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Ein neuer Anfang für die Liebe

384 Seiten, gebunden
14 x 21 cm
Erscheinungsdatum: 05.01.2021
Bestell-Nr.: 190763
ISBN: 978-3-7655-0763-2
EAN: 9783765507632
1. Auflage

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1919: Die junge Britin Julia Holloway kämpft sich allein und mittellos in Toronto durchs Leben. Als sie in eine missliche Lage gerät, kommt ihr Quinten "Quinn" Aspinall zu Hilfe.

Der sanfte junge Mann ist eigentlich auf der Suche nah seinen Geschwistern, die als billige Arbeitskräfte nach Kanada verschifft wurden. Aus Dankbarkeit schließt sich Julia Quinn bei der Suche an, doch dann erfährt sie, dass Quinn auch ihretwegen nach Kanda gekommen ist - um ein Versprechen zu erfüllen!

Was hat es damit auf sich? Und wird Quinn bei seiner Suche erfolgreich sein? Die gestaltet sich nämlich schwieriger als gedacht...
Ein neuer Anfang für die Liebe

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Kundenmeinungen

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ein Neubeginn Kundenmeinung von Gudrun Ermes Veröffentlicht am 08.05.21
Quinn macht sich auf die Suche nach seinen jüngeren Geschwistern, die als billige Arbeitskräfte nach Kanada verschifft worden sind. Dabei trifft er auch auf Julia, die Nichte seines früheren Arbeitgebers, die in eine mißliche Lage geraten ist. Er hilft ihr zunächst nicht ganz uneigennützig. Doch bald entwickeln sich zwischen den Beiden Gefühle, die sie erstmal nicht zulassen können.

Die im ersten Weltkrieg historisch belegte Verschiffung von Waisenkindern aus England nach Kanada ist gekonnt in eine fiktive Familiengeschichte eingebunden worden. Die Darstellung der Charaktere und ihre BEziehungen zueinander werden gut entwicklet. Der Sprachgebrauch ist flüssig und der damaligen Zeit und den herschenden Standesdünkeln gut angepaßt. Der christliche Glaube spielt für die Hauptakteure eine große Rolle. An einigen Stellen vielleicht sogar eine zu große Rolle, weil sie manchmal einfach zu unglaubhaft wirkt. Auch das unvermutete Einlenken mehrerer Personen an unerwarteter Stelle stellt für mich einen Bruch in der Charakterdarstellung dar. Ich hätte mir am Ende gewünscht, das das Thema der Kinderverschiffung noch mehr vertieft worden wäre. Insgesamt gesehen hat mich das Buch gut unterhalten und auf einige damalige Mißstände aufmerksam gemacht.
Suche in Kanada Kundenmeinung von Martinas Buchwelten Veröffentlicht am 04.05.21
Schon länger habe ich keinen christlichen Roman mehr gelesen, doch das Thema der Kinderverschiffung während des Ersten Weltkrieges hat mich sofort gefangen genommen. Bisher habe ich erst wenige Romane betreffend Waisenkinder, die als billige Arbeitskräfte eingesetzt wurden, gelesen.

Dies ist mein erster Roman von Susan Anne Mason und ich habe erst später bemerkt, dass es sich hier eigentlich um eine Reihe handelt und ich Band 3 der "Canadian Crossings" Reihe in Händen halte. Es kann allerdings jeder Band einzeln gelesen werden und sie sind auch in sich abgeschlossen.

Als Quinn Aspinall aus dem Ersten Weltkrieg zurückkehrt, findet er seine Mutter im Armenhaus und erfährt, dass seine Geschwister in eines der Waisenhäuser des Dr. Barnados abgeschoben wurden. Als er sich auf die Suche nach Becca, Cecil und Harry macht, stellt er fest, dass alle drei ohne Einverständis der Mutter nach Kanada verschifft worden sind. Alleine und von ihren Geschwistern getrennt, werden sie als billige Arbeitskräfte im Sinne des British Home Children Programm eingesetzt. Quinn überquert den Ozean und begibt sich auf die Suche nach seinen Geschwistern. Doch der ehemalige Kammerdiener des Earls of Brentwood hat noch eine weitere Aufgabe vor sich. Er soll für seinen Arbeitgeber sein Mündel Julia finden, die nach einem Streit mit ihrem Onkel, ebenfalls nach Kanada gereist ist, und die er aus dem Haus gejagt hat. Als Belohnung verspricht er Quinten eine eigene kleine Farm und Land.
Als Quinn in Toronto ankommt, läuft er Julia schneller über den Weg, als er dachte. Bei Mrs. Hariett Chamberlain erhält er zunächst Unterkunft und auch Hilfe betreffend der Suche nach seinen Geschwistern...

