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Asia Bibi. Eine Frau glaubt um ihr Leben

160 Seiten, gebunden
14 x 21 cm
Erscheinungsdatum: 03.02.2020
Bestell-Nr.: 190738
ISBN: 978-3-7655-0738-0
EAN: 9783765507380
1. Auflage

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Asia Bibi: Mutter, Tagelöhnerin. In ihrem kleinen Dorf in Pakistan gehört sie zur geduldeten christlichen Minderheit. Bis zum 19. Juni 2009. Wegen angeblich abfälliger Bemerkungen gegen den Islam wird sie verhaftet und wenig später zum Tode verurteilt. Trotz internationaler Proteste wird das Todesurteil bestätigt.
Fast 10 Jahre kämpft Asia Bibi in der Todeszelle unter unmenschlichen Bedingungen um ihr Leben, bis sie schließlich freigesprochen wird. Wie sie es geschafft hat, den Mut und ihren Glauben nicht zu verlieren und welche Auswirkungen ihr Schicksal für die Christen in Pakistan hat, erzählt dieser gut recherchierte, bewegende Lebensbericht.

Der packende Überlebenskampf einer mutigen Christin - mit vielen Hintergrundinformationen.

Genaue Recherche durch den deutschen Journalisten und Autor Joseph Scheppach
Asia Bibi. Eine Frau glaubt um ihr Leben

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Verfilmung erwünscht Kundenmeinung von Rezension von Jörn Schumacher auf pro-medienmagazin.de Veröffentlicht am 11.02.20
Am 31. Oktober 2018, nach einem neun Jahre dauernden, kräftezehrenden juristischen Tauziehen, wurde Asia Bibi freigesprochen. Neun Monate später durfte sie nach Kanada ausreisen. Kaum in Freiheit machte Asia Bibi öffentlich: Trotz des unsagbaren Leids, das sie ertragen musste, vergebe sie ihren Peinigern. Und sie wies sofort auf Leidensgenossen hin: „Es gibt viele andere Beschuldigte, die Jahre im Gefängnis verbringen. Auch hier sollten die Gerichte zu deren Gunsten entscheiden.“

Wichtig ist Scheppachs Buch vor allem, weil er ein Schlaglicht setzt auf die Situation vieler Christen in Pakistan. Er gibt wichtige Hintergrundinformationen, etwa dass seit 1986 mehr als 1.200 Menschen wegen Blasphemie in Pakistan angeklagt wurden; es hockten wahrscheinlich 187 „Asia Bibis“ derzeit wegen Blasphemie in Pakistans Gefängnissen; aus religiösem Hass seien in der islamischen Republik in den letzten Jahren mindestens 28 Christen ermordet worden. Zahlreiche Kirchen und christliche Häuser wurden zerstört. Hunderte Christinnen wurden mit Muslimen zwangsverheiratet und entführt; über 1.400 Christen wurden auf offener Straße oder in ihrem Heim verprügelt.

Viele andere Beispiele, die Scheppach nennt, zeigen: In Pakistan kann es schon gefährlich werden, in einem Schulaufsatz über Mohammed ein einziges Wort falsch zu schreiben. Und wer Papier für das Kochen auf dem Herd anzündet, kann wenige Tage später vom Mob verfolgt werden, weil dazwischen zerrissene Seiten eines Koran steckten. Das eindrucksvolle Buch „Eine Frau glaubt um ihr Leben“ schildert die Umstände zwar oftmals romanhaft, aber der Leser bekommt einen Einruck davon, was Menschen in Pakistan zu erleiden haben, wenn sie auch nur in den Verdacht geraten, etwas gegen Mohammed getan oder gesagt zu haben. Vielleicht wird die Geschichte Asia Bibis ja demnächst auf Basis dieses Buches verfilmt. Es wäre ihm – und allen wegen ihres Glaubens Verfolgten – zu wünschen.
https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/buecher/2020/02/10/der-fall-asia-bibi-vom-schluck-wasser-bis-zum-volksaufstand/

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