Wenn die Zeit in Vergessenheit gerät

Leben mit Demenz

 

Wie kann ich mir eine Demenz vorstellen?

Amelie weiß nicht mehr, was sie vor einer Stunde gegessen hat. Und das, obwohl es ihr Lieblingsgericht war: Kaiserschmarren. Aber sie kann sich noch daran erinnern, dass sie am Tag ihrer Einschulung – vor über 80 Jahren – rote Strümpfe anhatte. Wie ist das möglich? Stellen Sie sich einen Stapel Geldscheine vor. Wie auf einem Stapel häufen sich unsere erworbenen Schätze an: Fähigkeiten, Erlebnisse, Bilder, Begegnungen und Beziehungen türmen sich auf. Von unten nach oben. Unten liegen Scheine aus der frühesten Kindheit: Erfahrungen als Kleinkind mit den Eltern. Obendrauf liegt die Muttersprache. Das Schulwissen stapelt sich weiter oben. Dann folgen: Eine Fremdsprache. Kenntnisse aus dem Beruf. Person und Namen des Ehepartners. Dann die Kinder. Obendrauf die Enkel. Der Stapel mit den erworbenen Scheinen wird im Laufe des Lebens immer höher. Was passiert nun, wenn ein Mensch dement wird? Eine Demenz fegt wie ein Wirbelwind über diesen Stapel hinweg. Er räumt die Scheine ab. Von oben nach unten. Früher Erworbenes bleibt länger erhalten. Später Gelerntes wird schneller fortgefegt.
aus „Menschen mit Demenz begleiten ohne sich zu überfordern“ von Uli Zeller

 

Geschichten zum Vorlesen und Erinnern

Es gibt verschiedene Wege, Menschen mit Demenz beim Sicherinnern zu helfen. Ulrike Strätlings und Uli Zellers beliebte Vorlesebücher sind voll von Kindheitserinnerungen, Anekdoten aus dem Alltag oder Reimgeschichten.

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Sachbücher zum Thema Demenz

Wenn in einer Familie die Diagnose „Demenz“ gestellt wird, tauchen viele Fragen auf. Häufig geht es dabei um folgende Themen:
Wie kann ich mir eine Demenz vorstellen?
Sind Demenz und Alzheimer das Gleiche?
Wie kann ich einer Demenz vorbeugen und wie erkenne ich eine Demenz?
aus: Uli Zeller, Menschen mit Demenz begleiten

Ulrike Strätling ist gelernte Erzieherin und betreute viele Jahre ihre demenzkranke Mutter. Uli Zeller arbeitete mehrere Jahre als Krankenpfleger im Bereich der ambulanten und stationären Altenhilfe. Sein Theologiestudium schloss er mit einer Masterarbeit zum Thema „Demenz und Seelsorge“ ab.
Beide Autoren schreiben aus der Praxis und geben anhand von Beispielen aus dem Alltag Antworten auf Fragen zum Thema Demenz.

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Bilder und Erinnerungen als Aufstellbuch

Erinnerungen können auch oftmals anhand von Bildern abgerufen wurden. Brunnen-Autorin Anja Stroot hat dazu mit viel Liebe und Sorgfalt Aufstellbücher zusammengestellt – speziell für die Altenpflege und die Betreuung von Menschen mit Demenz.
Je 25 Bildkarten mit stimmungsvollen Fotos von großen und kleinen Tieren oder rund um Frühling, Sommer, Herbst und Winter sind ein dekorativer Blickfang auf der Kommode und malen ein Lächeln ins Gesicht.
Auf der Rückseite der Karten gibt es Fragen und Gesprächsimpulse zur Aktivierung sowie allerlei Vorschläge, wie man die gemeinsame Zeit kreativ gestalten kann. Kleine Glücksmomente im Alltag, die zugleich der Erinnerungspflege, dem Gedächtnistraining und der Sinnesaktivierung dienen.

Anja Stroot schreibt als freie Autorin für Altenpflege/Demenz ebenso wie für Kinder und Grundschulen. Sie hält engen Kontakt zu Senioren und Altenpflegeeinrichtungen und weiß daher, was gebraucht wird.

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DFB-Frauen-Trainerin über Uli Zellers Fußball-Ideen

Martina Voss-Tecklenburg, DFB-Frauen-Trainerin, spricht über Gedächtnistraining mit alten Fussballbildern. Als Demenz-Botschafterin appelliert sie für mehr Aufmerksamkeit und Verständnis für ältere Menschen und verweist auf Vorschläge von Brunnen-Autor Uli Zeller zum Gedächtnistraining.

 

Veranstaltungen

Uli Zeller

22.09., 9:30 Uhr,
Gemeinde für Christen, Kirchhofplatz, CH-Schaffhausen

26.09., 15.00 Uhr: Frau Schmitt fährt mit“, Lesung
Freie ev. Gemeinde, Freiburgerstraße, 78224 Singen

 

Ulrike Strätling

Derzeit keine Veranstaltungen.

 

Anja Stroot

Derzeit keine Veranstaltungen.

 

„Die Pflege-Bibel“

In seiner Kolumne „Uli & die Demenz“ auf die-pflegebibel.de finden Sie alle zwei Wochen weitere praktische Tipps rund ums Thema Demenz. Sie können die einzelnen Kolumnen dort nicht nur lesen und weiterempfehlen, sondern auch Ihre konkreten Fragen eingeben.