Das Leben der Kinder, die meistens als billige Arbeitskräfte auf Farmen eingesetzt werden, ist schlimm. Oftmals werden sie schlechter als das Vieh behandelt und überleben ihre Freiheit, die sie mit 18 Jahren erhalten, nicht mehr.

Der Anteil des Romans, bei dem sich Quinten auf die Suche nach seinen Geschwistern macht, hat mir sehr gut gefallen, jedoch war er mir zu kurz. Man erfährt zwar einiges über die Missstände und das schwere Los mancher Kinder, aber ich fand es nicht ausreichend. Das ist schade, denn ich hätte hier noch viel intensiver zu diesem Thema lesen wollen. In der zweiten Hälfte des Romans steht viel mehr die Liebesgeschichte im Fokus, die durch die Standesunterschiede und den daraus resultierenden Problemen besteht. Die Suche und das Schicksal der Geschwister von Quinn steht nicht mehr im Vordergrund und ist abgeschlossen.

Die Charaktere sind - bis auf den üblichen Bösewicht - sehr liebevoll gezeichnet. Ganz besonders habe ich Mrs. Chamberlain, kurz genannt Mrs. C, ins Herz geschlossen. Quinten war mir doch fast zu gut um wahr zu sein und bei der Liebesgeschichte hatte ich das Problem, dass mir das ewige Hin und Her zwischen Quinn und Julia mit der Zeit ziemlich auf die Nerven ging. Ebenso fand ich die 180° Wendung eines Charakters als sehr unglaubwürdig. Trotzdem konnte mich der Roman von Susan Anne Mason gut unterhalten. Wer mehr nach einer Liebesgeschichte sucht, wird hier sicherlich fündig. Auch die damaligen gesellschaftlichen Verhältnisse wurden sehr gut dargestellt. Der Lokalkolorit hat mir allerdings etwas gefehlt. Der Roman hätte genauso gut in Großbritannien oder den USA spielen können.

Der Schreibstil der Autorin ist harmonisch, angenehm und unterhaltsam. Vorallem die erste Hälfte des Buches hat mir sehr gut gefallen. Die üblichen eingefügten Gebete und Gedanken der einzelnen Charaktere an Gott sind für einen christlichen Roman bezeichnend. Die Aufmachung des Buches ist wunderschön und sieht edel aus.

Fazit:
Ein netter historischer Roman, der sich dem Thema der Kinderverschiffung annimmt, aber damit etwas zu sehr an der Oberfläche bleibt. Sonst hat mich die Geschichte aber gut unterhalten und hat mir angenehme Lesestunden beschert.
Vertraue Gott gerade in schweren Zeiten Kundenmeinung von claudi-1963 Veröffentlicht am 28.04.21
"Manchmal lernen wir die wichtigsten Dinge im Leben nur, wenn wir schwere Zeiten durchmachen." (Joyce Meyer)
London 1919: Quinten (Quinn) Aspinell stellt nach dem Krieg fest, das seine Mutter todkrank im Armenhaus liegt und seine Geschwister nach Kanada verschifft wurden. Sofort macht er sich auf die Reise in der Hoffnung, seine drei Geschwister Rebekka, Cecil und Harrison wiederzufinden. Und von seinem Arbeitgeber bekommt Quinn einen weiteren Auftrag. Er soll seine Nichte Julia finden, die ebenfalls nach Kanada gereist ist und die er im Zwist aus dem Haus gejagt hat. Das Quinn für ihr Auffinden eine Belohnung erhält, verschweigt er ihr lieber erst mal. Den Quinn ist entsetzt, unter welchen Bedingungen Julia inzwischen leben muss. Allerdings wird die Suche nach den Geschwistern ebenfalls schwieriger, wie er gedacht hat. Nur gut das ihm dabei Julia, Mrs. Chamberlain und einige andere dabei behilflich sind.

