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Der Speersohn

Die Frau des Bleityrannen
328 Seiten, Paperback
13,8 x 20,8 cm
Erscheinungsdatum: 07.06.2021
Bestell-Nr.: 192119
ISBN: 978-3-7655-2119-5
EAN: 9783765521195
1. Auflage

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Die packende Fortsetzung der historischen Roman-Reihe der Autorin Kirsten Winkelmann knüpft an die Geschichte um den Germanen Garlef an, der als Gladiator in Rom landet und schließlich als Sklave verkauft wird.

Je mehr Minas Hoffnung, Garlef noch einmal wiederzusehen, schwindet, desto mehr erstarrt auch ihr Herz. Sie findet sich mit ihrer furchtbaren Ehe ab, hält ihren tyrannischen Ehemann Quintus mit Hilfe seiner eigenen Erzeugnisse auf Abstand und lebt nur noch dafür, stellvertretend für Garlef Sklaven zu befreien. Erst als sie in Caesarea völlig unerwartet auf Garlef trifft, regt sich wieder etwas in ihr. Aber Garlef ist immer noch ein Sklave und außerdem schwer krank. Zudem dämmert Mina allmählich, dass die letzten Jahre nicht spurlos an ihr vorübergegangen sind. Ist sie überhaupt noch zur Liebe fähig? Oder ist sie längst selbst zu einer Sklavin geworden?

Schon bald entpuppt sich das doppelte Spiel, das Mina mit ihrem Ehemann treibt, als tödliche Falle. Dass Quintus gesundheitlich immer stärker in Mitleidenschaft gezogen ist, macht ihn ebenso gefährlich wie sein Aufstieg zum engsten Berater des Präfekten Pontius Pilatus.

Bald überschlagen sich auch die politischen Ereignisse ... und verwickeln Mina und Garlef in die größte Geschichte aller Zeiten ...
Der Speersohn

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Kundenmeinungen

6 Artikel

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Spannender zweiter Teil der Diolgie aus dem alten Rom. Kundenmeinung von KleinerVampir Veröffentlicht am 08.11.21
Buchinhalt:

Nachdem Garlef und Mina vom Schicksal brutal getrennt wurden, scheint es keine Hoffnung mehr für die zarte Liebe zu geben, die die beiden einst verband. Garlef wurde in die Sklaverei verschleppt und Mina sieht sich ebenfalls gefangen – gefangen in einer glücklosen Ehe mit dem brutalen Quintus, der ihr das Leben zur Hölle macht. Eines Tages treffen Mina und Garlef im fernen Judäa wieder aufeinander und es gibt für beide nur noch einen Plan: die Flucht. Beseelt von dem, was ein junger Rabbi in Jerusalem predigt, wagen die beiden schließlich einen äußeren wie inneren Neuanfang….

Persönlicher Eindruck:

Im zweiten Teil der Dilogie um die Liebe zwischen dem Germanen Garlef und der Römerin Mina macht sich der Leser von Rom auf in die Provinz Judäa. Das Leben der damaligen Zeit beschreibt Autorin Winkelmann authentisch und bildhaft und auch der christliche Aspekt kommt schließlich ins Spiel.

Mina als weibliche Hauptfigur sieht sich konfrontiert mit einem Leben an der Seite des tyrannischen Quintus, einem ebenso brutalen wie rücksichtslosen Zeitgenossen, der über Leichen geht. Die Hoffnung, ihre große Liebe Garlef wiederzusehen, schwindet von Tag zu Tag und Mina sieht keine Möglichkeit, aus diesem Käfig auszubrechen.

Garlef, seinerseits in die Sklaverei verkauft, leidet ebenfalls. Sein Traum, nach Germanien zurückzukehren, schwindet Stunde für Stunde. Als er mehr oder minder durch Zufall im weit entlegenen Judäa wieder auf Mina trifft, keimt der Hoffnungsfunke schließlich erneut. Hier hat mir gut gefallen, wie die Autorin die Emotionen der beteiligten Figuren einfängt und bildhaft macht: Mina blüht sprichwörtlich auf und beginnt, sich endlich gegen ihren tyrannischen Ehemann aufzulehnen.

