Mein Warenkorb

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Bis zum Äußersten

Mein Leben mit Christus in China
256 Seiten, Taschenbuch
12 x 18,6 cm
Erscheinungsdatum: 24.05.2016
Bestell-Nr.: 114298
ISBN: 978-3-7655-4298-5
EAN: 9783765542985
1. Auflage

Verfügbarkeit:
Versandfertig

13,00 €
€ 13,40 (A)

ODER
Er ist jung und hat eine vielversprechende Parteikarriere vor sich. Sein neuer christlicher Glaube scheint gut zu den Zielen der Kommunistischen Partei Chinas zu passen. Bis ihm kurz vor seiner Taufe aufgeht, dass er in große Schwierigkeiten geraten könnte ...
Zhang kommt aufgrund seines Glaubens an Jesus insgesamt mehr als 15 Jahre in Haft. Er wird aber auch Zeuge der beispiellosen Erweckung, die in China seit den 1980er-Jahren anhält. Vor den Augen der Leser entfaltet sich das tief bewegende Leben eines Menschen, der in seiner Hingabe an Jesus bis zum Äußersten geht.

Mit einem Vorwort seines Freundes Bruder Yun, dem "Heavenly Man".
Bis zum Äußersten

Cover herunterladen "über Ziel speichern unter" (1,939.3 kB)

114298.jpg

Kundenmeinungen

4 Artikel

pro Seite
Ein bemerkenswertes Glaubenszeugnis aus China Kundenmeinung von Sandra Veröffentlicht am 17.10.16
Zhang Rongliang wird 1951 in China geboren. Wenige Jahre vor der Kulturrevolution wird er mit knapp 12 Jahren Christ. Als junger Mann beginnt er eine vielversprechende Parteikarriere. Doch sein christlicher Glaube steht im Widerspruch zur Ideologie der Partei. Dies führt schnell dazu, dass Zhang Rongliang nicht nur seine Arbeitsstelle verliert, sondern auch aufgrund seines Glaubens verfolgt wird. Dennoch verleugnet er Jesus nicht und bleibt Ihm treu. Insgesamt verbüßt er fünf Haftstrafen und verbringt wegen seines Glaubens an Jesus Christus mehr als 15 Jahre unter schwersten Bedingungen in Haft.

Dreißig Jahre lang diente Zhang Rongliang als einer der Leiter der Fangcheng-Hauskriche. Noch heute ist er in diesem Bezirk als Gemeindeleiter aktiv. "Bis zum Äußersten" gibt einzigartige Einblicke in die Geschichte der Untergrundkirchen und der Christenverfolgung in China. In 32 recht kurzen Kapiteln und einem Nachwort schildert Zhang Rongliang sein persönliches Glaubenszeugnis und wie es ist, als Christ in China zu leben.

"Bis zum Äußersten" ist eine bemerkenswerte Autobiographie; ein ermutigendes, aber auch herausforderndes und ernüchterndes Buch. Es ist nur sehr schwer vorstellbar, wie es unseren verfolgten Glaubensgeschwistern ergeht. Umso wichtiger sind Bücher wie dieses!
Leben in der Untergrundkirche Kundenmeinung von Susanne Veröffentlicht am 13.09.16
Der Autor Zhang Rongliang war und ist Teil der chinesischen Untergrundkirche. Er lässt uns in seinem Buch an langen Jahren der Verfolgung und Unterdrückung teilhaben, welche er und viele andere im Namen Gottes erlitten haben. Von seinem raschen Aufstieg in der Partei und seinem schnellen Fall, von den Auswüchsen des Kommunismus und den Verhältnissen in Arbeitslagern, nicht zuletzt aber von absoluter Hingabe handelt dieses Buch.

Ich muss sagen, dass ich etwas schwer in die Thematik hineingekommen bin, weil mir vieles völlig fremd war. Natürlich ist die Geschichte, die wir hier erfahren, erschütternd. Allein aus menschlicher Sicht ist es für uns im modernen Westen wahrscheinlich unvorstellbar, wie es gewesen sein muss, in einem solchen China zu leben. Allein die plumpe Art und Weise, mit welcher die Verfechter des Kommunismus versucht haben, alle fremden Denkweisen auszurotten, schreit geradezu nach Widerstand. Zhang ist bewunderswert, weil er in dieser Umgebung aufgestanden ist, niemals aufgegeben hat und vor allem sein Vertrauen und seinen Glauben an Gott niemals aufgegeben hat. Diesen Aspekt des Buches fand ich sehr bewegend.