Meine Meinung:
Das bezaubernde Cover versetzt einen so gleich in die Vergangenheit. Der Schreibstil ist flüssig, unterhaltsam und interessant. Hätte ich nicht erst kürzlich ein Buch über die Kinderverschiffung Kanadas gelesen, wäre die Thematik für mich noch interessanter gewesen. Allerdings muss ich sagen, dass die Thematik der Kinderverschiffung hier fast ein bisschen zu kurz kommt. Die Autorin hätte das Thema ruhig ein bisschen intensiver darstellen können. Hier jedoch liegt der Fokus eindeutig mehr auf die Liebesgeschichte. Zwar erfahre ich von den Missständen, die es sowohl in England bei den Heimen des Dr. Barnardos gibt. Wo man Eltern einfach das Recht wegnimmt, sobald sie ihre Kinder dort abgeben. Und genauso von den Problemen bei den Farmern im Kanada, bei denen die meisten nur Waisenkinder bei sich aufnehmen, um billige Arbeitskräfte zu erhalten. Das dabei nur einmal jährlich kontrolliert wird, wie es den armen Kindern dort geht, ist mehr als sträflich. Allerdings ergreift es mich diesmal weitaus weniger als bei dem Buch "Weiter als der Ozean", wo diese Thematik noch gravierender dargestellt wird. Ein bisschen erinnern mich die unwürdigen, brutalen Situationen dieser Kinder an die Schwabenkinder. Die wurden ebenfalls zum Arbeiten an Bauern verkauft und wurden dort oft menschenunwürdig behandelt. Dass diese Begebenheiten beide wahr sind, macht das Ganze für mich einfach so unfassbar traurig. Doch der Autorin geht es meiner Ansicht nach hier eher um einen Liebesroman, den man eben mit einem Thema noch etwas verziert. Das Hauptaugenmerk liegt hier eindeutig auf die komplizierte Liebe von Julia und Quinn. Diese wird nämlich von gesellschaftlichen Problemen geprägt. Als Kammerdiener ihres Onkels hätte Quinn in England niemals die Chance, eine so standesgemäße Frau wie Julia zu lieben. Allerdings scheint mir Kanada doch um Jahre voraus zu sein. Das Quinn hier viele Probleme erwarten, konnte ich mir vorstellen. Gerade bei seiner Suche nach Julia und den Geschwistern wird er mir zusätzlich immer sympatischer. Seine liebenswerte, aufopfernde Art sind hier schon prägend, allerdings sieht er sich als Ältester nach dem Tod des Vaters auch verantwortlich für seine Familie. Der christliche Glaube von ihm und Julia machen diesen Roman wieder zu etwas Speziellem. Ebenso wie die herzliche Art einer Mrs. Chamberlain und einem Pastor Burke, die selbst in Kanada viel mitgemacht und erlebt haben. Die eingefügten Gebete und Gedanken der einzelnen Charaktere an Gott machen dieses Buch bezeichnend zu einem christlichen Roman. Das diese Geschichte schon der dritte Band über Kanada ist, habe ich erst später entdeckt. Allerdings lässt er sich unabhängig von den anderen lesen. Die Protagonisten der beiden Vorgängerbände werden hier lediglich kurz erwähnt. Was mir allerdings weniger gefallen hat, ist zum einen die komplizierte Liebe von Julia und Quinn, die ich schon zu genüge von anderen Romanen kenne. Außerdem das Ende, bei dem ich die Umkehr von Dr. Hawkins und Julias Onkel Lord Brentwood fast ein bisschen zu kitschig und unrealistisch fand. Trotzdem konnte mich die ausführliche Liebesgeschichte größtenteils überzeugen, deshalb 4 von 5 Sterne dafür.
Gerne gelesen Kundenmeinung von Hanna Veröffentlicht am 20.04.21
Dieses Buch habe ich wirklich gerne gelesen. Der Schreibstil ist locker, angenehm und flüssig. Die Geschichte ist spannend, mit viel Gefühl und logisch nachvollziehbar.

Die ProtagonistInnen (Quinn und Julia) waren mir sehr sympathisch. Sie sind nett und wirken authentisch. Beide machen im Laufe des Buches eine Veränderung und Weiterentwicklung durch.