Hinzu kommt, dass neben der Haupthandlung letztendlich doch noch dem christlichen Aspekt eine tragende Rolle in der Handlung eingeräumt wird: Garlef und Mina werden Stück für Stück hineingesogen in die Ereignisse rund um Jesu Einzug in Jerusalem, seine Gefangennahme, Kreuzigung und Auferstehung. Dennoch bleiben die christlichen Passagen leider nur eine Randerscheinung. Schade, hier hätte man noch mehr herausholen können.

Garlefs und Minas Bekehrung sowie der Missionsauftrag spielen sich mehr oder minder im letzten Viertel ab und waren für meinen Geschmack fast ein bisschen zu überstürzt. Garlefs Rebellion gegen seine beginnende Christianisierung jedoch war glaubhaft und bewegend, seine Erkenntnis, wer der „Waldmann“ war, der ihm damals als Kind den Weg aus den Sümpfen wies, war einerseits ein befriedigender Abschluss, andererseits auch ein bisschen seltsam dahingehend, dass Jesus aus Nazareth zu der Zeit ebenfalls noch ein Kind war und dennoch vor Garlef als Erwachsener erschien. So ganz befriedigt war ich damit jedenfalls nicht. Natürlich „erkennt“ Garlef in dem Rabbi aus Nazareth seinen Waldmann, aber dann doch innerlich, also seine Botschaft! So, wie Frau Winkelmann es beschreibt, will er jedoch Stimme und Gestalt erkannt haben und das mindert die Glaubwürdigkeit dann in meinen Augen wieder erheblich.

Insgesamt ist es ein spannender Roman aus dem alten Rom mit feinen christlichen Zügen, aber auch an vielen Stellen zu konstruiert und am Ende mit ein paar Zufällen zu viel, das Happy End betreffend. Gerade bei der verwendeten Sprache hätte Frau Winkelmann ein bisschen mehr darauf achten sollen, nicht zu sehr in den heutigen Sprachgebrauch abzudriften. Ausdrücke wie z.B. „ausgeflippt“ passen einfach nicht in einen Antiken-Roman.
Die Provinz Judäa hieß zudem zu dieser Zeit noch nicht de facto "Israel", zumindest nannten die Römer das Land nicht so.


Ansonsten bietet das Buch solide, gute und spannende Unterhaltung, mir hat es gut gefallen.
Ein historischer Roman mit vielen Überraschungen Kundenmeinung von Karl Albietz Veröffentlicht am 16.10.21
Es ist die unmittelbare Fortsetzung des ersten Buches "Der Speersohn", ohne Übergang, ohne Erklärung für solche, die den ersten Band nicht gelesen hatten. Ein Buch mit 700 Seiten wäre verständlicher gewesen. So wären auch die offenen Fragen aus dem ersten Teil beantwortet worden.
Der barmherzige "Speersohn", der so gar nicht in die brutale Wirklichkeit eines germanischen Dorfes hineinpasst, wird nach einer beinahe Hinrichtung nach Rom mitgeschleppt. Auf traurige Weise findet dort sein von verschiedenen Abstürzen gekennzeichnetes Leben eine Fortsetzung, ohne Aussicht auf ein Happy End. Sklaven – erst recht die aus dem verachteten Germanien – hatten keine Rechte, nur Pflichten. Jahrelang wurde er misshandelt, oft stand er vor dem Tod. Lohnt sich so ein Leben überhaupt oder wäre es nicht besser, dem Elend ein Ende zu setzen?
Wäre da nicht ein kleiner Hoffnungsschimmer am Horizont aufgetaucht: Mina, die Tochter eines reichen Senators in Rom. Eine eigentlich von Anfang an aussichtslose Beziehung bricht sich Bahn und bringt die beiden so gegensätzlichen Menschen zueinander. Minas Vater hatte aber ganz andere Pläne mit seiner Tochter. Er verheiratete sie mit einem ebenso brutalen wie selbstherrlichen Mann, der fast sklavenartig über sie verfügte. Ohne Liebe fristete sie ihr Leben.
Auf geheimnisvollen, verschlungenen Wegen gelangten Mina und Garlef unabhängig voneinander nach Cäsarea in Israel. Mina hatte ihrem Vater geglaubt, als er ihr triumphierend berichtet hatte, Garlef sei tot. Sie rechnete nicht damit, ihrem geliebten Speersohn je wieder zu begegnen. Aber es sollte anders kommen. Irgendwie hatte der für beide noch unbekannte Gott der Juden seine Hand im Spiel.

