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An den Ufern des Cypress Creek

336 Seiten, gebunden
14 x 21 cm
Erscheinungsdatum: 03.02.2020
Bestell-Nr.: 190734
ISBN: 978-3-7655-0734-2
EAN: 9783765507342
1. Auflage

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Mississippi, 1792: Caleb O’Shea hat die Meere bereist und schon viel gesehen. Doch als er flüchtig einer schönen Lady mit goldenen Haaren begegnet, ist er fasziniert wie noch nie. Erst recht, als sie ihm später bei einem Überfall zu Hilfe kommt - diesmal jedoch voller Matsch und Ruß und mit Pfeil und Bogen in der Hand.
Wer ist diese merkwürdige und mutige junge Frau? Und wird Caleb sich bei ihr revanchieren können? Als der gefährliche Micaiah Jones auftaucht und sie bedroht, zögert Caleb keine Sekunde ...

Leserstimme:
Der mitreißende Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an in den Bann gezogen.
Antek auf Lovelybooks.de
An den Ufern des Cypress Creek

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Abenteuer & eine Prise Romantik Kundenmeinung von S. Degenhardt / Smillas_bookworld Veröffentlicht am 16.04.20
Alanah Adams ist eine junge Frau, die sich in der Kräuterkunde gut auskennt. Bei einem ihrer Besuche beim Apotheker des Städtchens Natchez trifft sie auf drei Männer, von denen einer schwer erkrankt ist. Ohne lange zu überlegen, gibt sie den Männern ein paar Heilkräuter mit auf den Weg. Einer dieser Männer ist Caleb O’Shea, der nach längerer Zeit auf See unterwegs ist zu seinen Brüdern Connor und Quinn. Er weiß nicht, ob er willkommen ist, aber es ist an der Zeit, sich seiner Vergangenheit zu stellen. Die Weiterreise gestaltet sich abenteuerlich, teils gefährlich, denn Micaiah Jones und seine Männer treiben in den Wäldern rund um den Cypress Creek ihr Unwesen – was dazu führt, dass Alanah und Caleb sich immer wieder über den Weg laufen.

Pam Hillman ist es wieder einmal gelungen, einen wenig vorhersehbaren, spannend-abenteuerlichen historischen Roman zu schreiben, der sowohl Tiefgang als auch romantische Momente zu bieten hat. Dabei rutscht sie niemals ins Kitschige ab, denn die Handlung ist eher auf die Turbulenzen rund um den Cypress Creek ausgerichtet. Das Leben der Holzfäller im 18. Jahrhundert wird dabei beleuchtet, ebenso wie die Themen Vertrauen und Vergebung.

Alanah hat durch weniger schöne Erfahrungen in ihrer Vergangenheit Probleme zu vertrauen und sich selbst etwas zuzutrauen. Caleb hingegen muss auf Vergebung hoffen. Und dann ist da noch Alanahs Onkel Judas, der von Gott eine Aufgabe aufgetragen bekommt, die ihm so überhaupt nicht zusagt und ihn an seine Grenzen bringt. Seine Geschichte hat mich ein wenig an die von Jona und dem Wal erinnert. Wie die Romanfiguren nach und nach über sich hinauswachsen, fand ich sehr fesselnd!

Aus den wechselnden Perspektiven dieser Drei und auch der des Straftäters Micaiah wird die Handlung erzählt. Hauptsächlich aber aus Alanahs und Calebs Perspektive. Anfangs musste ich mich deshalb auch etwas einlesen, was bei mir aber immer der Fall ist, wenn es mehrere Erzählperspektiven gibt. Ich brauche immer Zeit, um mir die Namen zu merken, wer zu wem gehört und was es mit diesen Personen auf sich hat.

Worüber ich sehr gerne mehr gelesen hätte, ist das Schicksal von Alanahs Schwester Betsy. Deren Erlebnisse waren wesentlich schwerwiegender und ich hätte ihr einen eigenen Erzählstrang, wenn nicht sogar einen eigenen Roman gewünscht – vielleicht kommt da ja noch was?

Prinzipiell handelt es sich bei „An den Ufern des Cypress Creek“ (Bd. 3) um die Fortsetzung von „Das Haus hinter den Magnolienblüten“ (Bd. 2), da aber die Schauplätze überwiegend andere sind als in Band 2, kann man diese beiden Bände m. E. gut losgelöst voneinander lesen. Band 1 wurde bisher nicht übersetzt und da hatte ich manchmal das Gefühl, dass mir ein wenig Hintergrundwissen fehlte, auch wenn vieles zur Vergangenheit in die Handlung eingeflochten wird. Kurz ins Stocken brachte mich manchmal das Verschlucken von Silben – wahrscheinlich dem irischen Akzent der O’Shea-Brüder geschuldet.

