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Kein Toter für den Kirchhof

Der vierte Fall für Hugh de Singleton
von Mel Starr
240 Seiten, Paperback
13,8 x 20,8 cm
Erscheinungsdatum: 04.08.2016
Bestell-Nr.: 192054
ISBN: 978-3-7655-2054-9
EAN: 9783765520549
1. Auflage

Verfügbarkeit:
Versandfertig

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Es war zwei Wochen nach dem Weißen Sonntag des Jahres 1366, als ein Rufen und Hämmern an der Haustür mich von dem Brotlaib aufblicken ließ, mit dem ich das nächtliche Fasten brach. Hubert Shillside war es, der da seine Knöchel an meiner Tür aufschürfte. Er war auf dem Weg zur Burg und wollte, dass ich ihn begleitete. Ein Todesopfer war zu beklagen. An diesem Morgen hatte man bei Cow-Leys Corner Thomas atte Bridge gefunden - vom Ast einer Eiche hängend.

Alles sieht nach einem Selbstmord aus. Aber Hugh de Singleton hat begründete Zweifel daran - und bald auch einen ersten Beweis. Nun ist er verpflichtet, der Sache auf den Grund zu gehen. Thomas atte Bridge war ein übler Zeitgenosse gewesen und viele Menschen in Bampton haben gute Gründe, über sein Ableben nicht allzu betrübt zu sein. Schon bald steckt Hugh in einem Dilemma: Er muss herausfinden, wer einen gemeinsamen Feind ermordet hat ... und damit eventuell einen Freund an den Galgen liefern.
Kein Toter für den Kirchhof

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Ich kann diesen Krimi und die ganze Reihe sehr empfehlen. Kundenmeinung von irismaria Veröffentlicht am 26.10.16
Was macht ein Ermittler, wenn er bei einem vermeintlichen Selbstmord einen Mord vermutet, der Tote aber viele Feinde hatte und die Ermittlungen die Freunde des Ermittlers in Verdacht bringen? Vor dieses moralische Dilemma sieht sich Hugh de Singleton in seinem vierten Fall gestellt. Denn der Tod von Thomas atte Bridge, der erhängt aufgefunden wird, lässt viele Dorfbewohner aufatmen und auch Hugh hat mit Thomas schlechte Erfahrungen gemacht. Doch der Chirurg und Ermittler geht allen Spuren nach und bringt sich und seine Frau Kate in Gefahr, denn es werden Brandanschläge auf das Haus der beiden verübt.
Mel Starr entführt in "Kein Toter für den Kirchhof" wieder gekonnt ins mittelalterliche England und lässt seine Leser/innen am Leben der Menschen und an den Gedanken des Chirurgen teil haben. Die Geschichte ist gut konstruiert, nicht sofort durchschaubar und spannend, aber nicht brutal. Ein Glossar und Karten ergänzt den Text. Die Frage nach Strafe und Gerechtigkeit schwingt immer mit und bietet einen Mehrwert gegenüber einem reinen Krimi zur Unterhaltung. Wer die ersten Bände kennt, kann sich freuen, lieb gewonnene Figuren wieder zu treffen.
Ich kann diesen Krimi und die ganze Reihe sehr empfehlen.
Spannung bis zum Schluss Kundenmeinung von Sandra Veröffentlicht am 17.10.16
Hugh de Singleton, Chirurg und Burgvogt im mittelalterlichen Städtchen Bampton, wird zu einem Todesfall gerufen. Alles sieht nach einem Selbstmord aus. Doch Hugh ist ein guter Beobachter und hat schnell begründete Zweifel daran. Der Tote war ein äußerst übler und unbeliebter Zeitgenosse, der auch Hugh schon Schwierigkeiten bereitet hat. Dennoch ist es Hughs Pflicht als Burgvogt der Sache auf den Grund zu gehen. Allerdings könnte es sein, dass er bei der Auflösung dieses Mordfalls einen seiner Freunde an den Galgen liefern muss…

Mit "Kein Toter für den Kirchhof" ist Mel Starr wieder eine unterhaltsame Fortsetzung seiner historischen Krimireihe um Hugh de Singleton gelungen. Das Buch beginnt voller Spannung und der Autor versteht es, den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Man kommt als Leser nicht umhin, eigene Vermutungen anzustellen. Jedoch legt Mel Starr viele falsche, aber durchaus schlüssige Fährten, so dass die Auflösung des Mordfalls unerwartet kommt.

Gekonnt lässt Mel Starr auch wieder interessante Details über das mittelalterliche Leben und die mittelalterliche Medizin im Besonderen einfließen, ohne dass dies aufgezwungen wirkt oder gar von der eigentlichen Geschichte ablenkt. Wie auch in den Vorgängerbänden findet man zu Beginn des Buchs ein hilfreiches Glossar, sowie eine Karte von Bampton.