Nicht so gut kam ich mit dem Bild eines „guten“ Christen zurecht, welches gezeichnet wurde. Es ist das eine, seinen Glauben nicht zu verleugnen, aber etwas ganz anderes es sogar als Ehre anzusehen, dafür leiden zu „dürfen“ und für dieses Privileg zu beten. Das entzieht sich meinem Verständnis und ist aus meiner Sicht eine sehr radikale Sichtweise. Jedoch soll es hier nicht meine Aufgabe sein, Zhangs Art des Glaubens zu kritisieren. Als Erfahrungsbericht ist sein Buch sicherlich wertvoll. Jedoch hat es sich auch ein wenig hingezogen. Im Prinzip passiert immer das gleiche, nur in einer anderen Umgebung. Das machte das Lesen etwas mühsam.

Insgesamt ein interessantes Buch, welches sich mit einem wichtigen, aber leider totgeschwiegenen Thema befasst, über welches einige wahrscheinlich so gut wie nichts wissen. Allein aus diesem Grund solltet ihr das Buch lesen, um euch ein Bild machen zu können von dem, was in China passiert ist und immer noch passiert.
Eine starke Herausforderung Kundenmeinung von Karl Albietz Veröffentlicht am 12.09.16
Für Europäer ist der Anfang des Buches eher langweilig. Ich begreife zwar den Autor von "Heavenly Man", der das Buch in einem Zug gelesen hat. Er war von Zhangs Schilderungen selber betroffen: "Ich las die Geschichte in einer Nacht von der ersten bis zur letzten Seite. Als ich endlich vom Buch aufschaute, sah ich, dass draussen der Morgen dämmerte." Aber Leute aus einer total anderen Kultur haben Mühe, sich in die chinesische Mentalität hineinzuversetzen.
Aber als Zhang vor die Wahl gestellt wurde: Mitarbeit in der kommunistischen Partei oder in einer christlichen Gemeinde, war mein Interesse geweckt. Manche Schilderungen über die Foltermethoden während der Kulturrevolution erinnern an Berichte von Holocaust-Überlebenden. Eine gottlose Ideologie entmenschlicht eine Gesellschaft in kurzer Zeit, Freunde und Nachbarn können über Nacht zu erbitterten Feinden werden.
Für Zhang waren die Leiden für Christus alles andere als eine Panne, sondern so etwas wie der Höhepunkt des Christseins. Er hat kein Verständnis für "Wohlfühlchristen", denen es an Leidensbereitschaft und einem klaren Bekenntnis zu Christus fehlt. Ich frage mich, ob die verwöhnten westlichen Christen mit diesem Buch viel anfangen können. Sicher, man bewundert die chinesischen Märtyrer, man hat Mitleid mit den Tausenden von Christen in aller Welt, die heute leiden müssen, weil sie an Jesus glauben. Aber Verfolgung und Benachteiligung wegen des Glaubens kennen wir im Westen nicht mehr. Vielleicht ist das ja Buch eine Vorbereitung für kommende Verfolgungen – wer weiss. Und sicher ist es Buch ein Ansporn, für die zu beten, die gerade heute gefoltert werden.
Der Höhepunkt des Buches liegt für mich in den letzten zwei Kapiteln des Buches. Zhang schildert darin die Bemühungen der verschiedenen Hauskirchennetzwerke, trotz erheblicher Differenzen einen gemeinsamen Weg zu finden. Ein ehrliches Buch, das offen zu den Schwierigkeiten bei diesem Prozess steht. Es überrascht, dass auch bei Kirchen, die Evangelisation und Mission auf ihre Fahnen geschrieben haben, Lehrdifferenzen eine so grosse Rolle spielen. Ich meinte immer, Lehrunterschiede würden nebensächlich, wenn man sich auf die Hauptsache konzentriert. Das Buch lehrt mich, dass selbst Erweckungen lehrmässige Auseinandersetzungen nicht überflüssig machen.
Sehr überrascht hat mich auch die Führungskrise im grossen Hauskirchennetzwerk, das Zhang selber aufgebaut hatte. Für ihn als Pionier und von Gott bestätigten Leiter war es selbstverständlich, dass seine Autorität von allen anerkannt wurde. "Ich war ja schliesslich der Pastor." Dass sogar im obersten Leitungsteam sein Führungsstil nicht mehr von allen akzeptiert wurde, war für Zhang neu – und schwer zu verkraften. Es spricht für die Qualität dieses Buches, dass Zhang den Prozess, den er als "alter" Leiter durchmachen musste, nicht verschweigt.
China - Wo Glauben das Leben kosten kann Kundenmeinung von Simone Janoschke Veröffentlicht am 15.08.16
Zhang Rongliang hat es nicht leicht im Leben. Als er ganz jung ist, stirbt sein Vater und ständig muss er hungern, weil in China das Essen knapp ist. Umso vielversprechender ist es für ihn, als er eine Karriere in der Partei machen kann. Doch er ist Christ und das ist nicht vereinbar mit der Partei. Als die Regierung merkt, dass er an diesen „Aberglauben“ glaubt, kommt er ins Gefängnis. Immer wieder wird er inhaftiert, kommt ins Arbeitslager und wird gefoltert. Doch Zhang Rongliang hält unter allen Umständen an seinem Glauben fest und nimmt alles in Kauf um Jesus dienen zu können.