Meisterhaft und sehr subtil ist es Kirsten Winkelmann gelungen, Minas allererste Begegnung mit dem geheimnisvollen Jeshua zu beschreiben. So feinfühlig, so überzeugend und doch sehr zurückhaltend wird das Geheimnis des Messias geschildert und was dieses Erlebnis in Mina ausgelöst hat. Noch überraschender ist der erste Kontakt von Garlef mit Jesus. Der stolze Germane, für den die Götter Unsinn waren, begegnet dem "Waldmann" aus dem ersten Buch – und alles wird auf einen Schlag klar. Mina und Garlef werden durch diese Gespräche zutiefst berührt und überzeugt, dass sie in Jeshua dem Messias begegnet sind. Ihr Leben hat eine überraschende Wendung genommen und mit einem Schlag neue Perspektiven aufgezeigt.
Garlefs Ziel war es immer gewesen, eines Tages in seine Heimat Germanien zurückzukehren. Mina, ihre Mutter und ehemalige Sklaven-Kollegen von Garlef begleiten sie. Beim Bericht über ihre beschwerliche Heimreise und den Wiederaufbau seines Dorfes wurde ich an die amerikanischen Siedler erinnert, die trotz höchster Entbehrungen neues Land eroberten und urbar machten.
Die beiden "Speersohn"-Bücher sind spannend zu lesen, voller überraschender Richtungsänderungen und eine brutale Konfrontation mit der damaligen Wirklichkeit. Die Recherchen zu diesem Roman müssen die Autorin viel Zeit gekostet haben. Aber es ist ihr ein grosser Wurf gelungen, der sogar die Anfänge des Wirkens von Jesus Christus thematisiert. Es lohnt sich, die beiden Bücher in Angriff zu nehmen.
Lebe von nun an in der Wahrheit Kundenmeinung von Hopeandlive Veröffentlicht am 11.10.21
Diesen Satz hört Mina und es wird ihr Leben völlig verändern.

Doch zunächst geht es für Mina in diesem zweiten und packenden Teil ganz anders weiter. Sie wurde von ihrem Vater mit dem brutalen Quintus verheiratet, der zwar eine schöne Frau an seiner Seite möchte, diese jedoch nicht beabsichtigt zu lieben. Sein Ziel ist es, dass sie sich fürchtet. Mina erduldet Fürchterliches in ihrer Ehe und findet doch einen Weg sich Quintus mehr und mehr auf Abstand zu halten. Ihr ist nicht bewusst oder sie verdrängt es erfolgreich, dass sie sich damit auch schuldig macht.

Ihre Not und schwindende Hoffnung Garlef jemals wiederzusehen, kompensiert sie, indem sie stellvertretend für Garlef Sklaven befreit und das auch unter Gefahr, denn falls Quintus es jemals erfahren würde....

Jedoch ist ihr Ehemann mehr mit seiner Karriere im römischen Heer beschäftigt und wird nach Caesarea versetzt. Er steigt auf zu einem der engsten Berater von Pontius Pilatus. Sein gesundheitlicher Zustand an Körper und Seele, der unter anderem durch Minas doppeltes Spiel immer mehr in Mitleidenschaft gezogen wird, entpuppt sich mehr und mehr als tödliche Falle, denn Mina trifft in Caesarea wieder auf Garlef, der immer noch Sklave ist und außerdem noch schwer krank. Mina befreit ihn und versteckt ihn in ihrem Haus.

Doch die vielen entbehrungsreichen und schweren Jahre sind an den Liebenden nicht spurlos vorbei gegangen und sie müssen sich fragen, ob sie überhaupt noch zur Liebe fähig sind und ob es für sie nocheine Zukunft geben kann, denn Garlef will wieder in seine Heimat.