Ich kann die Hugh de Singleton-Reihe allen Fans von historischen Romanen und Krimis nur wärmstens empfehlen. Spannung und Humor, gespickt mit interessanten Details des mittelalterlichen Lebens, versprechen ein unterhaltsames Lesevergnügen! (4,5 Sterne)
Kein Toter für den Kirchhof Kundenmeinung von dorli Veröffentlicht am 22.09.16
Bampton/Oxford, Frühjahr 1366. Thomas atte Bridge, ein ganz übler Zeitgenosse und allseits verhasstes Gemeindemitglied, wird am Ast einer Eiche erhängt aufgefunden. Selbstmord - lautet die einhellige Meinung der Bamptoner. Nur in Chirurg und Burgvogt Hugh de Singleton regen sich leise Zweifel, denn einige wenige Hinweise deuten auf Mord hin…

„Kein Toter für den Kirchhof“ ist der vierte Fall für Hugh de Singleton. Diesmal hat sich Mel Starr für seinen Protagonisten eine ganz besondere Herausforderung ausgedacht – Hugh muss den Täter inmitten seiner Nachbarn und Freude suchen. Ein Dilemma, dem Hugh einfach entkommen könnte, wenn er Thomas’ Tod endgültig als Selbstmord erklären würde. Doch Hughs Gerechtigkeitssinn lässt ihm keine Ruhe und so macht er sich widerstrebend an die Ermittlungen. Obwohl Thomas atte Bridge ein so mieser Kerl war. Und obwohl Hugh vielleicht einen seiner Freunde als Mörder entlarven und an den Galgen liefern muss.

Man kann die Zwickmühle, in der Hugh in diesem Fall steckt, sehr gut nachvollziehen. Die Frage, wie viel Gerechtigkeit einem Ungerechten zusteht, bringt auch den Leser zum Nachdenken. Mel Starr lässt Hugh sehr viel über Recht und Gerechtigkeit grübeln. Darüber, ob die Wahrheit um jeden Preis an Tageslicht befördert werden muss. Und auch über Gnade und Barmherzigkeit.

Mel Starr erzählt den Krimi gewohnt schwungvoll und mit viel Witz in der Stimme. Gemeinsam mit dem Hugh geht der Leser wieder auf eine intensive Spurensuche. Es gibt zahlreiche Verdächtige, die irgendwie alle einen triftigen Grund gehabt hätten, Thomas atte Bridge den Garaus zu machen, aber es gibt keinerlei Fakten, die jemanden als Schuldigen ausweisen. Ein äußerst kniffliger Fall. Da der Autor seinen pflichtbewussten Ermittler all seine Gedanken, Erlebnisse und Überlegungen genau schildern lässt, kann man durchweg prima mit Hugh über mögliche Täter und Motive miträtseln und mitspekulieren.

Das Lesen und Mitermitteln hat mir großen Spaß gemacht - „Kein Toter für den Kirchhof“ ist ein spannender, sehr unterhaltsamer historischer Krimi mit einem äußerst sympathischen Ermittler.
Recht und Gerechtigkeit Kundenmeinung von kubine Veröffentlicht am 15.09.16
Auch im 4. Band der Krimireihe um den ermittelnden Chirurgen und Burgvogt Hugh de Singleton beweist Mel Starr einmal mehr, was für ein grandioser Schriftsteller er ist. Der Autor hat einen weiteren, bis zum Schluss, spannenden historischen Kriminalroman vorgelegt, der von der ersten Seite an fesselt.

Das gelingt in erster Linie dadurch, dass der Autor ein Katz-und-Maus-Spiel spielt – mit seinem Protagonisten genau wie mit dem Leser. Ein unbeliebter Mann begeht Selbstmord, doch es gibt Ungereimtheiten. Feinde hatte er genug – allesamt redliche Dorfbewohner, zum Großteil auch Hughs Freunde, was die Sache nicht leichter macht. Hugh ist hin und her gerissen – er hat als Burgvogt schließlich die Aufgabe, Recht und Ordnung aufrecht zu erhalten und ist es seinem Gewissen schuldig. „Gerechtigkeit ist leider oft unbequem“ lässt der Autor seinen seinen Protagonisten denken. Und während Hugh der Suche nach dem Täter eher halbherzig nachgeht, häufen sich auch die Anschläge auf sein Leben. Wer steckt dahinter? Als Leser kann man herrlich miträtseln – je mehr Leute ein Motiv haben, desto mehr scheiden bei den Nachforschungen auch aus. Gekonnt gelegte falsche Fährten des Autors machen das ganze auch nicht leichter. Immer wenn man glaubt, den Täter entlarvt zu haben, muss man 1-2 Seiten weiter seine Meinung revidieren. Das hält den Spannungsbogen, der eher konstant verläuft, trotzdem hoch.

Neben dem Kriminalfall steht auch das Thema Gerechtigkeit im Fokus. Was ist falsch, was ist richtig? Wer bestimmt darüber? Kann ein Mensch sich ändern? Fragen, mit denen Hugh auf seiner Suche konfrontiert wird. Der Autor gibt auf diese Fragen keine Antwort, es gibt nicht den berühmten Fingerzeig. Vielmehr muss der Leser genau wie der Protagonist seine eigenen Antworten finden. Das regt auch nach Beendigung des Buches zum Nachdenken an.

Ganz nebenbei vermittelt der Autor auch noch historisch überlieferte medizinische Vorgehensweisen bei diversen kleineren und größeren Beschwerden. Der Unterschied zwischen Chirurg und Arzt wird dabei ebenso beleuchtet, wie die damals üblichen Auffassungen des menschlichen Organismus. All das ist so gut recherchiert, dass man über das Wirken der Ärzte (und Chirurgen) im Mittelalter auch noch etwas lernt.

Wer historische Krimis liebt, die einen realistischen Blick auf das Leben im Mittelalter werfen, die Spannung nicht zu kurz kommen lassen und wo hin und wieder auch Humor durchblitzt, sollte sich die Reihe nicht entgehen lassen.Der Autor hat in England bereits seinen 9. Band der Hugh de Singleton-Chronicles veröffentlicht. In Deutschland wird der 5. Band hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lassen.

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