Andacht aus Termine mit Gott 2019

von Sandra Herrendörfer-Pick

zum 20.01.2019

 

Worum es gehtCover: Termine mit Gott 2019

Mehr als 50 aktive Mitarbeiter aus dem CVJM und aus unterschiedlichen Kirchen und christlichen Werken machen die „Termine“ zum unentbehrlichen Begleiter für die tägliche Zeit mit Gott. Die knappen Auslegungen bringen den Text auf den Punkt und schenken einen Impuls für den Alltag. Ergänzt werden die Auslegungen durch einführende Texte zu den behandelten biblischen Büchern, durch die Wochen- und Monatssprüche sowie Gebet und Segenstexte. Seit Jahren zählen die „Termine mit Gott“ zu den beliebtesten Bibellesen in Deutschland.

Bibeltext und Andacht

Bibeltext: Ein Loblied für Gott, den Retter
(Psalm 107,1-22, Neue Genfer Übersetzung)

(1) Halleluja! Dankt dem Herrn, denn er ist gütig, und seine Gnade bleibt für alle Zeiten bestehen! (2) Das sollen alle sagen, die der Herr erlöst hat, die er aus der Gewalt ihrer Unterdrücker befreit (3) und aus fremden Ländern gesammelt hat, aus Ost und West, aus Nord und Süd. (4) Die einen irrten umher in der Wüste, auf öden, verlassenen Wegen; sie fanden keinen Ort, wo Menschen wohnten. (5) Hungrig waren sie und von Durst gequält, all ihr Lebenswille schwand dahin.
(6) Da schrien sie zum Herrn in ihrer Not, und er befreite sie aus all ihren Ängsten. (7) Er führte sie auf den richtigen Weg, und so fanden sie einen bewohnten Ort. (8) Nun sollen sie dem Herrn danken für seine Güte und für seine Wunder, die er für die Menschen vollbringt. (9) Denn er hat den Durstigen erfrischt und den Hungrigen mit Gutem gesättigt. (10) Andere mussten ihr Leben in Dunkelheit und Finsternis verbringen, von Leid gequält, in Ketten gefesselt, (11) denn sie hatten sich gegen Gottes Reden aufgelehnt und den Rat des Höchsten verächtlich ausgeschlagen. (12) So demütigte er ihr ´stolzes` Herz durch großes Elend; sie kamen zu Fall, und es gab niemand, der ihnen half. (13) Da schrien sie zum Herrn in ihrer Not, und er rettete sie aus all ihren Ängsten. (14) Er führte sie heraus aus Dunkelheit und Finsternis, und ihre Fesseln zerriss er. (15) Nun sollen sie dem Herrn danken für seine Güte und für seine Wunder, die er für die Menschen vollbringt. (16) Denn er zerbrach bronzene Türen, und eiserne Riegel schlug er entzwei. (17) Wieder andere waren so töricht und vermessen, ihr Weg voller Unrecht, ihr Tun voller Schuld, dass sie dadurch Leid und Elend über sich brachten. (18) Jede Speise war ihnen nun zuwider, sie waren dem Tod schon nahe. (19) Da schrien sie zum Herrn in ihrer Not, und er rettete sie aus all ihren Ängsten.
(20) Er schickte ihnen sein befreiendes Wort und heilte sie, er bewahrte sie vor dem sicheren Tod. (21) Nun sollen sie dem Herrn danken für seine Güte und für seine Wunder, die er für die Menschen vollbringt. (22) Dankopfer sollen sie darbringen und von Gottes Taten erzählen unter lautem Jubel. 

Andacht: Aus Not gerettet … und dann?

Der Psalmbeter schildert drei Notsituationen, aus denen Gott gerettet hat: verlaufen, gefangen und todkrank. Passt eine dieser Situationen heute zu mir? Im übertragenen Sinn kann ich mich vielleicht ein wenig in die Beispiele einfühlen. – Verlaufen scheint heute im Zeitalter von Navi-Geräten und GPS überholt. Und doch kenne ich manchmal vor lauter Möglichkeiten den richtigen Weg nicht. – Körperliche Gefangenschaft aufgrund einer anderen Meinung erleben wir heute in unserem Land nicht mehr. Und doch bin ich manchmal an Dinge, Menschen oder Situationen gefesselt, die meinem Leben nicht guttun. – Woran leide ich in meiner aktuellen Situation und wo will ich „zu Gott rufen, dass er mich errettet aus meinen Ängsten“? Aus welcher Angst wurde ich schon mal von Gott gerettet und welche Empfindungen löst das bei mir aus?

„Lobe den Herrn meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ Psalm 103,2

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