause begleiten. Bei der Farm ihrer Eltern raubt der 22jährige ihr einen Kuss. Einen Kuss, der Folgen hat, denn Leonies Vater hat die beiden beobachtet und verlangt nun dass die beiden heiraten. Zwei Tage nach dem verhängnisvollen Kuss sind Leonie und Gideon ein junges, überrumpeltes und völlig unerfahrenes Ehepaar. Gideon erhofft sich eine Anstellung in der nächstgrößeren Stadt und so beginnt eine beschwerliche Reise zu Fuß durch die Berge. Gideon treibt seine Frau unerbittlich weiter, die sich an die Zusage ihrer Tante Sarah klammert: „Du bist ein geliebtes Kind Gottes“. Wenn schon ihr Mann sie nicht liebt, dann wenigstens Gott! Doch wie kann er ihr dies alles zumuten? Ist Gott wirklich noch bei ihr? Als Leonie zusammenbricht und wirklich gar nichts mehr geht kommt ihnen ganz unerwartet jemand zu Hilfe...

Während die meisten (Liebes-)Romane mit der Hochzeit enden, startet dieser mit der Hochzeit und zeigt auf, welche Hürden es zu Beginn geben kann – vor allem für junge Paare, wie Gideon und Leonie, die völlig überrascht sind von der Wendung, die ihr Leben plötzlich genommen hat. Joanne Bischof beschreibt auf einfühlsame Weise, dass der Start in die Ehe sehr holprig sein kann, wenn man nicht aus Liebe heiratet. Dass es gut ist Hilfe dabei zu haben und an der Ehe zu arbeiten, vor allem, wenn beide aus "zerrütteten" Familienverhältnissen stammen. So ist dieses Buch auch ein Plädoyer für die Ehe.

Gideons Egoismus und Selbstsucht erschweren Leonie das Leben als Ehefrau. Er war mir zu Beginn ziemlich unsympathisch und ich hätte ihm am Liebsten die Bratpfanne um die Ohren gehauen! Mit Leonie habe ich mitgelitten und -gebangt. Es ist total anrührend zu lesen, wie sich beide entwickeln und verändern. Eine besondere Rolle dabei hat der „menschliche Engel“, der mir äußerst sympathisch war.

Ich konnte dieses Buch nur schwer aus der Hand legen und war total überrascht, als ich es schon zu Ende gelesen hatte. Die Handlung ist mitreißend, tief gehend, birgt einige Überraschungen und zeichnet das reale Leben auf einer Farm in den Bergen. Abwechselnd taucht der Leser in Gideons und Leonies Perspektive ein. Dabei stechen der Glaube an Gott und das Thema Vergebung immer wieder hervor.

Nach 330 Seiten fiel es mir sehr schwer mich von Gideon und Leonie zu trennen. Auch wenn das Ende nicht offen ist möchte ich unbedingt wissen wie es mit ihnen weiter geht. Ich hoffe sehr, dass der Brunnen Verlag auch die beiden Folgebände der Trilogie („The Cadence of Grace“) veröffentlichen wird.

„Weil du mir versprochen bist“ ist ein Pageturner, ein rührender Roman mit Tiefgang und eine absolute Leseempfehlung! Er findet nun einen Platz neben "Neues Glück für Susannah“, „Ein Bräutigam aus gutem Hause“ und Romanen von Janette Oke, die mir genauso gut gefallen haben.
Wenn das Leben ganz anders verläuft als erwartet... Kundenmeinung von Simone Janoschke Veröffentlicht am 23.07.15
Viginia, 19. Jahrhundert: Auf einem Fest soll die 17jährige Leonie auf der Bühne singen und lernt dort Gideon näher kennen. Als er sie nach Hause bringt, kommt es zu einem harmlosen Kuss, den ihr Vater heimlich beobachtet und ganz anders auslegt. Da er sie sowieso loswerden will, zwingt er Gideon sie zu heiraten. Auch seine Familie ist wenig begeistert, als sie nun noch eine mehr durchfüttern müssen. So macht sich der selbstsüchtige Gideon mit Leonie auf den Weg in die nächste größere Stadt um dort Arbeit zu finden. Doch es kommt ganz anders als erwartet. Leonie ist erschöpft und kann keinen Schritt mehr gehen, dennoch treibt Gideon sie weiter voran. Da treffen sie den alten Jebediah, der beide kurzerhand in sein Haus mitnimmt. Was wird die beiden dort erwarten? Und werden sie endlich ihre Freiheit finden, die beide so sehr herbeisehnen?

"Weil du mir versprochen bist" ist der Debütroman von Joanne Bischof, mit dem sie ordentlich vorlegt. Sie nimmt uns mit in das Leben von zwei Menschen, die es schon immer schwer hatten. Leonies Vater hat sie immer mehr wie ein Gegenstand behandelt und nur herumkommandiert, Gideons Eltern sind auch oft nur damit beschäftigt, alle ihre Kinder durchzufüttern. Doch beide wollen diesem Leben entfliehen. Gideon jedoch eher, in dem er mit hübschen Mädchen flirtet und als Frauenheld in der ganzen Gegend bekannt ist. Wie kann so ein Mann plötzlich treuer Ehemann sein? In christlichen Büchern bisher wenig thematisiert, erfährt man hier etwas über die sogenannte "Shotgun-Wedding" - heißt der Vater der Braut würde beide sogar trauen mit einer Waffe im Rücken, wenn der junge Mann sich weigern würde. Das fand ich sehr spannend und unglaublich zugleich.

Dieses Buch hat mich seit langem mal wieder echt überrascht, es ist auf keiner Seite vorhersehbar. Wenn man vermutet, jetzt endlich wird das Leben besser, kommt doch wieder etwas dazwischen. Die Kapitel sind sehr kurz und der Schreibstil sehr angenehm, so dass man immer wieder verführt wird noch ein Kapitel zu lesen und dann noch eins. Man erfährt auch viel über das harte Leben im 19. Jahrhundert fernab der Adeligen und reichen Familien in der Stadt. Hier geht es oft darum, wie man die nächste Mahlzeit für die Familie zusammen bekommt. Der Glaube spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte, wird aber nicht in den Fordergrund gestellt. Leonie hat weder eine Bibel noch geht sie zur Kirche, weil das einfach zu weit weg ist. Dennoch hat sie ein sehr starke Gottvertrauen, das spürt auch Gideon obwohl sie nie darüber geredet haben. Der Glaube gehört einfach selbstverständlich dazu.

Obwohl es im Englischen zwei weitere Bände gibt (die hoffentlich auch übersetzt werden) hat das Buch ein abgeschlossenes Ende, das gefällt mir sehr gut, weil ich es immer traurig finde, wenn man dann so im dunkeln stehen gelassen wird. Das ist hier nicht so. Ein bisschen erinnerte mich die Geschichte an Jannette Oke, dennoch ist es inhaltlich ganz anders und überraschend. Ein Buch, was nicht die schnulzige Liebesgeschichte in den Vordergrund stellt, sondern das Leben selbst. Wunderbar!
Feinfühliges Buch von Gnade,Vergebung u. Neubeginn Kundenmeinung von Susan Meisner Veröffentlicht am 19.05.15
"Weil du mir versprochen bist" ist ein wundervolles Debüt der Nachwuchsautorin Joanne Bischof. Wer die Bücher von Janette Oke liebt, für den ist auch dieses feinfühlige Buch, das von Gnade, Vergebung und Neubeginn erzählt, ein Genuss.

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