Die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen und Mina und Garlef begegnen auf ganz unterschiedliche Weise einem Rabbi, der auf eine frappierenden Weise dem Waldmann von Garlef ähnelt und ER hat eine Lösung für sie.

Auch dieser zweite Band von Kerstin Winkelmann ist so spannend geschrieben, hervorragend historisch recherchiert und schenkt auch dem Leser im Glauben eine neue Perspektive.

Absolut lesenswert!
Geschichte in Romanform gut verpackt Kundenmeinung von Gudrun Ermes Veröffentlicht am 13.08.21
In diesem zweiten Teil lebt die Senatorentochter Mina zwangsverheiratet mit dem tyrannischen Quintus zusammen, während ihre große Liebe Garleff als Sklave schuften muss. Nur ihre Sehnsucht zueinander hält sie am Leben. Jahre später kommt es in Caesarea zu einem erneuten Aufeinandertreffen, in dem Jesus eine wichtige Rolle spielen wird.

Der zweite Teil beginnt zeitich gesehen, kurz nach dem ersten Teil und ohne große Einführung ist man wieder mitten im Geschehen. Zunächst hat man zwei Handlungsebenen bis sich der Weg von Garlef und Mina wieder kreuzt. Die Handlung ist spannend und sehr emotional. Der Schreibstil ist flüssig und der Autorin gelingt es sehr gut historische Fakten mit der fiktiven Geschichte von Mina und Garleff zu verknüpfen.

Ich finde, dass gerade die Begegungen mit JEsus sehr gut dargestellt werden. Es wird gekonnt vermittelt, welche Ausstrahlung Jesus hat. Die Ostergeschehnisse um Jesus werden glaubhaft in die Geschichte eingebaut. Auch die Charaktere von Pilatus und den führenden Juden zu dieser Zeit werden gut beleuchtet. Charaktere, die zu Beginn des ersten Bandes eine wichtige Rolle hattten, erscheinen nochmal und führen zu entscheidenden Wendungen. Das Ende ist stimmig. So oder so ähnlich hätte es zu dieser Zeit wirklich zu einer Verbreitung des christlichen Glaubens kommen können. Der Leser erhält einen anschaulichen Einblick in die Lebensweise zu dieser Zeit.
Historischer Roman zur Zeit der Ostergeschichte Kundenmeinung von Sophie31 Veröffentlicht am 12.08.21
Cover:
Das Cover passt sehr gut zum ersten Band und zeigt die Protagonistin Mina. Schön finde ich, dass auf dem ersten Band der Protagonist Garlef zu sehen ist und auf diesem dann die Protagonistin.

Inhalt:
Die Geschichte von Garlef und Mina geht weiter. Mina ist in einer schrecklichen Ehe gefangen und hat fast jeden Menschen verloren, den sie geliebt hat. Mit Tricks versucht sie sich Quintus vom Leib zu halten und hat es sich zur Aufgabe gemacht Sklaven freizukaufen. Jegliche Hoffnung Garlef nochmal wiederzusehen hat sie verloren. Garlef ist derweil immer wieder in Gefangenschaft und wird als Sklave unmenschlich behandelt. Es scheint aussichtslos, dass die beiden sich je wiedersehen werden.

Meinung:
Die Geschichte um Mina und Garlef ist sehr komplex aufgebaut. Zum Einen gibt es die Handlungsstränge von den beiden, in ihren eigenen Problemen. Dann gibt es ihre gemeinsame Geschichte und auch noch die von einigen Nebencharakteren, die am Rand behandelt wird. Außerdem spielen die historischen Ereignisse eine bedeutende Rolle.

Allerdings muss ich anmerken, dass mir dadurch an manchen Stellen die Tiefe der Charaktere bzw. der Ausdruck ihrer Gefühle zueinander etwas gefehlt hat.

Außerdem ist das Buch ein christlicher Roman und bringt natürlich die Botschaft des Evangeliums dem Leser näher. Dabei gefiel vor allem der Aspekt des Heils. Jedoch kann ich es nicht jedem uneingeschränkt empfehlen. Einige Szenen fand ich moralisch nicht passend, wenn man es als christlichen Roman verkauft und einige Aspekte bezüglich der Person von Jesus waren mir zu weit hergeholt.