Besonders gut gefallen haben mir einige überraschende Wendungen.

Der christliche Glaube spielt eine wichtige Rolle, wirkt aber nicht unnatürlich oder holzhammermäßig.

Das Leben der Kinder, welche aus Kinderheimen nach Kanada verschifft werden und die Problematiken dabei werden gut beschrieben.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.
Schöner historischer Liebesroman im Kanada der 1920er Jahre - hat mir gut gefallen! Kundenmeinung von KleinerVampir Veröffentlicht am 05.02.21
Buchinhalt:

1919 macht sich Quinten Aspinall von England aus auf nach Kanada, um seine drei jüngeren Geschwister zu finden, die über das British Home Children-Programm als billige Arbeitskräfte auf Farmen vermittelt wurden. Dass die drei gar keine Waisen sind und nur aufgrund der Armut der Mutter im Waisenhausgelandet sind, kümmert dabei niemanden. Doch Quinten hat noch einen weiteren Auftrag: die Nichte seines Arbeitgebers finden, die es ebenfalls nach Kanada verschlagen hat. Zusammen decken Julia und Quinten die Lebensumstände auf, unter denen die englischen Waisenkinder leben müssen – auch Quintens kleine Brüder….


Persönlicher Eindruck:

In diesem soliden historischen Roman veranschaulicht Autorin Mason das Schicksal der Kinder des British Home Children-Programms, bei dem über die Dr. Barnardos-Heime mehr als 100.000 englische Kinder, vorwiegend Waisen, unter anderem nach Kanada verschifft wurden, wo sie ein oftmals armseliges und menschenunwürdiges Dasein als billige Farmarbeitskräfte fristen mussten. So auch die drei jüngeren Geschwister der männlichen Hauptfigur, Quinten.

Die Beschreibung des Lebens der Kinder auf den Farmen ist bedrückend – schlechter behandelt als das Vieh, halb verhungert und misshandelt findet Quinten seine beiden jüngeren Brüder auf zwei Farmen im ländlichen Kanada. Nur seine Schwester Becky scheint es besser getroffen zu haben, sie arbeitet bei einer reichen Familie. Trotzdem hat Quinten es mehr als schwer, die drei wieder nach Hause zu holen – die Verträge binden jedes Kind bis zum 18. Lebensjahr fest an den Arbeitgeber und machen sie zu Leiebeigenen ohne jedwede Lobby und Hilfe.

Julia, die weibliche Hauptfigur und Nichte von Quintens englischem Arbeitgeber, hat ebenfalls ihr Päckchen zu tragen. Auch sie will nicht nach England zurück, jedoch aus einem ganz anderen Grund.

Gut gefallen haben mir Schreibstil und Bildhaftigkeit der Geschichte – bereits nach wenigen Seiten ist man mittendrin und die Seiten fliegen nur so dahin. Obwohl nicht gerade wenig Personen im Roman vorkommen, vermag die Autorin ihnen allen eine gewisse Tiefe zu verleihen, so dass ich nie Schwierigkeiten hatte, sie zu verorten oder zuzuordnen. Auch die Nebenfiguren sind mit einer Liebe zum Detail ausgearbeitet, ebenso die Höhen und Tiefen, die den historischen Kontext der Geschichte bilden.

Wie es sich für einen christlichen Roman gehört spielen Themen wie Vergebung, Gottvertrauen und Nächstenliebe eine zentrale Rolle, der christliche Aspekt der Geschichte ist jedoch unaufdringlich in die Handlung eingewoben.

Was für meinen Geschmack etwas zu schnell und reibungslos abgewickelt wurde, war (ohne zuviel verraten zu wollen) die Sache mit Dr. Hawkins und Julia. Selbstverständlich ist Vergebung ein zentrales Thema – dennoch kommt für mich in der Szene, die ich meine, Gerechtigkeit und Reue zu kurz und werden überhaupt nicht hinterfragt.

Auf jeden Fall ein lesenswerter Roman in einem ähnlichen Stil wie der von Karen Witemeyer und Tamera Alexander, der viele schöne Lesestunden und Stoff zum Nachdenken beschert und den ich guten Gewissens weiter empfehlen kann!

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