Beim Lesen dieser Autobiografie kamen mir abwechselnd die Tränen oder ich hatte Gänsehaut. Unglaublich, was der Autor alles erleben musste. Viele Dinge haben mich auch an das Leben in der ehemaligen DDR erinnert. Religion war dort zwar nicht verboten, aber vor allem Freikirchen wurden sehr kritisch beäugt, beschattet und oft auch verhaftet. Die Polizei in China war in der Zeit der Kulturrevolution besonders brutal und einfallsreich was die Strafen angingen. Viele Christen starben in dieser Zeit. Dennoch zeigt es, wie sehr die Menschen sich nach Jesus sehnen und ihm nachfolgen. In unserer konsumübersättigten westlichen Welt denken die Menschen, ohne Gott geht es auch.

Zhang Rongliang ist der Begründer und Leiter der chinesischen Untergrundkirche. In China darf man nicht öffentlich Gottesdienst feiern, daher finden die Treffen heimlich statt. Umso größer ist die Gefahr, verraten und inhaftiert zu werden. Das passiert immer wieder, aber die Gemeinde lässt sich nicht entmutigen. Millionen Menschen bekehren sich und leben mit der ständigen Gefahr. Zwar ist einiges in den letzten Jahren besser geworden, doch öffentlich Gottesdienst feiern ist immer noch ein Risiko, wenn auch die Bestrafung nicht mehr so hart ist. Das Buch ermutigt, für die chinesischen Christen zu beten und dafür dankbar zu sein, dass wir die Freiheit haben, zu jeder Zeit und ohne Strafe von Gott reden zu dürfen. Ein Buch was jeder Christ lesen sollte, um dankbar zu werden und sich für seine Glaubensgeschwister einzusetzen. Ein bewegendes Leben!

4 Artikel

pro Seite

Ihre Meinung zählt

Sie bewerten den Artikel: "Bis zum Äußersten"

Kunden welche diesen Artikel gekauft haben, kauften auch:

Die Schmugglerin des Lichts

Die Schmugglerin des Lichts
* 12,00 €

Im Sturm der Verfolgung

Im Sturm der Verfolgung
* 13,00 €

Nur wenn ich fliehe

Nur wenn ich fliehe
* 12,00 €

Kleines Schoko-Trösterchen

Kleines Schoko-Trösterchen
* 3,50 €

Zum ersten Schultag

Zum ersten Schultag
* 3,50 €

Liebe Geburtstagsgrüße

Liebe Geburtstagsgrüße
* 3,50 €