Aufgrund mancher Geschehnisse würde ich das Buch zartbesaiteten Teens nicht empfehlen. Für mich im Teenie-Alter wäre es grenzwertig gewesen, aber ich bin und war auch kein Krimi-Leser. ;) Als Erwachsene jedoch konnte ich mich gut auf dieses Leseabenteuer einlassen.
Solider Roman mit sympathischen Figuren Kundenmeinung von KleinerVampir Veröffentlicht am 01.04.20
Buchinhalt:

In den Sümpfen am Mississippi, inmitten von Flusspiraten und Wegelagerern, lebt Alanah zusammen mit ihrem Onkel, einem Wanderprediger, und ihrer kleinen Schwester. Sie hält sich und die kleine Familie mit dem Verkauf von Heilkräutern über Wasser, die sie zusammen mit der Farbigen Lydia im Wald sammelt. Eines Tages begegnet sie Caleb O’Shea, Seemann, Holzfäller, Auswanderer aus Irland, und der ist sofort hin und weggerissen. Als er Alanah wiedersieht, läuft diese allerdings in Lumpen herum und hat so gar nichts von der hübschen Frau, die er in Natchez gesehen hat. Kann er ihr Geheimnis ergründen und werden die beiden sich näher kommen?

Persönlicher Eindruck:

Der Roman spielt im 18. Jahrhundert, zu Beginn der Besiedlung Amerikas in den Kolonien. Wenn man bedenkt, dass zahlreiche Sträflingsschiffe die ersten Kolonien im Osten befüllt haben, wundert es nicht, dass Wegelagerer, Flusspiraten und Gesindel hier an der Tagesordnung sind und der Alltag der Figuren von Gefahr um Leib und Leben geprägt ist.

Der Schauplatz liegt am Mississippi und seinen zahlreichen Nebenflüsschen, das Leben ist hart und entbehrungsreich. Mitten in dieser unwirtlichen Welt: die weibliche Hauptfigur. Alanah hat früh gelernt, dass es nicht einfach ist, zwischen all diesen Gestalten zu überleben. Sie, ihre Schwester und die Farbige Lydia, die sich auf Heilkunde versteht, haben es nicht leicht. Der Onkel der beiden Schwestern, ein Wanderprediger, ist ihnen überhaupt keine Hilfe, denn er rührt auf der kleinen Farm keinen Finger, so dass Alanah sich und ihre Familie mit Heilkräutersammeln und –verkauf über die Runden bringen muß.

Caleb, ihr männlicher Gegenpart, ist ein harter Bursche – so einiges gewöhnt als Seefahrer und auf allen Weltmeeren zu Hause. Wie bereits seine Brüder ist er aus dem verarmten Irland ausgewandert und wie es das Schicksal will, verschlägt es alle vier Brüder in die Gegend, in der auch Alanah lebt.

Das raue Leben, das langsame Entstehen größerer Siedlungen und den dementsprechenden Holzbedarf schildert die Autorin ebenso bildhaft wie die ständigen Überfälle derer, die ihr Auskommen mit Raub bei den ehrbaren Bürgern suchen.

Was mich etwas gestört hat, ist die ständige Wiederkehr des Gleichen. Eine häufige Abfolge von Überfall, Entführung, retten und gerettet werden prägt die Handlung dieses Buches. Zusammen mit der zeitweiligen Verwirrung durch die vielen Namen, die zahlreichen Brüder, deren Anhang und der Beziehungen der Figuren untereinander muß man auf vielen Seiten immer mal wieder zurückblättern. Das stört etwas den Lesefluss, wobei man durch plastische Beschreibung der Umgebung, einen dezent in die Handlung eingebrachten christlichen Aspekt und sympathische Hauptfiguren entschädigt wird.

„An den Ufern des Cypress Creek“ ist der dritte und letzte Band der Natchez-Trace-Reihe, von denen bislang nur Band 2 und 3 ins Deutsche übersetzt wurden. Für mich war dieser 3. Band zwar kein Meilenstein, aber ein solider Roman aus der frühen Besiedlung Amerikas verbunden mit einer zarten Liebesgeschichte, der dem Leser einige angenehme Lesestunden beschert.

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