Trotz meinen Kritikpunkten konnte mich das Buch unterhalten und einige neue Aspekte bezüglich der Auswirkungen der Kreuzigung etc. zeigen.

Mir hat dieser Band auch besser als der erste gefallen, da die Spannung mich mehr packen konnte. Man möchte unbedingt wissen, ob Mina und Garlef nun zueinander finden.

Das Ende hat mir auch wirklich gut gefallen und ich fand es war ein passender Abschluss.

Fazit:
Ein guter Abschluss der Dilogie. Trotzdem haben mich manche Stellen oder Verhaltensweisen der Protagonisten etwas gestört. Vor allem da es ein christlicher Roman ist. Die Behandlung der Ostergeschichte fand ich wirklich interessant und für historisch Interessierte ist dieses Buch bestimmt genau richtig. Jedoch kann ich es nicht uneingeschränkt empfehlen, aber das muss ja auch nicht immer sein.
Auch der zweite Band überzeugt, großartige Erzählung vor dem Hintergrund der Ostergeschichte. Sehr empfehlenswert! Kundenmeinung von Grace2 Veröffentlicht am 05.08.21
Das Buch „Die Frau des Bleityrannen“ der Autorin Kirsten Winkelmann ist der zweite Band aus der Serie „Der Speersohn“. Auch wenn dieser Band für sich selbst gelesen werden kann, empfiehlt es sich doch vorab das erste Buch zu lesen, da die Geschichte auf sich aufbaut.

Zu Beginn dieses Buches begegnet der Leser Mina, die inzwischen mit Quintus verheiratet ist. Durch einen Zufall entdeckt sie, dass sie ihn auf Abstand halten kann, wenn sie Bleiweiß in seinen Wein mischt. Außerdem kauft Lina weiterhin unbemerkt von Quintus Sklaven, die sie dann in die Freiheit entlässt. Ob das auf Dauer gut gehen wird? Garlef ist nach wie vor Sklave, doch er versucht bei jeder Gelegenheit zu fliehen. So erhält er nach einigen Jahren ein Brandmal, das sich entzündet und ihm dem Tod nahebringt. Auf einem Sklavenmarkt in Caesarea findet Mina Garlef sterbend in den Armen seines Freundes Mago. Sie bringt die beiden in Quintus Haus, doch der entdeckt die beiden. Wird es noch Hoffnung geben? Eine gemeinsame Zukunft von Mina und Garlef scheint unmöglich und hoffnungslos zu sein.

Der zweite Band beginnt so spannend wie das erste Buch aufhört. Die Geschichte von Mina und Garlef scheint so ausweglos zu sein wie der Weg Jesu hinauf nach Golgatha. Während im ersten Band mehr auf die germanische und römische Geschichte eingegangen wird, mehren sich nun die Erzählungsstränge der Ostergeschichte. Die Autorin geht hierbei sehr realitätsnah vor, so dass die Erlebnisse von Lina, Garlef und Quintus sich gut und vorstellbar in die biblische Ostergeschichte einpassen; auch wenn die Romanerzählung eindeutig im Vordergrund bleibt. In diesem Buch verliert sich die germanische Sprache des ersten Bandes fast vollständig, was den Lesefluss vieler Leser/innen erleichtern wird. Wie aber auch in Band 1 zeigt die Autorin eine hervorragende historische und biblische Herangehensweise, die mich wirklich begeistert hat. Die Charaktere der Protagnisten sind wieder gelungen herausgearbeitet worden. Hier hat mich Lina und die Zweifel an ihrer eigenen Beziehungsfähigkeit absolut überzeugt. Auch die Glaubenszweifel von Garlef sind gekonnt dargelegt worden. Überwältigend ist erneut die Beschreibung der Settings, so dass die einzelnen Orte bildhaft vorstellbar sind. Ohne das Ende vorausnehmen zu wollen, hoffe ich, dass es noch eine Fortsetzung der Reihe geben wird, denn die Christianisierung der Germanen ist ein weiteres spannendes Thema. Gerne empfehle ich dieses Buch wie natürlich auch den ersten Band weiter.

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